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Seebeben: 100. Todesopfer aus der Schweiz identifiziert

Bern (ots)

Bern, 09.06.2005. Gut fünf Monate nach dem Seebeben in
Südostasien hat die Schweizer Task Force das 100. Todesopfer mit 
Schweizer Wohnsitz identifiziert. Im Übrigen ist eine weitere 
vermisste Person lebend aufgetaucht. Zwölf Personen gelten noch als 
vermisst.
Die Arbeit der Task Force dürfte noch einige Zeit andauern. Allein 
in Thailand sehen sich die Spezialisten noch mit den nicht 
identifizierten sterblichen Überresten von über 2000 Personen 
konfrontiert. Die Arbeiten dort werden weiterhin von Schweizer 
Spezialisten unterstützt. Aufgrund eines entsprechenden Begehrens 
wurde vor kurzem zusätzlich ein Spezialist für Fingerabdrücke 
entsandt, sodass nun sieben Fachleute aus der Schweiz vor Ort im 
Einsatz stehen. Der Einsatz wird solange dauern, wie noch Aussicht 
besteht, sterbliche Überreste zu identifizieren.
Die Schweizer Task Force hat seit dem Seebeben insgesamt 521 Fälle 
bearbeitet, in denen Angehörige oder Bekannte den Verdacht gemeldet 
hatten, jemand könnte vom Unglück betroffen sein. In 409 Fällen 
konnte entweder dieser Verdacht auf Grund der Ermittlungen 
ausgeräumt werden, indem eine Person lebend aufgefunden wurde, oder 
das Dossier wurde ans Ausland abgetreten, an den Wohnsitz-Staat der 
vermissten Person.
BUNDESAMT FÜR POLIZEI
Mediendienst
Weitere Auskünfte:
Guido Balmer, Mediendienst fedpol, 031 324 13 91

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