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BrandAsset Valuator der Young & Rubicam Gruppe - die grösste Markenstudie der Schweiz

Zürich (ots)

Nespresso und Google sind die Aufsteiger unter den
Top-Marken der Schweiz
Die Wirtschaftskrise wirbelt die Markenhierarchie der Konsumenten 
durcheinander.
Nespresso und Google gehören neu zu den 20 stärksten Marken der 
Schweiz. Sie verdrängen Traditionsmarken wie Appenzeller, Tilsiter 
und Sugus. Die Schweizer Konsumenten begegnen der Wirtschaftskrise 
mit Nüchternheit und Zuversicht: Qualität ist wieder stärker gefragt,
der Trend zu innovativen und nachhaltigen Produkten wird durch die 
Krise noch verstärkt. Das zeigen die Resultate der grössten Schweizer
Markenstudie, BrandAsset Valuator der Young & Rubicam Gruppe.
Lange waren die Schweizer Konsumenten den etablierten Marken so 
treu, dass Newcomer kaum eine Chance hatten auf einen Platz unter den
Top-Marken. Nun kommt die Markenhierarchie erstmals stark ins Wanken.
Mit Nespresso und Google stürmen zwei junge und äusserst innovative 
Marken mitten unter die traditionellen Platzhirsche der 
geschichtsträchtigen Schweizer-Marken wie Migros, Ovomaltine, Zweifel
oder Thomy. Ebenfalls neu unter den Top 20 sind Kellogg's Cornflakes.
Den jungen Stürmern Platz machen müssen so ur-schweizerische Marken 
wie Sugus oder die beiden Käsemarken Appenzeller und Tilsiter.
Die aktuellen Veränderungen in der Schweizer Markenrangliste sind 
die stärksten seit Messbeginn 1995. Damit setzt sich ein Trend fort, 
der sich bereits vor zwei Jahren abzeichnete: Die rapide 
fortschreitende Nutzung von digitalen Medien bietet innovativen 
Marken die Möglichkeit, mit vergleichsweise tiefen Marketingbudgets 
einen intensiven Dialog mit den Konsumenten zu führen. Etablierte 
Marken, die diesen Trend verschlafen, werden so in kürzester Zeit 
überholt und abgehängt.
Die 20 stärksten Marken der Schweiz (alphabetisch geordnet):
|Coca Cola   |Kellog's*    |Nivea       |Rivella     |
|Emmentaler  |Lego         |Nutella*    |Swatch*     |
|Google*     |M-Budget     |Ovomaltine  |Thomy       |
|Gruyère     |Migros       |Ragusa      |Toblerone   |
|Ikea        |Nespresso*   |Ricola      |Zweifel     |
* Neu in den Top 20
Der Röstigraben zeigt sich auch in der Markenwahrnehmung
Betrachtet man die Deutsch- und die Westschweiz separat, zeigen sich 
deutliche Unterschiede in der Markenhierarchie: Cailler, Caran 
d'Ache, San Pellegrino oder Nestlé sind in der Westschweiz Top, 
während in der Deutschschweiz Zweifel, Ovomaltine und Rivella ganz 
oben in der Konsumentengunst stehen. Google, die Aufsteigerin unter 
den Marken, findet sich in der Westschweiz nicht unter den Top 20.
Die 20 stärksten Marken der Deutsch- und Westschweiz (alphabetisch
geordnet):
Deutschschweiz                    Westschweiz
Coca-Cola     Nivea               Cailler        Migros
Emmentaler    Nespresso           Caran D'Ache   Nespresso
Google        Ovomaltine          Coca-Cola      Nestlé
Gruyère       Ragusa              Die Post       Nivea
IKEA          Ricola              Gruyère        Nutella
Kellog's      Rivella             Henniez        Ragusa
Lego          Thomy               IKEA           San Pellegrino
Lindt         Tilsiter            Lego           Swatch
M-Bugdet      Toblerone           Magnum         TCS
Migros        Zweifel             M-Bugdet       Toblerone
Der nüchterne Umgang mit der Krise
Die Krise ist da, aber sie betrifft mich nicht
Wie wirkt sich die Finanzkrise auf die Stimmung der Schweizer 
Konsumentinnen und Konsumenten aus? "Die Party ist vorbei, doch es 
gibt keinen Hangover": So könnte man die aktuelle Befindlichkeit der 
Schweizer umschreiben. Die Konsumentenstimmung ist geprägt von 
Ernüchterung und Sorge um die Wirtschaft, gleichzeitig aber auch von 
Zuversicht und Zukunftsglaube. Rund 55% glauben, dass die 
wirtschaftlichen Bedingungen in der Schweiz im kommenden Jahr 
schlechter werden - ein Höchstwert seit der Einführung der Studie 
1995. Zum Vergleich: 2007 waren es nur 22%. Erstaunliche 83% der 
Gesamtbevölkerung geben gleichzeitig aber an, dass ihre persönliche 
finanzielle Situation sich im kommenden Jahr nicht verändern oder 
sogar verbessern wird (2007: 89%).
Technologie-Marken als Treiber
Im Gegensatz zur Krise von 2001, die von den enttäuschten 
Erwartungen in eine verheissungsvolle Internet-Ära geprägt war, 
findet in der aktuellen Krise weder eine Rück-Flucht zu den "guten 
alten Werten", noch eine Abnabelung von der Aussenwelt (Cocooning) 
statt. Die Schweizer sind weiterhin offen für Innovationen und neue 
Ideen. Eine wichtige Rolle spielen hier Technologiemarken wie 
Youtube, Google oder Facebook, die heute von allen Altersgruppen 
genutzt werden und die das Kommunikationsverhalten der Schweizer 
verändern und beschleunigen. Insofern scheinen die Prophezeiungen der
Web-Illusionisten mit 10 Jahren Verspätung Realität zu werden.
Qualität zählt
Auch wenn die Konsumenten den Gürtel etwas enger schnallen müssen,
wollen sie das nicht auf Kosten der Qualität tun. Gefragt sind 
Marken, die einen hohen Mehrwert bieten, sowohl in Bezug auf den 
Nutzen und das emotionale Erlebnis (wie Nespresso, Lindt & Sprüngli 
oder iPhone), aber auch die Langlebigkeit und die 
Umweltverträglichkeit. So konnten die Marken des öffentlichen 
Verkehrs an Bedeutung zulegen, ebenso wie Bio-Labels. Max Havelaar 
zum Beispiel ist einer der grössten Aufsteiger der letzten 10 Jahre. 
Letzteres mag erstaunen, verlor doch der Umweltschutz in früheren 
Krisenzeiten jeweils an Bedeutung. Das spektakuläre Platzen der 
Finanzblase hat offenbar die Notwendigkeit für Nachhaltigkeit im 
Wirtschaften noch deutlicher gemacht.
Insgesamt betrachten die Schweizer die Finanzkrise mit viel 
Nüchternheit und einer Prise Optimismus: Es scheint, als würde die 
Finanzkrise als notwendiger Rückschlag gewertet auf dem Weg in ein 
neues, prosperierendes und nachhaltiges Konsumzeitalter.
Der BrandAsset(TM) Valuator - die umfassendste Markenstudie der 
Schweiz
BrandAsset Valuator (BAV) ist die umfassendste Markenstudie der 
Schweiz. BAV erfasst und zeigt auf, was die Schweizer Konsumenten 
bewegt. 1995 hat die Werbeagentur Advico Young & Rubicam zum ersten 
Mal die Resultate der BAV-Studie präsentiert. Seither werden die 
Schweizer Konsumenten regelmässig zu ihrer Wahrnehmung von mehr als 
1'100 Marken in 56 Dimensionen und zu ihrer Werthaltung befragt. Dazu
kommen demographische und psychographische Angaben. Die Studie ist 
für die Romandie und die Deutschschweiz repräsentativ. Weltweit wird 
die BAV-Studie in 48 Ländern durchgeführt, mit total über 16'000 
erhobenen Marken und rund 500'000 Interviews.
Die Young & Rubicam Gruppe ist die führende Kommunikationsagentur 
der Schweiz mit Sitz in Zürich. Die Young &Rubicam Gruppe vereint 
unter gemeinsamer Führung die Spezialisten von Advico Young & Rubicam
(Werbung), Allaccess (Promotion), Futurecom (Internet) und Wunderman 
(Dialog).

Kontakt:

Wenn Sie genaueres über die Ergebnisse der BrandAsset(TM)
Valuator-Studie erfahren wollen:

Medienkontakt bei der Young & Rubicam Gruppe
Dr. Caspar Coppetti, Chief Strategy Officer
Tel.: +41/44/801'91'91
E-Mail: caspar.coppetti@yr-gruppe.ch

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