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Gedenkfeier Sempach - Tradition und Familienfest

Luzern (ots)

Das neue Konzept hat sich bewährt: Die 626. Gedenkfeier zur Schlacht bei Sempach stiess bei Besuchern und Beteiligten grossmehrheitlich auf ein positives Echo. Die Feier ist eine Kombination von Traditionsbewusstsein, historischer Aufarbeitung und Familienfest.

Das 2011 eingeführte neue Konzept der Gedenkfeier Sempach wurde auch dieses Jahr übernommen und weiter angepasst. Im Vergleich zum letzten Jahr wurde die Anzahl der Veranstaltungen etwas gestrafft, neu aber auf zwei Tage ausgedehnt. So entfielen die Musikplattform mit dem Open Air und die Jugenddebatte. Dafür wurde der Mittelaltermarkt bereits am Samstagmittag eröffnet. Das ganze Fest wurde wie 2011 durch ein Theaterstück bereichert, dessen Szenen über die zwei Tage verteilt an verschiedenen Schauplätzen aufgeführt wurden. Die erste Szene, der Einzug der "Italiener" am Samstagabend war gleichzeitig der Auftakt des Mittelalterfestes, das bis spät in den Abend in der Hauptgasse Sempachs und auf der Seevogteywiese gefeiert wurde.

Brücke zwischen Mittelalter und Neuzeit

Am Sonntag versammelten sich der Gesamtregierungsrat, die Ehrengäste und die Bevölkerung in der Kirche St. Stephan und begingen den feierlichen Festakt. Die Festpredigt hielt Ralph Kunz, Professor für praktische Theologie am Theologischen Seminar der Universität Zürich, die Festrede sprach Regula Zweifel, Vorsteherin der Gesellschaft zu Fraumünster Zürich (beide Reden sind auf www.gedenkfeier-sempach.lu.ch nachzulesen). Regierungspräsidentin Yvonne Schärli-Gerig bezeichnete in Ihrer Begrüssung die Gedenkfeier als «Brücke zwischen Mittelalter und Neuzeit».

Tradition und Moderne

Der Auszug aus der Kirche wurde von den traditionellen Kriegertrossen der Zünfte und Delegationen der Innerschweizer Kantone begleitet und ging fliessend ins «Morgenbrot» über, das von Stadt Sempach und dem Kanton Luzern den Besucherinnen und Besuchern offeriert wurde. Die Theaterproduktion mischte sich auch hier mit der nächsten Szene ins Geschehen und begleitete den ganzen Tag hindurch bis zum Höhepunkt: der Gerichtsverhandlung beim Stadtbrunnen.

Mittelaltermarkt und Kinderparadies

Auf der Wiese der Seevogtey hatte sich ein buntes Volk von Mittelalterfans eingerichtet: Ein Heerlager mit uniformierten Rittern und Recken, Burgfrauen und Händlerinnen. Beinahe die Hälfte des Platzes bedeckte aber das Kinderparadies, wo nicht nur die Kleinen mit mittelalterlichen Spielen unterhalten wurden und sich selber beteiligen konnten. Verschiedene Musik-, Künstler- und Gauklergruppen boten während den zwei Tagen viel Unterhaltung und Spektakel für Jung und Akt.

Fazit und Zukunft

Die Gedenkfeier Sempach 2012 kann als Erfolg bezeichnet werden. Grosse Teile der Bevölkerung von Sempach und der Besucher stehen hinter dem neuen Konzept. Die Stadt Sempach und der Kanton werden deshalb auch in Zukunft das Fest in dieser Art durchführen aber sicher auch im Detail noch weiter entwickeln. Franz Schwegler, Stadtpräsident von Sempach: «Es ist eine Gedenkfeier für alle, die ein- und verbindet. Bei ihr stehen wieder Inhalt und Festfreude im Vordergrund».

Anhang: Bilder der Gedenkfeier Sempach 2012 (Fotograf: Reto Berner, Sempacher Woche)

Anhänge

http://www.lu.ch/download/sk/mm_photo/10107_sempach-2012-02.jpg

http://www.lu.ch/download/sk/mm_photo/10107_sempach-2012-04.jpg

http://www.lu.ch/download/sk/mm_photo/10107_sempach-2012-05.jpg

Kontakt:

Franco Mantovani
Stv. Informationschef des Kantons Luzern
Tel.: +41/41/228'60'00
E-Mail: information@lu.ch
Internet: www.gedenkfeier-sempach.lu.ch

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  • 01.07.2012 – 12:00

    Gedenkfeier Sempach: Redetexte

    Luzern (ots) - Sehr geehrte Medienschaffende Im Anhang senden wir Ihnen die Festpredigt von Prof. Ralph Kunz und die Festrede von Regula Zweifel. Die Reden werden am Sonntag, 1. Juli 2012 in der Kirche St. Stephan in Sempach gehalten, deshalb gilt eineSPERRFRIST bis Sonntag, 1. Juli 2012, 12.00 Uhr Abweichungen vom Text während der Rede sind möglich. Anhänge: www.lu.ch/download/sk/mm_photo/10092_Festpredigt-Ralph-Kunz.pdf ...

  • 29.06.2012 – 17:05

    Suizidversuch anlässlich eines Bewährungsgesprächs

    Luzern (ots) - Ein Klient der Vollzugs- und Bewährungsdienste des Kantons Luzern (VBD) hat am Freitag, 29. Juni 2012, bei einem Bewährungsgespräch einen Suizidversuch unternommen. Am Freitag, 29. Juni, nachmittags, hat ein Klient der Vollzugs- und Bewährungsdienste des Kantons Luzern (VBD) am Bundesplatz einen Suizidversuch unternommen. Er stürzte sich im Verlauf eines Gesprächs mit dem Bewährungshelfer aus dem ...