Fürstentum Liechtenstein

Beitrag an die Forschung für Konfliktverhütung

    Vaduz, 28. November (ots) - Solidarität und Gewaltverzicht sind Prinzipien, die für einen Kleinstaat wie Liechtenstein immer grössere Bedeutung erlangen. Das "Stockholm International Peace Research Institute" (SIPRI), welches seine Schwerpunkte auf Friedensforschung, Konfliktverhütung und Waffenkontrolle festgelegt hat, weckte bei der liechtensteinischen Regierung reges Interesse für eine Zusammenarbeit. Das Institut geniesst einen hervorragenden Ruf und ist eine internationale Begegnungsstätte, in welcher Vertreter und Experten verschiedener Fachrichtungen aus zahlreichen Ländern kooperieren. SIPRI organisiert internationale projektorientierte Konferenzen und Symposia, daneben erscheinen sämtliche Veröffentlichungen dieses Institutes in der renommierten Oxford University Press.

    Die Regierung befürwortet eine Zusammenarbeit mit SIPRI, mit welcher sie einen Beitrag zur internationalen Konfliktverhütung und Friedensforschung leisten möchte. Folgendes Projekt ist geplant: Unter dem Logo "The Liechtenstein Programme on International Security and Corporate Responsibility" soll im Jahre 2003 eine internationale, mehrtägige Konferenz mit hochrangigen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zum Thema "Business and Security After 11 September 2001 - Protecting the Legitimate and Blocking the Illegitimate" in Liechtenstein durchgeführt werden. Als Mitveranstalter für diese Tagung konnte das Liechtenstein Institut mit seinem grossen wissenschaftlichen Know-How gewonnen werden.

    Eine Medien- eine Publikations- und eine Evaluationsstrategie sollen dieser Konferenz eine nachhaltige Wirkung geben, die ebenfalls zur Verbesserung des Images Liechtensteins im Ausland beiträgt.

    Zur Finanzierung dieser konkreten Projektvorhaben beantragt die Regierung, einen gesperrten Kredit von 150'000 Franken freizugeben und einen Nachtragskredit von 80'000 Franken im Landesvoranschlag genehmigen zu lassen, da sich die Kosten der Projektvorhaben auf rund 230'000 Franken belaufen werden.

ots Originaltext: pafl
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Nr. 652 2002/3395-984  28. November 2002

(SDA-ATS//)

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