Tous Actualités
Suivre
Abonner Berliner Zeitung

Berliner Zeitung

Kommentar zum Recht am eigenen Bild anlässlich des Falles Tugce A.:

Berlin (ots)

Wenn jedermann jederzeit damit rechnen muss, einem unbemerkt von sich geschossenen Bild im World Wide Web zu begegnen, wenn niemand ausschließen kann, dass von ihm selbst ins Netz gestellte Porträts seiner selbst durch Bildbearbeitung manipuliert werden, dann hat das Recht am eigenen Bild jegliche Autorität als Norm verloren. Ist das so? Oder verhält es sich nicht gerade umgekehrt: Was offline unzulässig ist, wird nicht dadurch rechtlich unbedenklich, dass es online verbreitet wird. Die Gefährdung des Rechts am eigenen Bild ist so gravierend und so offensichtlich wie vor mehr als 100 Jahren.

Kontakt:

Berliner Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 (0)30 23 27-61 00
Fax: +49 (0)30 23 27-55 33
bln.blz-cvd@berliner-zeitung.de

Plus de actualités: Berliner Zeitung
Plus de actualités: Berliner Zeitung
  • 01.12.2014 – 16:51

    Kommentar zum Integrationsgipefel der Bundesregierung:

    Berlin (ots) - Umso bedauerlicher ist es, dass sich CDU-Vize Julia Klöckner am Tag des Integrationsgipfels lieber über ein paar Frauen aufregen möchte, die sich hierzulande nur vollverschleiert aus dem Haus wagen. Der Anblick von Frauen in Burka mag verstörend sein; die vielen jugendlichen Migranten ohne Chance auf dem Arbeitsmarkt sollten uns mehr alarmieren. Kontakt: Berliner Zeitung Redaktion Telefon: +49 (0)30 23 ...

  • 28.11.2014 – 17:21

    Kommentar zur Flüchtlingspolitik:

    Berlin (ots) - Eine besonders gute Nachricht aber ist der offenbar gelungene Durchbruch zu einer ordentlichen ärztlichen Versorgung der Flüchtlinge. Es ist der Beharrlichkeit der Grünen zu verdanken, dass dieses Problem als Teil des Gesamtpakets gelöst werden soll. Modellversuche mit einer Gesundheitskarte haben gezeigt, dass damit nicht nur die humanitäre Lage der Betroffenen gebessert wird. Am Ende spart sie auch noch Kosten für die Kommunen, weil das Verfahren viel ...

  • 27.11.2014 – 16:40

    Kommentar zur Flüchtlingspolitik der Bundesregierung:

    Berlin (ots) - Es ist eine ironische Volte der Geschichte, dass die Hilfe, mit der der Bund jetzt nun doch den Kommunen unter die Arme greifen will, ausgerechnet mit Geld aus dem nicht ausgeschöpften Fluthilfefonds finanziert werden soll. Vor 20 Jahren diente das Bild von der Flüchtlingsflut zur Einschüchterung der deutschen Gesellschaft, im neuen Deutschland steht Fluthilfe für Flüchtlingshilfe. Kontakt: Berliner ...