Tous Actualités
Suivre
Abonner Berliner Zeitung

Berliner Zeitung

Zu einer deutsch-französischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik:

Berlin (ots)

Die Verteidigungspolitik ist der Bereich in Europa, in dem die Nationalstaaten bisher am eifersüchtigsten über ihre Souveränität wachen. Noch sind alle Appelle von Nato oder EU gescheitert, die immer knapperen Ressourcen zusammenzulegen und gemeinsam militärische Fähigkeiten aufzubauen. Die Angst, sich von den Entscheidungen anderer abhängig zu machen, ist zu groß. Weder will Frankreich sich von Deutschland an die Leine legen lassen, noch akzeptiert es Deutschland, von Frankreich mitgerissen zu werden. Eine so tiefe Kluft lässt sich nicht mit der Aufstellung einer deutsch-französischen Brigade oder dem Bau einer gemeinsamen Drohne überwinden. Sie verlangt etwas, das viel schwieriger ist: den politischen Willen, in öffentlicher Diskussion zu einer gemeinsamen Sicht der strategischen Notwendigkeiten zu finden.

Kontakt:

Berliner Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 (0)30 23 27-61 00
Fax: +49 (0)30 23 27-55 33
bln.blz-cvd@berliner-zeitung.de

Plus de actualités: Berliner Zeitung
Plus de actualités: Berliner Zeitung
  • 21.01.2013 – 16:38

    Zur Bundespolitik nach der Niedersachsenwahl:

    Berlin (ots) - Zumindest für die Zeit des Wahlkampfes sind nun alle Spekulationen über eine schwarz-grüne Koalition oder ein Ampelbündnis vom Tisch. Die beiden politischen Lager sind jetzt so fest gefügt wie lange nicht. Es kann nur noch um Schwarz-Gelb oder Rot-Grün gehen. Wie sehr sich diese Lage im Bewusstsein der Wähler festgesetzt hat, haben vor allem jene einhunderttausend CDU-Anhänger gezeigt, die um des ...

  • 20.01.2013 – 19:42

    Kommentar zur Wahl in Niedersachsen

    Berlin (ots) - Was hat die FDP geleistet, dass die Wähler ihr doch in letzter Minute noch in so großer Zahl das Vertrauen ausgesprochen haben? Die Partei hat in den vergangenen Monaten ein in der jüngeren Geschichte fast beispiellos schlechtes Schauspiel vorgeführt. Eine Partei, die sich so aufführt, die in Selbstbeschäftigung versunken und zerrüttet ist, hat es nicht mehr verdient zu regieren. Nicht in ...

  • 18.01.2013 – 16:58

    Zum Führungsstreit der FDP:

    Berlin (ots) - Wenn die Niedersachsen-Wahl noch leidlich gut ausgeht für die Liberalen, wird Philipp Rösler keinen Grund für einen Rücktritt sehen. Seine Widersacher, die Rainer Brüderle bereits zum Nachfolger gekürt haben, weil sie mit Rösler eine Niederlage bei der Bundestagswahl fürchten, müssten sich also für Niedersachsen ein möglichst schlechtes Wahlergebnis wünschen. Es scheint, als könne man der FDP mehr schaden, wenn man sie wählt, als wenn man sie ...