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Kommentar zur Verleihung des Friedensnobelpreises:

Berlin (ots)

Die Entführung und Zwangsislamisierung von über 200 Mädchen durch die nigerianische Terrorgruppe Boko Haram war zuletzt ein besonders perfider Beleg dafür, dass Kinder und junge Frauen ganz gezielt in den Fokus der terroristischen Schreckensregime genommen werden. Sie sind Pfand und Trophäe obsessiver Phantasmagorien eines pervertierten Glaubens. Der Friedensnobelpreis an Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi kann so gesehen auch als eine symbolische Erinnerung an die verschwundenen Mädchen verstanden werden.

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