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euro adhoc: Investkredit Bank AG
Gewinnprognose
Investkredit 2003: Spezialbanken-Gruppe in Zentraleuropa auf Erfolgskurs (D)

  Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc.
  Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
Die Investkredit-Gruppe mit den Bereichen Unternehmen, Kommunen und
Immobilien hat 2003 ihr bisher bestes Ergebnis erzielt.
Ausschlaggebend ist die verstärkte Ausnützung von Marktnischen in
ihrem erweiterten zentraleuropäischen Kernmarkt (Österreich,
Deutschland, Schweiz, Polen, Tschechische Republik, Slowakei,
Ungarn). Die vorläufigen Ergebnisse zeigen einen auf EUR 118 Mio.
gestiegenen Zinsüberschuss. Der Überschuss vor Steuern konnte um 28 %
auf EUR 72 Mio. und der Konzernüberschuss um 28 % auf EUR 41 Mio.
verbessert werden. Die Erhöhung der Bilanzsumme auf EUR 16,5 Mrd. und
die ausgewogene Verteilung der Erträge auf die drei Segmente stellen
wichtige Beiträge zum Erfolg dar. Mit 12,4 % hat sich der Return on
Equity neuerlich verbessert. Durch Rücklagenbildungen und die
Aufbringung von hybridem Tier 1-Kapital konnte das Kernkapital um 26
% auf EUR 541 Mio. erhöht werden. Dies hat zu einer Verbesserung der
Eigenkapitalrelation bei-getragen. Der Vorstand schlägt eine
gegenüber dem Jahr zuvor unveränderte Ausschüttung von EUR 1,00 je
Aktie (0,90 plus Bonus) vor.
Die Investkredit-Gruppe in vorläufigen Zahlen zum 31.12.2003
~
                                                   Vorläufig  Verän-
                                      31.12.2002  31.12.2003  derung
Zinsüberschuss (EUR Mio.)                 104,9       118,0    +12 %
Jahresüberschuss vor Steuern (EUR Mio.)    56,3        72,2    +28 %
Jahresüberschuss nach Steuern (EUR Mio.)   46,8        60,0    +28 %
Konzernüberschuss (EUR Mio.)               32,0        40,8    +28 %
Bilanzsumme (EUR Mio.)                   13.479      16.475    +22 %
Finanzierungen 1) (EUR Mio.)             10.626      12.434    +17 %
Kernkapital gemäß BWG (EUR Mio.)            428         541    +26 %
Kernkapitalquote                          7,7 %       8,0 %
Eigenmittel gemäß BWG (EUR Mio.)            710         806    +14 %
Eigenmittelquote                         12,8 %      11,9 %
Return on Equity - Konzernüberschuss 2)  11,3 %      12,3 %
Cost-Income-Ratio                        44,3 %      48,2 %
Gewinn je Aktie (in EUR)                   5,06        6,45    +28 %
MitarbeiterInnen (Jahresende)               372         415    +12 %
~
1) Forderungen, Haftungen, Treuhandkredite, Schuldverschreibungen und
andere festverzinsliche Wertpapiere (ausgenommen Staaten und Banken)
2) Konzernüberschuss (nach Steuern und nach Fremdanteilen) in
Relation zu durchschnittlichem Eigenkapital
Der auf EUR 118 Mio. angestiegene Zinsüberschuss konnte vor allem in
den Bereichen Kommunen und Immobilien gesteigert werden. Das
Kreditrisikoergebnis hat sich durch konsequentes
Kreditrisikomanagement und eine rückläufige Insolvenzsituation bei
den Kunden der Investkredit-Gruppe um EUR 4 Mio. auf minus EUR 8 Mio.
verbessert. Der Provisionsüberschuss - resultierend aus der
Abwicklung der bundesweiten Umweltförderung, aus Provisionserträgen
der Immobiliengestion und dem Geschäftsfeld Corporate Finance - liegt
weiter knapp unter EUR 10 Mio.  Das Handelsergebnis liegt mit
EUR 3 Mio. um 30 % über dem Vorjahreswert, wobei sich insbesondere
der Wertpapierhandel und der Handel in Zinsderivaten erfreulich
entwickelt haben. Im Bereich der Finanzanlagen konnte vor allem das
Ergebnis aus Wertpapieren verbessert werden, wodurch sich das
Finanzanlageergebnis von einem negativen Vorjahreswert um EUR 8 Mio.
auf EUR 3 Mio. erhöhte. Im Zuge der europäischen Expansion der
Investkredit-Gruppe ist der Verwaltungsaufwand um 21 % auf EUR 63
Mio. angestiegen. Das Cost-Income-Ratio (Verwaltungsaufwand in
Relation zu Erträgen) bleibt mit 48 % weiterhin besser als der
Branchendurchschnitt. Der sonstige betriebliche Erfolg - der vor
allem die Wertentwicklung der Derivate, die nicht den Handelszwecken
dienen, beinhaltet - ist auf EUR 10 Mio. angestiegen. Der
Jahresüberschuss vor Steuern beträgt damit EUR 72 Mio. Dies
entspricht einer Steigerung um 28 % oder EUR 16 Mio. Der
Jahresüberschuss nach Steuern übertraf mit EUR 60 Mio. ebenfalls um
28 % den Vergleichswert 2002. Nach Abzug der Anteile von Partnern an
Tochtergesellschaften - insbesondere Dexia Crédit Local - beträgt der
Konzernüberschuss EUR 41 Mio. Mit der Verbesserung des Return on
Equity auf 12,3 % wurde eine wichtige operative Zielsetzung des
Jahres 2003 übertroffen. Dementsprechend konnte der Gewinn je Aktie
von EUR 5,06 auf EUR 6,45 verbessert werden. Mit einem
Kurs/Gewinnverhältnis (KGV) von 8,0 erreichte die Investkredit-Aktie
auf Basis des Kurses zum Jahresultimo 2003 weiterhin eine attraktive
Bewertung.
Vorläufige Gewinn- und Verlustrechnung der Investkredit-Gruppe vom
1.1. bis 31.12.2003
~
Erfolgsrechnung nach IFRS in EUR Mio.   1-12/2002   1-12/2003   +/-
Zinsüberschuss                            104,9       118,0    13,1
Kreditrisikoergebnis                      -12,4        -8,5     3,9
Provisionsergebnis                          9,9         9,6    -0,4
Handelsergebnis                             2,2         2,8     0,6
Finanzanlageergebnis                       -4,2         3,4     7,5
Verwaltungsaufwand                        -51,9       -62,8   -11,0
Sonstiger betrieblicher Erfolg              7,7         9,8     2,1
Überschuss vor Steuern                     56,3        72,2    16,0
Ertragsteuern                              -9,5       -12,2    -2,7
Überschuss nach Steuern                    46,8        60,0    13,2
Fremdanteile am Periodenüberschuss        -14,8       -19,2    -4,4
Konzernüberschuss                          32,0        40,8     8,8
~
Die Entwicklung im Bereich Unternehmen
Die Investkredit Bank AG bleibt weiterhin die zweitgrößte Bank für
langfristige Unternehmensfinanzierungen in Österreich (Marktanteil
bei Unternehmen mit Umsätzen über EUR 7 Mio. nach Studien des
unabhängigen Finanzberaters Schwabe, Ley & Greiner). Wie in den
Vorjahren belegt die Investkredit weiterhin die Spitzenposition in
der Kategorie Fachkompetenz. Während das Finanzierungsvolumen in
Österreich stabil gehalten werden konnte, wurden 2003 starke Zuwächse
im europäischen Kernmarkt erzielt. Die Geschäftsstellen der
Investkredit Bank AG in Frankfurt, Warschau, Prag und Bratislava
haben dazu wesentlich beigetragen. Im Berichtsjahr waren folgende
Finanzierungstrends erkennbar: Der Konditionenwettbewerb in guten
Rating-Klassen wird stärker; Corporate Bonds und Privatplatzierungen
werden eine immer wichtigere Finanzierungsquelle für die Industrie
und den Handel und substituieren Großkredite; bei großvolumigen
Finanzierungen sind zunehmend Syndikate von Banken anzutreffen und
grenzüberschreitende Finanzierungen gewinnen an Bedeutung. Die
Antworten der Investkredit Bank AG sind Rating Report,
Mittelstandsbond, intensivierte Geschäfte mit Bankenpartnern und die
engagierte Begleitung von Kunden auf europäische Märkte. Mit der
Erweiterung der Europäischen Union am 1. Mai 2004 werden deutliche
Investitionssteigerungen in den neuen Mitgliedsländern erwartet. In
Verbindung mit den Mitteln aus den EU-Strukturfonds und dem
Kohäsionsfonds über insgesamt EUR 22 Mrd. werden geförderte
Investitionsfinanzierungen 2004 bis 2006 an Bedeutung gewinnen. Die
Investkredit wird ihr Förder-Know-how für diese Märkte
weiterentwickeln.
Die Bank hat im Berichtsjahr ihre Position als etablierter
Gesamtanbieter von Corporate Finance-Dienstleistungen weiter
gefestigt. Erfolgsfaktor dafür ist das breite Spektrum an
Finanzierungsinstrumenten, das von Beteiligungskapital über
Mezzaninfinanzierungen bis zum klassischen Langfristkredit reicht.
Der Schwerpunkt der Corporate Finance-Aktivitäten lag bei
Unternehmenskäufen sowie bei Leveraged Buy-Outs, d.h. Management
Buy-Ins und Management Buy-Outs (MBOs/MBIs).
Die Entwicklung im Bereich Kommunen
Das Segment Kommunen blieb 2003 der renditestärkste Bereich der
Gruppe. Die Kommunalkredit Austria AG, Österreichs Spezialbank für
Public Finance, hat ihre Marktpräsenz weiter ausgebaut. Mit einem
Kundenanteil von mehr als 60 % und einem Marktanteil von über 25 %
bei Österreichs Gemeinden behauptet die Kommunalkredit ihre
Spitzenposition in diesem Sektor. Maßgeschneiderte
Finanzierungslösungen - strukturierte Finanzierungen, Public Private
Partnership-Modelle, Cross Border Leasing, Asset Management, Public
Consulting - machen die Kommunalkredit zum erfolgreichen
Finanzierungs- und Beratungspartner im öffentlichen Sektor. Bei den
strukturierten Finanzierungen (Neugeschäft, Umstrukturierung
bestehender Darlehen) wurde das Auszahlungsvolumen gegenüber 2002
vervierfacht. Erstmals wurden auch Landeskrankenhäuser als Kunden
gewonnen. Im Cross Border Leasing wurden alle vier im Jahr 2003 in
Österreich abgeschlossenen Deals unter Mitwirkung der Kommunalkredit
abgewickelt. Das Land Steiermark hat 2003 die Strategie des aktiven
Schuldenmanagements fortgesetzt und Wohnbaudarlehen verkauft. Die
Kommunalkredit hat im Rahmen eines von ihr geführten Konsortiums
mitgeboten und Darlehen mit einem Barwert von EUR 363 Mio. erworben.
Die Kommunalkredit hat Anfang 2003 die Entwicklung einer neuen
fundierten Anleihe, des Kommunalkredit Covered Bond (KACB),
umgesetzt. Damit verfügt sie in Österreich als einzige private Bank
ohne öffentliche Haftung über ein Refinanzierungsinstrument, das von
einer Rating-Agentur (Moody’s) mit einem AAA-Rating ausgestattet
wurde. Im weiteren Verlauf des Jahres wurden die KACBs mit großem
Erfolg zunächst in der Schweiz und danach am internationalen Markt
eingeführt, wobei letztere Transaktion mit einem Volumen von EUR 1
Mrd. die erste Jumbo-Anleihe aus Österreich darstellte.
Die Entwicklung im Bereich Immobilien
Die Europolis Invest hat das stark expandierende Segment Immobilien
im Berichtsjahr weiter ausgebaut. Aufgrund der hohen Investitionen
2003 ist die Europolis Invest-Gruppe laut DTZ Research der größte
Investor in gewerblichen Immobilien in Mittel- und Osteuropa, bezogen
auf das investierte Gesamtvolumen. Der Marktwert der zwanzig
Anlageobjekte im Mehrheitseigentum der Investkredit-Gruppe wurde von
EUR 326 Mio. Ende 2002 unter Einbeziehung der neuen Objekte auf EUR
597 Mio. Ende 2003 nahezu
verdoppelt. Nicht zuletzt durch die Beteiligung der EBRD, der
Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, London, erhielt
diese Entwicklung zusätzliche Dynamik. Ausgestattet mit
Eigenmittelzusagen der Investkredit von EUR 195 Mio. und der EBRD von
EUR 105 Mio. entwickelt und erwirbt Europolis ein Immobilienportfolio
an erstklassigen Büro-, Logistik- und Handelsimmobilien in den
EU-Beitrittsländern der ersten und zweiten Runde. Insgesamt wird ein
Volumen von rund EUR 1 Mrd. angestrebt. Das Geschäftsjahr 2003 war
das erfolgreichste auf dem Weg zur Erreichung dieses Zieles.
Im Geschäftsfeld Immobilien-Entwicklung war Danube House das erste
Gebäude, das im Rahmen des auch städtebaulich relevanten River City
Prague Projekts fertiggestellt wurde. Dieses Bürohaus mit einer
Nutzfläche von 21.000 m² wurde bei der MIPIM Immobilienmesse in
Cannes unter 120 Einreichungen als das "Best Future Office Building
2003" ausgezeichnet. Im Rahmen des Geschäftsbereiches Forward
Purchase Agreements (garantierte Übernahmen der Objekte vom
jeweiligen Developer nach Fertigstellung und bei Erreichung eines
zuvor vereinbarten Vermietungsstandes) wurde Ende August der
Technopark Pekarska, ein 7.600 m2 Bürohaus in Prag, von Hochtief
Development und im vierten Quartal 2003 das 15.400 m2 Bürohaus Saski
Crescent in Warschau von AIG/Lincoln übernommen. Mit dem
Büroentwicklungsprojekt IP West Office Park in Budapest konnte das
nächste Forward Purchase Agreement gesichert werden.
Im Bereich Immobilien-Investitionen übernahm die Europolis Invest im
August 2003 die verbleibenden 50 % der Anteile an City Gate, einem
Bürohaus in Budapest. Erstmals hat die Europolis im Berichtsjahr auch
in Einkaufszentren investiert: Von Ahold, dem größten
Einzelhandelskonzern in der Tschechischen Republik, wurden zwei
Olympia-Einkaufszentren erworben. Im vierten Quartal wurden zwei
weitere Logistikgebäude im Alliance Logistic Center in Blonie bei
Warschau akquiriert. Die Europolis ist damit Eigentümer von vier
Gebäuden in diesem Logistik-Park. Weiters wurde mit dem Kauf des
Bürohauses Europe House in Bukarest nunmehr auch außerhalb der
Kernländer investiert. Europolis Invest folgt damit dem Ziel, sich
verstärkt in den aufstrebenden neuen Märkten zu engagieren.
Ausblick 2004
Spezialisierung in einem erweiterten europäischen Kernmarkt bedeutet
die Umsetzung des gesamten Leistungsspektrums der
Spezialbanken-Gruppe Investkredit. In Fortsetzung ihrer Strategie
plant die Investkredit Steigerungen des Geschäftsvolumens und der
Erträge. Die Bilanzsumme sollte sich auch in den nächsten drei Jahren
jährlich um mindestens EUR 2 Mrd. erhöhen. Die wesentlichen
Ertragsziele bis 2006 sind die Verbesserung des Return on Equity auf
14 % und das Erreichen eines Cost-Income-Ratios von 40 %.
Fragen bitte an:
Mag. Hannah Rieger   Tel. (+43/1) 53 1 35/112   E-Mail 
rieger@investkredit.at
Dr. Julius Gaugusch  Tel. (+43/1) 53 1 35/330   E-Mail 
gaugusch@investkredit.at
www.investkredit.at

Rückfragehinweis:

Raoul Seifert
Tel.: +43 1 53135 - 114
Mail: r.seifert@investkredit.at

Branche: Banken
ISIN: AT0000748108
WKN: 74810
Index: ATX Prime, WBI
Börsen: Wiener Börse AG / Amtlicher Markt

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