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Erstmals LinkedIn Jobs im Trend 2023 für die Schweiz: IT-Fachkräften steht die Arbeitswelt offen

München (ots)

IT-Jobs dominieren die Liste der Berufsbilder mit den grössten Wachstumsraten der letzten fünf Jahre // Frauen sind bei Neueinstellungen in diesen jedoch deutlich unterrepräsentiert

Wer über fundierte IT-Kenntnisse verfügt, hat auf dem Arbeitsmarkt aktuell sehr gute Karten: In der ersten Auswertung der zehn gefragtesten Jobs in der Schweiz finden sich gleich sieben Berufsbilder aus der Informatik. Ganz oben steht dabei der Dateningenieur, gefolgt von dem Site Reliability Engineer und dem Back-End-Entwickler. Ob in der Finanzbranche, bei Professional Services oder der Informations- und Medienindustrie, der Bedarf an IT-Fachkräften ist hoch und bietet Arbeitnehmern gute Wechsel- und Wachstumschancen.

Für das Ranking der Jobs im Trend 2023 hat LinkedIn analysiert, welche Berufe in den vergangenen fünf Jahren das grösste Wachstum erfahren haben. Darüber hinaus geben die Ergebnisse Auskunft darüber, wo diese Jobs am stärksten nachgefragt werden, welche Skills für sie erforderlich sind und wie sich das Verhältnis von Männern und Frauen bei den Neueinstellungen im vergangenen Jahr gestaltet hat.

Schweizer Unternehmen suchen «Macher»

Insgesamt wird mit Blick auf das Ranking deutlich, dass Schweizer Arbeitgeber nach Mitarbeitenden suchen, die praktische Fähigkeiten mitbringen und lösungsorientiert arbeiten. Dies gilt insbesondere für die Tech-Jobs, bei denen etwa Programmiersprachen wie Python, Go oder JavaScript gefordert sind, aber etwa auch für den Manager für Kundenzufriedenheit (Platz 6) oder den Manager für Finanzdienstleistungen (Platz 9). Und auch der Engineering Manager (Platz 10) braucht technisches Wissen, um sein Team erfolgreich anzuleiten. Gleichzeitig sind hier aber auch bestimmte Soft Skills gefragt, beispielsweise Organisationsfähigkeit und Zeitmanagement, um sicherzustellen, dass Projekte effizient und planmässig abgeschlossen werden.

Die LinkedIn Jobs im Trend 2023:

1. Dateningenieur

2. Site Reliability Engineer

3. Back-End-Entwickler

4. DevOps-Ingenieur

5. Entwickler: für maschinelles Lernen

6. Manager Kundenzufriedenheit

7. Solutions Engineer

8. Cloud Engineer

9. Manager Finanzdienstleistungen

10. Engineering Manager

Dieser ausgeprägte Fokus auf IT-Berufsbilder ist im internationalen Vergleich der Jobs im Trend 2023 nahezu einmalig. Zwar finden sich in jedem untersuchten Land entsprechende Berufe in den Top 10, aber nur in Argentinien in einer ähnlichen Häufigkeit. Dagegen nehmen zum Beispiel in Deutschland, Frankreich oder Grossbritannien verstärkt kunden- und vertriebsnahe Berufe die vorderen Plätze der Liste ein. In Deutschland ist ausserdem der Bedarf an Jobs im Bereich Human Resources und Employer Branding enorm gewachsen, was sich in den dortigen Jobs im Trend widerspiegelt.

Letzteres ist sicherlich eine Folge des akuten Fachkräftemangels in Deutschland, der Unternehmen stärker dazu zwingt, sich sowohl um ihre bestehenden Mitarbeitenden als auch um potenzielle Kandidaten zu bemühen. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern wie den Niederlanden, Frankreich oder Irland gestaltet sich die Situation für Arbeitgeber in Deutschland am schwierigsten: Auf eine Stellenausschreibung kommt durchschnittlich nur ein Bewerber. Da auch in der Schweiz in vielen Branchen ein Fachkräftemangel herrscht, sollten Unternehmen genau beobachten, wie sich die Lage hierzulande entwickelt. Zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung wie in Deutschland ab, gilt es, rechtzeitig Massnahmen zu ergreifen, um die eigene Position im «War for Talents» zu stärken.

Gute Berufsaussichten in der IT – für Männer

Eine Möglichkeit, dem Fachkräftemangel entgegenzutreten, ist beispielsweise Frauen stärker zu fördern und vermehrt einzustellen. Doch zumindest für das letzte Jahr zeichnet sich in den zehn Schweizer Jobs im Trend ein anderes Bild: Bei den meisten Jobs wurden deutlich weniger Frauen als Männer eingestellt. Die grösste Diskrepanz weist der Site Reliability Manager auf: nur sechs Prozent der Neueinstellungen waren Frauen, 94 Prozent dagegen Männer. Und auch die weiteren IT-Jobs sowie der verwandte Engineering Manager weisen ähnliche Quoten auf. Die Gründe hierfür, ob ein Mangel an Bewerberinnen – und den zugrundeliegenden Ursachen hierfür – oder etwas anderes, lassen sich aus der Analyse allerdings nicht entnehmen.

Barbara Wittmann, Country Managerin bei LinkedIn DACH, sagt: «Wir freuen uns, zum ersten Mal die Jobs im Trend für die Schweiz zu veröffentlichen. Wir wollen damit Arbeitnehmer:innen und Jobsuchenden in einer immer komplexeren Arbeitswelt Orientierung geben und aufzeigen, welche Berufsbilder ihnen die besten Karrieremöglichkeiten bieten. Das eindeutige Ergebnis unserer Analyse: IT-Jobs boomen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass hauptsächlich Männer davon profitieren. Neueinstellungsquoten von über 80 oder gar 90 Prozent an männlichen Bewerbern sollten Unternehmen zu denken geben und sie motivieren, ein besseres Gleichgewicht in ihren IT-Teams und weibliche Vorbilder zu schaffen. Letztere sind wichtig, um weitere Frauen – und vor allem junge Mädchen – für diese Berufe zu begeistern. Was sich letztendlich auch für die Unternehmen selbst auszahlt, denn unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven sind unerlässlich, um erfolgreich zu sein.»

*Methodik

Um die wachstumsstärksten Berufe der vergangenen fünf Jahre zu ermitteln, hat das LinkedIn Economic Graph Team Millionen von Jobs untersucht, die LinkedIn Mitglieder zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Juli 2022 begonnen haben. Um im Ranking berücksichtigt zu werden, müssen Jobtitel ein kontinuierliches Wachstum unter allen LinkedIn Mitgliedern aufweisen und bis 2022 eine gewisse Größenordnung an Neueinstellungen erreicht haben. Identische Berufsbezeichnungen auf unterschiedlichen Karrierestufen wurden dabei zusammengefasst. Praktika, freiwillige Tätigkeiten, Interimsposten und Studierendenjobs wurden nicht berücksichtigt, ebenso Jobs, die nur von wenigen Unternehmen in Deutschland angeboten wurden. Zusätzliche Datenpunkte für die einzelnen Berufsbezeichnungen basieren auf LinkedIn Profilen von Mitgliedern, die diese Jobs ausüben oder ausgeübt haben und/oder auf offenen Stellen mit diesen Berufsbezeichnungen in Deutschland.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verzichten wir in Pressemitteilungen auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Sprachformen, einzig in Zitaten nutzen wir beide Formen.

Über LinkedIn

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Pressekontakt:

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Steffen Wist
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