Fürstentum Liechtenstein

pafl: Beiträge für Projekte zur Minenräumung und Minenopferhilfe

(ots) - Vaduz, 7. Juni (pafl) - Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 6. Juni 2006 beschlossen, zwei Institutionen, die auf dem Gebiet der Minenräumung und der Rehabilitierung von Minenopfern tätig sind, mit insgesamt 100'000 Franken zu unterstützen. Die Beiträge werden dem UNO-Treuhandfonds für Minenräumung und dem Sonderfonds des IKRK für Behinderte zur Verfügung gestellt. Noch immer gibt es in über 60 Staaten mehrere Millionen nicht geborgener Sprengkörper und täglich werden in verschiedenen Konfliktregionen neue Minen verlegt. Jedes Jahr kommen nach Erhebungen des IKRK rund 25'000 Menschen bei Minenumfällen ums Leben. Deutlich höher ist die Zahl jener Menschen, die durch Personenminen schwer verletzt werden und auf aufwändige und kostspielige ärztliche Betreuungs- und Rehabilitationsmassnahmen angewiesen sind. Die zwei von der Regierung unterstützten Institutionen widmen sich den verschiedenen Aspekten des Minenproblems. Über den UNO- Treuhandfonds werden zahlreiche Entminungsaktionen der Vereinten Nationen lanciert. Ausserdem stellt der Fonds Gelder zur Durchführung von Aufklärungskampagnen zur Verfügung. Der Sonderfonds für Behinderte stellt die Langzeitbehandlung von Kriegsverletzten vor allem amputierten Personen auch nach Beendigung des eigentlichen Konflikts sicher und unterstützt Rehabilitationszentren in Entwicklungsländern. Kontakt: Amt für Auswärtige Angelegenheiten Esther Schindler Tel.: +423/236 60 57

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