Bundesamt für Statistik

BFS: Produzenten- und Importpreisindex im September 2002 Leichter Anstieg gegenüber dem Vormonat, aber weiterhin tieferes Preisniveau als vor Jahresfrist

      Neuchâtel (ots) - Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete
Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise stieg im September
2002 gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent und erreichte den Stand
von 95,8 Punkten (Basis Mai 1993 = 100). Verantwortlich dafür waren
vor allem die um 0,4 Prozent gestiegenen Importpreise. Dagegen
verzeichneten die Inlandprodukte nur einen minimen Preisanstieg um
0,1 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahr war aber nach wie vor ein
sinkendes Preisniveau des Gesamtangebots zu beobachten (-1,2 Prozent
gegenüber dem September 2001).

Leicht höhere Inlandpreise

    Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Produzentenpreisindex erhöhte sich im September 2002 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent. Sein Stand beträgt 95,7 Punkte (Basis Mai 1993 = 100). Gegenüber dem Vorjahr lag das Preisniveau um 0,6 Prozent tiefer. Der Index zeigt die Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland hergestellten Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht berücksichtigt.

    Höhere Preise gegenüber dem Vormonat registrierte man für Ackerbauprodukte, Gemüse, Schlachtrinder und Schlachtkälber. Dasselbe gilt für Rohmilch (vor allem saisonal bedingt), Rind- und Kalbfleisch sowie für Mineralölprodukte. Preisrückgänge verzeichneten dagegen Gartenbauprodukte, Schlachtschweine, Schweinefleisch und Produkte aus Nichteisen-Metallen.

Teurere Importe

    Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Importpreisindex zeigte im September 2002 einen Anstieg um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Sein Stand liegt bei 95,9 Punkten (Basis Mai 1993 = 100). Im Jahresvergleich stellte man einen Rückgang um 2,7 Prozent fest. Der Importpreisindex wird ergänzend zum Produzentenpreisindex erhoben und zeigt die Entwicklung der Ab-Zoll-Preise für ausgewählte importierte Produkte.

    Steigende Preise gegenüber dem Vormonat beobachtete man bei Heizöl, Dieseltreibstoff, Getreide, Bananen, Kaffee und Kakao. Teurer wurden auch Nahrungsmittel und Flachprodukte aus Stahl. Preisrückgänge zeigten demgegenüber insbesondere Zitrusfrüchte, Aluminium und Kupfer sowie Produkte daraus.

BUNDESAMT FÜR STATISTIK

Informationsdienst

Die wichtigsten Ergebnisse können den beigefügten Tabellen und Grafiken entnommen werden. __________

    Auskunft:

Andreas Fankhauser, BFS, Sektion Preise und Verbrauch, Tel.: 032 713 63 07

Hans Udry, BFS, Sektion Preise und Verbrauch, Tel.: 032 713 69 95

Publikationsbestellungen unter: Tel.: 032 713 60 60, Fax: 032 713 60 61, E-Mail: Ruedi.Jost@bfs.admin.ch

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17.10.02



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