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12. Juni: Welttag gegen Kinderarbeit

Brüssel (ots/PRNewswire)

- Im Visier: Kinderarbeit in der Landwirtschaft.
Jeden Tag verrichten mehr als 200 Millionen Kinder in der ganzen
Welt schwere und oftmals gefährliche Arbeiten, damit sie und ihre
Familienmitglieder überleben können.
Die extremsten Formen der Kinderarbeit führen dazu, dass Kinder
versklavt, von ihren Familien getrennt, gravierenden Gefahren und
Krankheiten ausgesetzt, sexuell ausgebeutet oder sich selbst
überlassen werden, damit sie sich alleine auf den Strassen der
grossen Städte der Welt durchschlagen.
Am 12. Juni, dem Welttag gegen Kinderarbeit, macht die
Bildungsinternationale (BI) auf diese massive Verletzung der Rechte
Hundertmillionen Kinder auf der ganzen Welt aufmerksam. BI arbeitet
in der Global Task Force on Child Labour und Education For All, die
die UN-Agenturen vereinigt, der Weltbank und Global March Against
Child Labour in einer einzigartigen Koalition, die in einem
gemeinsamen Engagement zur Verhinderung und Ausrottung von
Kinderarbeit wurzelt.
BI Generalsekretär Fred van Leeuwen bemerkte, dass, wenn Kinder
zur Arbeit gezwungen werden und ihnen auf diese Weise ihr Recht auf
eine Ausbildung verweigert wird, sie im Erwachsenenalter häufig zur
Arbeitslosigkeit und Armut verdammt sind, weil ihnen die Fähigkeiten
fehlen, die für Beschäftigungen benötigt werden, die die nächste
Generation unterstützen könnten.
"Lehrervereinigungen auf der ganzen Welt sind entschlossen, ihren
Beitrag zu leisten, um damit Schluss zu machen, dass so viele Kinder
und Jugendliche um ihre Kindheit betrogen werden", sagte van Leeuwen.
"Wir arbeiten mit unseren Mitgliedsorganisationen, um sie bei der
Entwicklung von Programmen zu unterstützen, die darauf abzielen, dass
die Kinder in den Schulen bleiben, denn wir wissen, dass eine
kostenlose und hochwertige Bildung die beste vorbeugende Strategie
ist."
Kaylash Satyarthi, President von Global March Against Child
Labour, pflichtete bei: "Bildung ist für alle Rechte entscheidend.
Sie ist entscheidend für die Gesundheit, zur Reduzierung von HIV und
AIDS. Sie ist entscheidend, um der Armut zu entfliehen und um einen
gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Ohne Bildung können wir keines
der Millennium-Entwicklungsziele erreichen."
Der Welttag gegen Kinderarbeit am 12. Juni ist ein wichtiger Tag
im Kalender für arbeitende Kinder, LehrerInnen und ihre Vereinigungen
sowie für die Völkergemeinschaft. Das Thema dieses Jahres ist der
Beseitigung der Kinderarbeit auf Feldern und Farmen gewidmet.
"Harvest for the future: Agriculture without Child Labour" (Für
die Zukunft ernten: Landwirtschaft ohne Kinderarbeit) ist der Titel
einer neuen Publikation, die von BI und der Internationalen
Arbeitsorganisation (ILO) und ihr internationales Programme zur
Beseitigung der Kinderarbeit (IPEC) veröffentlicht wurde. Es bietet
aktuelle Daten und Ideen, die LehrerInnen einsetzen können, um die
wachsende Bewegung zur Bekämpfung der Kinderarbeit zu unterstützen.
Die Broschüre enthält Übungen in englischer, französischer,
spanischer und portugiesischer Sprache. LehrerInnen und andere
besorgte BürgerInnen werden hier ein nützliches Instrument zur
Erweiterung des Wissens über die Kinderarbeit vorfinden, das
praktische Übungen für die Verwendung im Unterricht oder zur
Unterstützung von Diskussionen innerhalb der Gewerkschaften oder in
Gruppen der Zivilgesellschaft bietet.
"Harvest for the future" ist erhältlich bei:
www.ei-ie.org/childlabour

Pressekontakt:

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Donatella
Montaldo von Bildungsinternationale: +32-(0)2-224-06-76

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