Bundesamt für Statistik

Produzenten- und Importpreisindex im September 2001

Tieferes Preisniveau als im Vorjahr: -0,9 Prozent Neuenburg (ots) - Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise blieb im September 2001 gegenüber dem Vormonat unverändert. Sein Stand beträgt 97,0 Punkte (Basis Mai 1993 = 100). Das Preisniveau des Gesamtangebots lag um 0,9 Prozent tiefer als vor einem Jahr. Verantwortlich dafür waren die um 3,9 Prozent gesunkenen Importpreise. Insbesondere die Mineralölprodukte (-20% gegenüber dem Vorjahr) und die Metallprodukte (-9%) erfuhren eine deutliche Verbilligung. Dagegen verzeichneten die im Inland hergestellten Produkte innert Jahresfrist im Durchschnitt einen leichten Preisanstieg (0,5%). Leichter Anstieg der Inlandpreise Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Produzentenpreisindex zeigte im September 2001 einen Anstieg um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Sein Stand liegt bei 96,3 Punkten (Basis Mai 1993 = 100). Die Jahresteuerung betrug 0,5 Prozent. Der Index zeigt die Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland hergestellten Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht berücksichtigt. Höhere Preise gegenüber dem Vormonat registrierte man für Früchte, Rohmilch, Schlachtrinder, Schlacht-kälber, Fleisch, Mineralölprodukte und Stahl. Preisrückgänge verzeichneten demgegenüber Gartenbaupro-dukte, Sand und Kies, Transportbeton und Aluminiumhalbzeug. Billigere Importe Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Importpreisindex ging im September 2001 gegenüber dem Vor-monat um 0,2 Prozent zurück. Sein Stand liegt bei 98,6 Punkten (Basis Mai 1993 = 100). Im Jahresvergleich stellte man einen Rückgang um 3,9 Prozent fest. Der Importpreisindex wird ergänzend zum Produzenten-preisindex erhoben und zeigt die Entwicklung der Ab-Zoll-Preise für ausgewählte importierte Produkte. Preisrückgänge gegenüber dem Vormonat beobachtete man bei Rohbaumwolle, Getreide, Zitrusfrüchten und Nahrungsmitteln. Dasselbe gilt für Stahl sowie Nichteisen-Metalle und Produkte daraus. Steigende Preise wiesen demgegenüber Kakao, Heizöl, Treibstoff sowie Lang- und Flachprodukte aus Stahl auf. ots Originaltext: BFS Internet: www.newsaktuell.ch Kontakt: Andreas Fankhauser, BFS, Sektion Preise und Verbrauch, Tel. +41 32 713 63 07 Hans Udry, BFS, Sektion Preise und Verbrauch, Tel. +41 32 713 69 95 Publikationsbestellungen unter: Tel. +41 32 713 60 60, Fax +41 32 713 60 61, E-Mail: Ruedi.Jost@bfs.admin.ch Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage des BFS http://www.statistik.admin.ch

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