Tous Actualités
Suivre
Abonner Internationale Musikfesttage B. Martinu

Internationale Musikfesttage B. Martinu

Internationale Musikfesttage B. Martinu in Basel: Jubiläum 10 Jahre 30. Oktober bis 13. November 2005

Basel (ots)

Vaclav Havel und Moritz Leuenberger engagieren sich
im Patronatskomitee, auf dem Podium werden Vladimir Ashkenazy und
Heinz Holliger erwartet, zum Mikrofon greifen Moderatorinnen wie
Madeleine Hirsiger und Silvia von Ballmoos - Basel  feiert vom 30.
Oktober bis 13. November den zehnten Geburtstag der Internationalen
Musikfesttage B. Martinu.
Es muss ein besonderes Martinu-Festival sein, wenn sich eine
Persönlichkeit wie Vaclav Havel ins Patronatskomitee verpflichten
lässt. Und sich gemeinsam mit Bundesrat Moritz Leuenberger und
Geigenlegende Josef Suk mit der Philosophie, dem Programm und den
Organisatoren des Festivals solidarisiert. Aussergewöhnlich  waren
die Internationalen Musikfesttage B. Martinu schon immer. Die Fülle
des Angebots mit dem breiten Spektrum an Musikstilen, das Aufgebot
von Weltklasse-Musikern wie Vladimir Ashkenazy und Heinz Holliger,
ein Filmabend mit Oscarpreisträger Jiri Menzel und Madeleine Hirsiger
im Stadtcasino, Jean-Paul Brodbeck & Friends in "the bird's eye jazz
club" und ein Kinderkonzert im Museum Jean Tinguely machen Basels
Martinu Festival zum klassischen Top-Ereignis im November.
Erinnerung wach halten
Bohuslav Martinu hat seine letzten Lebensjahre in der Schweiz
verbracht und ist 1959 in Liestal gestorben. Trotz seines
umfangreichen Schaffens sind Aufführungen seiner Werke eine Rarität.
Dies zu ändern motivierte den Schweizer Pianisten Robert Kolinsky vor
zehn Jahren, das Festival "Internationale Musikfesttage B. Martinu"
zu gründen. Seither erinnert er mit einem engagierten Kreis von
Martinu-Liebhabern mit einem kleinen, aber feinen Festival an den
tschechischen Komponisten.
Die Jubiläumsauflage der "Internationalen Musikfesttage B.
Martinu" sind eine gesunde Herausforderung für die Organisatoren und
das Publikum. Denn dieses Festival hat Stil und ist kreativ. Der
künstlerische Leiter Robert Kolinsky und sein Team begnügen sich
nicht mit der Aneinanderreihung von bekannten Namen. Musik in hoher
Qualität soll nicht nur reines Konsumgut sein, sondern auch Fragen
stellen. Wer will, kann sich einfach einen schönen Konzertabend
gönnen: Wer nach Ariadne-Fäden im Klassik-Labyrinth sucht, kommt bei
den Internationalen Musikfesttage B. Martinu voll auf seine Rechnung.
Mit Musik verführen
Einer der wichtigsten dieser Fäden ist die Verführung, der Musik
und dem Komponisten Bohuslav Martinu zu begegnen. Und
selbstverständlich treten sie in Basel auf, die grossen
Verführerinnen und Verführer auf dem Podium: Robert Kolinsky und das
Sinfonieorchester Basel unter der Leitung von Vladimir Ashkenazy,
Heinz Holliger, das Keller Quartett, Wieslaw Pipczynski und viele
mehr.
Faun und Bolero
Im Eröffnungs- und eigentlichen Jubiläumskonzert vom 30. Oktober
dirigiert Vladimir Ashkenazy die Musikerinnen und Musiker des
Sinfonieorchesters Basel. Zum Auftakt des mit französisch Parfum und
slawischer Virtuosität dramaturgisch raffiniert gemixten
Musikcocktails, erklingt mit Debussys "L'après-midi d' un faune" das
erotische Sehnen des armen Fauns. Boulez sagte einmal: "Nach der
Flöte des Fauns atmet die europäische Musik anders". Eine Art
antikisierend helle Sprache, eine Musiksprache, die Vladimir
Ashkenazy wunderbar versteht. Virtuos auch Martinus zweites
Klavierkonzert: Robert Kolinsky übernimmt den Solistenpart, lotet in
seiner Interpretation die Seelenverwandtschaft mit dem grossen
Komponisten Tschechiens aus. Klangfäden, die ins Herz des Labyrinths
führen, zum rhythmischen Höhepunkt, zu Ravels "Bolero". Sinnlichste
und erotischste Musik des 20. Jahrhunderts -  als Hommage an ein
geistvolles, delikates und der Moderne verpflichtetes Festival.
Kinder und Jazzfans
Zeitgenössische und moderne Musik verpflichtet auch, an die
Konzertbesucher und Musiker der kommenden Generation zu denken.
Schülerinnen und Schüler der Musikschule Allschwil und der Kinderchor
"Les Mirlitons" aus Frankreich singen und spielen Werke von Martinu.
Silvia von Ballmoos liest "Die Wunder-Plunder-Maschine"  Das
Jazzkonzert mit Jean-Paul Brodbeck setzt einen weiteren Farbtupfer
ins Jubiläumsprogramm.
Nicht abgehoben, sondern gleichermassen bodenständig und auf hohem
Niveau, so wie das ganze Martinu-Festival. Vom 30. Oktober bis 13.
November fliegen in Basel Musiker und Publikum auf den Schwingen
aufregender Musikerlebnisse.
Vorverkauf:
Ticket-hotline 0900 55 22 25
   Internet: www.musikwyler.ch  
          www.martinu.ch
Bilder, Künstlerbiografien, etc. können bei  srietz@mydiax.ch
angefordert werden.

Kontakt:

Internationale Musikfesttage B. Martinu
Silvia Rietz,
Tel.: +41/79/764'47'07
E-Mail: srietz@mydiax.ch
Internet: www.martinu.ch