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Manor Kunstpreis 2026: sechs Künstlerinnen und Künstler, sechs Blickwinkel auf das zeitgenössische Schweizer Kunstschaffen

Manor Kunstpreis 2026: sechs Künstlerinnen und Künstler, sechs Blickwinkel auf das zeitgenössische Schweizer Kunstschaffen
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Basel (ots)

Die Jurys des Manor Kunstpreises würdigen das Talent von sechs jungen Künstler*innen, die das ganze Jahr über in sechs Ausstellungen in der Schweiz gefeiert werden: Anita Muçolli in Biel, Shamiran Istifan in Aarau, Lucas Erin in Lausanne, Miro Aron in Sion, Kaspar Ludwig in Lugano und Dominik Zietlow in Luzern.

Der Manor Kunstpreis 2026 verdeutlicht den Reichtum und die Vielfalt der zeitgenössischen Kunst in der Schweiz - von der Fotografie über die Performance bis hin zu Video und Skulptur, oft in hybriden Formen. Alle Kunstschaffenden profitieren von einer Ausstellung in einer renommierten Institution ihres Kantons, der Veröffentlichung einer Monografie und dem Erwerb eines ihrer Werke.

"Ich freue mich, dass der Manor Kunstpreis nach 44 Jahren nichts von seiner Vitalität eingebüsst hat, und bin gespannt auf die Arbeiten der Preisträgerinnen und Preisträger. Mein Dank gilt einmal mehr unseren zwölf Partnerinstitutionen in der ganzen Schweiz und ihren Teams", sagt Pierre-André Maus, Verwaltungsratsmitglied von Maus Frères SA und Vertreter des Manor Kunstpreises.

Die Preisträgerin des Manor Kunstpreises des Kantons Bern, Anita Muçolli (*1993, Burgdorf), wird ihre Werke vom 20. Februar bis zum 17. Mai 2026 in der Salle Poma im Kunsthaus Biel präsentieren. Die an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel (FHNW) ausgebildete Künstlerin kombiniert in ihrer Einzelausstellung immersive Installationen und neue Skulpturen, die sich mit den kollektiven Ängsten im Zusammenhang mit sozialen und technologischen Veränderungen auseinandersetzen. Zwischen traditionellem Handwerk und zeitgenössischen Technologien machen ihre Werke unsichtbare Emotionen wie Angst oder Isolation sichtbar und laden zu einer sinnlichen und introspektiven Erfahrung ein.

In Aarau stellt Shamiran Istifan (*1987, Baden), Absolventin eines Masterstudiums in Transdisziplinarität an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), vom 12. Juni bis zum 6. September 2026 im Rahmen des Manor Kunstpreises Aargau ihre Arbeiten im Aargauer Kunsthaus aus. In ihren Installationen untersucht Shamiran Istifan soziale Koexistenz sowie Fragen der Identität und Zugehörigkeit anhand von Skulpturen, Textilien und Videos, wobei sie sich von Symbolik, Mythologie und Popkultur inspirieren lässt, die mit von der Diaspora geprägten Räumen verbunden sind. Die Ausstellung im Aargauer Kunsthaus vereint neue Produktionen sowie bestehende Werke, die speziell für diesen Anlass überarbeitet wurden.

Vom 28. August 2026 bis zum 14. Februar 2027 werden im Rahmen des Manor Kunstpreises des Kantons Waadt die Werke des Preisträgers Lucas Erin (*1990, Clamart, Frankreich) im Espace Projet des Musée cantonal des beaux-arts in Lausanne präsentiert. Lucas Erin, Absolvent der École cantonale d'art de Lausanne (ECAL) im Fach Bildende Kunst, untersucht menschliche Beziehungen anhand von Installationen, Skulpturen und Videos. Gefundene Objekte und sorgfältig gefertigte Skulpturen erzählen Geschichten, die sich überschneiden und vermischen. Inspiriert vom Konzept der Kreolisierung arbeitet der Künstler mit Assoziationen, Wiederverwertungen und Verschiebungen, um im Ausstellungsraum neue Möglichkeiten entstehen zu lassen.

Im Musée d'art du Valais in Sion kann das Publikum vom 20. September 2026 bis zum 31. Januar 2027 die Arbeiten von Miro Aron (*1992, Imfeld) entdecken, der einen Bachelorabschluss in Bildender Kunst an der Hochschule der Künste Bern (HKB) erworben hat. Für Miro Aron sind Malerei, digitale Medien und Installationen Mittel, um unser kollektives Gedächtnis und unsere Beziehung zu Orten zu hinterfragen, oft anhand von Landschaften im Verfall und in Trümmern. Seine nostalgischen und futuristischen Umgebungen erinnern an Überreste und mögliche Konstruktionen. Sie laden das Publikum dazu ein, seine Beziehung zur Welt zu überdenken.

Kaspar Ludwig (*1989, Nürnberg, Deutschland), der in Carrara und Basel Bildende Kunst studierte und für den Manor Kunstpreis Tessin nominiert wurde, legt besonderen Wert auf Handarbeit und Materialität.Vom 17. Oktober 2026 bis zum 4. April 2027 präsentiert das Museo d'arte della Svizzera italiana (MASI) in Lugano seine Arbeiten zwischen Skulptur, Installation und Szenografie, die sich mit Erinnerung und der Transformation des Alltags auseinandersetzen. Mit besonderem Augenmerk auf Materialien und handwerklichem Können verfremdet er vertraute Objekte und führt hybride Figuren ein, die zugleich komisch und nachdenklich sind.

Für den Kunstpreis der Zentralschweiz wird Dominik Zietlow (*1988, Luzern) seine Arbeiten vom 24. Oktober 2026 bis zum 31. Januar 2027 im Kunstmuseum Luzern ausstellen. Der Künstler, der einen Bachelorabschluss in Fotografie der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) besitzt, widmet sich seiner Heimatstadt Luzern und nimmt den Karneval als Rahmen für sein Werk. Mit performativen und dokumentarischen Ansätzen untersucht er, wie Klang, Stille und soziale Interaktionen unsere Wahrnehmung von Orten prägen. Gespräche mit unsichtbaren Gesprächspartner*innen verweben sich zu einem Porträt des öffentlichen Raums und hinterfragen das Zuhören, die Ausgrenzung und den Platz der und des Einzelnen in der Menge.

Medienmitteilung online: Manor Kunstpreis 2026: sechs Künstlerinnen und Künstler, sechs Blickwinkel auf das zeitgenössische Schweizer Kunstschaffen

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Ein Engagement für die junge Schweizer Kunstszene

Der Manor Kunstpreis, der 2022 sein 40-Jahre-Jubiläum gefeiert hat, ist einer der wichtigsten Preise zur Förderung zeitgenössischer Kunst in der Schweiz. Er wurde 1982 von Philippe Nordmann mit dem Ziel ins Leben gerufen, jungen Schweizer Künstlerinnen eine Plattform zu bieten. Er wird jedes Jahr von einer Fachjury abwechselnd in den folgenden Städten verliehen: Aarau, Basel, Biel, Chur, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern (für die Zentralschweiz), Schaffhausen, Sion, St. Gallen und Winterthur. Ein Blick auf die Liste der Preisträger*innen zeigt, dass der Manor Kunstpreis für eine ganze Reihe von Kunstschaffenden den Startschuss für eine internationale Karriere gegeben hat.

Manor gratuliert den Gewinner*innen des Manor Kunstpreises 2026 herzlich und wünscht ihnen viel Erfolg auf ihrem weiteren künstlerischen Weg!

Über Manor

Als grösste Warenhausgruppe der Schweiz hat Manor das Ziel, ihre Kund*innen mit einem Omnichannel und einem 360-Grad-Erlebnis zu begeistern - sowohl physisch in den Warenhäusern wie auch online auf manor.ch und mit der Manor App. Zur Manor Gruppe gehören 56 Manor Warenhäuser, 23 Manor Food Supermärkte und 23 Manora Restaurants. Das Unternehmen ist in allen Landesteilen vertreten und beschäftigt rund 6'800 Mitarbeitende.

Bei Manor Food liefern bereits heute ca. 700 lokale Produzent*innen im Rahmen des Manor Nachhaltigkeitsprogramms "Lokal" u.a. saisonale Produkte in die Manor Food Supermärkte. Manor ist stolz auf ein Sortiment mit über 5000 lokalen Produkten, mit denen Landwirtinnen und lokale Unternehmen unterstützt werden sowie der lokale Anbau gefördert wird. Auch für die Zubereitung der Gerichte in den Manora Restaurants werden frische Zutaten von höchster Qualität und zertifizierte lokale Produkte aus einem Umkreis von maximal 30 Kilometern verwendet.

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Pressekontakt:

Manor AG - Corporate Communications -media@manor.ch