F├╝rstentum Liechtenstein

pafl: Finanzierung von Liechtenstein Tourismus sichern

      (ots) - Vaduz, 14. Juni (pafl) ┬ľ Nachdem sich der g├╝ltige
Finanzbeschluss des Landtags in Hinsicht auf den Landesbeitrag an
die Personal- und Verwaltungskosten von Liechtenstein Tourismus auf
die Jahre 2005 und 2006 bezieht, ist die H├Âhe des Beitrags des
Landes an Liechtenstein Tourismus ab 1. Januar 2007 und f├╝r die
Folgejahre vom Landtag neu festzulegen. Die Regierung erachtet einen
Finanzbeschluss f├╝r einen Zeitraum von f├╝nf Jahren (2007 - 2011) f├╝r
sinnvoll, um der "Liechtenstein Tourismus Anstalt" einen
ausreichenden strategischen Planungshorizont mit der entsprechender
Sicherheit f├╝r die operative Umsetzung bereitzustellen.

    Die Regierung will so den Betrieb von Liechtenstein Tourismus auf eine sichere Basis stellen und schl├Ągt deshalb eine Neuausrichtung der Finanzierung vor. Sie beantragt in ihrem am 13. Juni 2006 verabschiedeten Vernehmlassungsbericht, die Personal- und Verwaltungskosten f├╝r die n├Ąchsten f├╝nf Jahre auf dem Niveau des Beitrags des Jahres 2006, das heisst bei j├Ąhrlich 750'000 Franken, zu belassen.

    Eine weitere Reduktion des Landesbeitrags ist in Anbetracht der von Liechtenstein Tourismus zu erbringenden wichtigen Leistungen f├╝r den Tourismus- und Wirtschaftsstandort Liechtenstein, f├╝r das Standortmarketing sowie f├╝r die Wahrnehmung einer Reihe von staatlichen Aufgaben nicht zielf├╝hrend. Um die anerkannten Leistungen durch Liechtenstein Tourismus auch zuk├╝nftig gew├Ąhrleisten zu k├Ânnen, muss die Organisation ├╝ber finanzielle Mittel von j├Ąhrlich mindestens 1'600'000 Franken verf├╝gen k├Ânnen. Diese Summe entspricht dem Betrag des Budgets f├╝r das Jahr 2006.

    Da aufgrund der bisher gemachten Erfahrungen eine st├Ąrkere Eigenfinanzierung von Liechtenstein Tourismus kurzfristig nicht erwartet werden kann und die Finanzierung der Tourismusf├Ârderung von den Gemeinden wie auch von Betrieben der Privatwirtschaft als eine Landesaufgabe betrachtet wird, schl├Ągt die Regierung weiters vor, die Tourismusf├Ârderung mit einer Ab├Ąnderung des Tourismusgesetzes den Gegebenheiten anzupassen. Konkret soll dies dadurch geschehen, dass der Staat die Tourismusf├Ârderung im Sinne der Vermarktung der Gesamtdestination Liechtenstein unterst├╝tzt, w├Ąhrend die Unterst├╝tzung der ├Ârtlichen Tourismusvereine und deren Aktivit├Ąten neu vollumf├Ąnglich in den Zust├Ąndigkeitsbereich der Gemeinden f├Ąllt. Dies soll wie in anderen Bereichen im Sinne einer Aufgabenentflechtung zwischen Staat und Gemeinden und im Rahmen der gesetzlich verankerten Kompetenzen und Verantwortlichkeiten erfolgen.

    Die Regierung schl├Ągt deshalb vor, die Beherbergungstaxen (N├Ąchtigungstaxen) zuk├╝nftig zu 100 Prozent Liechtenstein Tourismus zukommen zu lassen. Durch die vorgeschlagene ├änderung w├╝rden Liechtenstein Tourismus j├Ąhrlich zus├Ątzlich rund 100'000 Franken zufliessen, die gem├Ąss Art. 14 Abs. 2 Tourismus-Gesetz vom Staat verdoppelt werden.

    Der Vernehmlassungsbericht kann bei der Regierungskanzlei oder ├╝ber deren Homepage im Internet (www.rk.llv.li ┬ľ Vernehmlassungen) bezogen werden.

Kontakt:
Johann Pingitzer
Tel.:  +423/23660 44
johann.pingitzer@mr.llv.li



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