Tous Actualités
Suivre
Abonner Berliner Zeitung

Berliner Zeitung

Kommantar zur langen Tradition des Lynchmobs

Berlin (ots)

Ob schuldig oder unschuldig - er muss gekreuzigt werden. Den Mob von Jerusalem und den von Emden trennen fast 2000 Jahre. Sonst trennt sie nichts, nicht die christliche Botschaft, nicht die Garantie der Menschenwürde im Grundgesetz, nicht der Firnis der Zivilisation, der offenbar so dünn ist, dass die Barbarei sichtbar bleibt. Das Internet hat diesen Mob nicht geschaffen, dessen Hass nicht in die Welt gebracht, es ist nur ein Mittel, dessen sich der Mob bedient, um seinen Hass hinauszuschreien und wahllos seine Opfer zu suchen - gestern Asylbewerber, heute ein Mordverdächtiger, morgen..

Kontakt:

Berliner Zeitung
Bettina Urbanski
Telefon: +49 (0)30 23 27-9
Fax: +49 (0)30 23 27-55 33
berliner-zeitung@berlinonline.de

Plus de actualités: Berliner Zeitung
Plus de actualités: Berliner Zeitung
  • 04.04.2012 – 18:45

    Kommentar zum CDU-Plan einer Demografie-Rücklage

    Berlin (ots) - Siehe da, plötzlich entdeckt auch die Union ihr Herz für die Bürgerversicherung. Sie nennt es nicht so, sondern Demografie-Rücklage und die soll dazu dienen, die Probleme zu mildern, die die alternde Gesellschaft mit sich bringt. Höhere Gesundheitskosten zum Beispiel und die sinkende Zahl der Beitragszahler. Und alle sollen zahlen. Sogar im Grundgesetz will die Union ihre Demografie-Rücklage verankert ...

  • 04.04.2012 – 18:45

    Kommentar zum Grass-Gedicht

    Berlin (ots) - Bombenangriffe auf Atomanlagen sind dennoch etwas völlig anderes als die Auslöschung eines Volkes durch den atomaren Erstschlag. Wenn der politische Lyriker Grass diesen Unterschied nicht kennt, liegt er mit seiner Analyse falsch. Wenn er den Unterschied kennt, ihn aber nicht macht, handelt er perfide. Kontakt: Berliner Zeitung Bettina Urbanski Telefon: +49 (0)30 23 27-9 Fax: +49 (0)30 23 27-55 33 ...

  • 03.04.2012 – 18:45

    Kommentar zur Kulturflatrate

    Berlin (ots) - Eine pauschale Abgabe für die Nutzung digitaler Inhalte, Kulturflatrate genannt, ist keine einfache Lösung. Sie gibt allerdings eine diskussionswürdige Richtung vor. Einmal weil sie in Hinblick auf die allgegenwärtige Digitalisierung ein gangbarer und, was die Risiken betrifft, auch gestaltbarer Weg ist, zum anderen weil sie unserem flexibler gewordenen, werkunabhängigeren Umgang mit kulturellen Inhalten sehr viel besser Rechnung trägt. Kontakt: Berliner ...