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Neuer Bericht der EU-Agentur über staatliche Cloud-Computing-Sicherheit in der EU

Brüssel und Iraklion, Griechenland (ots/PRNewswire)

ENISA, die Eu-Agentur für "Internetsicherheit", hat einen neuen
Bericht über staatliches Cloud Computing veröffentlicht. Der Bericht
richtet sich an Führungskräfte an öffentlichen Stellen, die eine
sicherheits- und stabilitätsorientierte Entscheidung darüber treffen
müssen, wie und ob ihre Behörde überhaupt an Cloud Computing
teilnehmen soll. Das Hauptziel des Berichts ist es, staatliche
Stellen auf ihrem Cloud-basierten Weg bei der risikobewussten
Entscheidungsfindung in Bezug auf die Datensicherheit, die
Zuverlässigkeit der Dienstleistungen und die Einhaltung von
gesetzlichen Vorschriften zu unterstützen. Er stellt auch die Vor-
und Nachteile im Hinblick auf Sicherheit und Zuverlässigkeit von
gemeindespezifischen, privaten und öffentlichen
Cloud-Computerdiensten für Körperschaften des öffentlichen Rechts
heraus.
"Der neue Bericht bietet der höheren Führungsebene ein Modell zur
Entscheidungsfindung, um aus dem Blickwinkel der Sicherheit und
Zuverlässigkeit die beste Cloud-Lösung zu bestimmen", so Herr Daniele
Catteddu, der Verfasser des Berichts. Der Bericht erklärt im
Einzelnen die verschiedenen Schritte des Entscheidungsfindungsmodells
und wendet das Modell auf vier Muster-Dienstleistungen an
(elektronische Gesundheitsdienste, elektronische
Verwaltungsverfahren, E-Mail und Anwendungen im Personalwesen). Die
Analyse und die Schlussfolgerungen basieren hauptsächlich auf drei
Szenarien, die den Übergang einer Gesundheitsbehörde und einer
Gemeindeverwaltungsbehörde zu Cloud Computing sowie die Schaffung
einer staatlichen Cloud-Infrastruktur beschreiben.
Die Agentur zieht die Schlussfolgerung, dass private und
gemeindespezifische Clouds offenbar die besten Lösungen für den
Bedarf von staatlichen Verwaltungsbehörden darstellen, wenn diese das
höchste Mass der Datensteuerung anstreben. Wenn eine private oder
gemeindespezifische Cloud nicht die nötige kritische Masse erreicht,
werden die meisten Vorteile des Cloud-Modells im Hinblick auf
Sicherheit und Zuverlässigkeit nicht in die Praxis umgesetzt.
Der Geschäftsführende Direktor der Agentur, Prof. Udo Helmbrecht,
kommentiert: "Die öffentliche Cloud bietet ein sehr hohes Mass an
Verfügbarkeit von Leistungen und ist am kostengünstigsten. Dennoch
sollte sich ihre Nutzung zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf nicht heikle
und unbedenkliche Anwendungen beschränken, und zwar im Kontext einer
gut definierten Adaptierungsstrategie mit einer klaren
Ausstiegsstrategie."
Der Bericht gibt Regierungsbehörden und staatlichen Stellen
verschiedene Empfehlungen, darunter folgende:
- Staatsregierungen und EU-Institutionen sollten das Konzept
einer
EU-Regierungs-Cloud untersuchen.
  • Cloud Computing wird bald mit seinen Dienstleistungen einer bedeutenden Zahl von EU-Bürgern, kleinen und mittelständischen Unternehmen und Körperschaften des öffentlichen Rechts zur Verfügung stehen. Die Staatsregierungen sollten daher eine Cloud-Computing-Strategie vorbereiten und die Rolle untersuchen, die Cloud Computing im Hinblick auf den Schutz von empfindlichen Informationsstrukturen (Critical Information Infrastructure Protection, CIIP) spielen wird.
  • Eine staatliche Cloud-Computing-Strategie sollte die Auswirkungen von nationaler/supranationaler Interoperabilität und von gegenseitigen Abhängigkeiten sowie von kaskadierenden Störfällen berücksichtigen und die Betreiber von Clouds in die Berichterstattungs-Programme nach NAKNAK 4 und 13 der neuen Rahmenverordnung zur Telekommunikation (
http://europa.eu/legislation_summaries/internal_market/single_mar
ket_services/l24216a_en.htm) einbinden.
Der vollständige Bericht und alle Empfehlungen sind hier zu
finden: http://www.enisa.europa.eu/act/rm/emerging-and-future-risk/de
liverables/security-and-resilience-in-governmental-clouds/
(Aufgrund der Länge dieser URL könnte es notwendig sein, diesen
Hyperlink zu kopieren und ihn in das URL-Adressfeld Ihres
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falls eines vorhanden ist.)
Die gültige Originalversion dieser Pressemitteilung ist auf
Englisch verfasst. Übersetzungen dienen nur zum Zweck der Information
der Medien; die englische Fassung hat ihnen gegenüber in allen
Einzelheiten Vorrang.

Pressekontakt:

CONTACT: Für Interviews wenden Sie sich bitte an: Ulf
Bergstrom,Pressesprecher für ENISA, press@enisa.europa.eu,
Mobiltelefon:+30-6948-460134. Weiterführende Informationen zu dem
Bericht erhalten Sievon: Daniele Catteddu, Experte,
daniele.catteddu@enisa.europa.eu

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