Tous Actualités
Suivre
Abonner Berliner Zeitung

Berliner Zeitung

Zur Störung einer Diskussion mit Thomas de Maizière:

Berlin (ots)

Freilich haben sie sich mit Thomas de Maizière ausgerechnet den Minister vorgenommen, der seit Monaten fast verzweifelt versucht, eine gesellschaftliche Debatte über die Rolle der Bundeswehr, über Kriegseinsätze und ethische Probleme neuer Waffensysteme wie Kampfdrohnen in Gang zu bringen. Oft stieß er auf Desinteresse, manchmal auf Störungen und nun, in der Humboldt-Universität, auf die Unterdrückung jeglichen Meinungsaustausches. Und das ist dann doch keine gute Nachricht. Universitäten sollen Orte des Protestes und des Widerspruchs sein. Aber vor allem müssen sie Orte des Austausches von Argumenten sein. Mit wenigen Politikern lohnt sich das so wie mit de Maizière.

Kontakt:

Berliner Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 (0)30 23 27-61 00
Fax: +49 (0)30 23 27-55 33
bln.blz-cvd@berliner-zeitung.de

Plus de actualités: Berliner Zeitung
Plus de actualités: Berliner Zeitung
  • 10.04.2013 – 16:53

    Zu braunen Netzwerken in deutschen Gefängnissen:

    Berlin (ots) - Nun dienen sich neue Helfershelfer an. Der Versuch der Kontaktaufnahme nach Bekanntwerden der NSU-Taten zeigt überdies, dass diese auf die Szene keineswegs abschreckend wirken. Im Gegenteil, die braunen Verbrecher scheinen zu einer Art Magnet zu werden. Läuterung findet nicht statt. Das wiederum bedeutet: Was geschehen ist, kann wieder geschehen. Der Staat hat allen Grund, ganz genau aufzupassen. In ...

  • 09.04.2013 – 17:06

    Zum Umgang mit der Entscheidung des portugiesischen Verfassungsgerichts:

    Berlin (ots) - Bisher kannten die Euro-Retter nur den ökonomischen Diskurs über die Folgen der Sparpakete. Sind die Sparmaßnahmen ein kurzfristiges Übel, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen, wie die Kanzlerin behauptet? Oder verschärfen sie den Abschwung, wie der IWF zu Bedenken gibt? Widerspruch aus der Justiz ist neu. Der Umgang mit dem Urteil auch. Europa ...

  • 08.04.2013 – 16:41

    Zum Kompromiss bei der Atom-Endlagersuche:

    Berlin (ots) - Einen politischen Schönheitspreis hat Umweltminister Peter Altmaier für den greifbar nahen Endlager-Konsens nicht verdient. Sicher wäre es besser gewesen, die Gesellschaft als Ganzes früher in die Diskussion einzubeziehen. Andererseits gleicht die Suche nach einer Entsorgungsstätte für den seit den 70er Jahren erzeugten Atommüll einer fast unlösbaren Herausforderung: Niemand will die strahlende ...