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Staatskanzlei Luzern

Verkehrsmanagement Schlund für das Areal Pilatusmarkt

Luzern (ots)

Die Investoren des Pilatusmarktes haben im Rahmen
der Baubewilligung die Auflage erhalten, den Verkehr innerhalb des
Areals und in unmittelbarer Umgebung mittels eines
Verkehrsmanagementsystems zu koordinieren. Die Hauptziele des
Verkehrsmanagementsystems sind die Verhinderung von Rückstaus auf die
Autobahn A 2 sowie der flüssige Verkehr auf dem Kantonsstrassennetz.
Der Pilatus Markt Kriens öffnet am 30. März 2006 offiziell seine
Tore. Aus anderen Eröffnungen von grossen Einkaufsparks kann
abgeleitet werden, dass in den ersten zwei Wochen mit einer massiven
Überlastung der Strasseninfrastruktur im Gebiet Schlund zu rechnen
ist.
Verkehrssysteme in Zusammenhang mit Fachmärkten werden nicht
aufgrund der erwarteten Spitzenlasten in der ersten Phase ausgelegt,
sondern es wird der Normalbetrieb angenommen, der sich nach der
Anfangsphase einstellen wird. Das Koordinationssystem für den
Pilatusmarkt wurde in enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen
der Dienststelle Verkehr und Infrastruktur (vif) des Kantons Luzern
konzipiert und realisiert. Nach der Inbetriebnahme und dem
anschliessenden Probebetrieb wird die Anlage schlüsselfertig von der
Investorengemeinschaft an den Kanton Luzern übergeben.
Mit dem Managementsystem können die Ausfahrten des Areals
Pilatusmarkt bewirtschaftet werden. Sensoren erfassen an den
neuralgischen Punkten den Verkehrszustand (Stau, Staugefahr,
flüssiger Verkehr). Der Verkehrsrechner erfasst die entsprechenden
Zustände und ist so in der Lage, die Lichtsignalanlagen zweckmässig
zu beeinflussen. Besteht zum Beispiel die Gefahr, dass die
Autobahnausfahrt aus Richtung Basel überlastet wird, so werden unter
anderem die Ausfahrtspuren aus dem Areal in Richtung Autobahn
gedrosselt, um so den flüssigen Verkehr auf dem Kreisel Schlund
sicher zu stellen.
Im Weiteren sind die Anlagen mit Busbevorzugungen ausgerüstet. Die
Busse der Linie 16 und der neuen Line 31 können so fahrplanmässig
verkehren und werden nicht durch den Individualverkehr aufgehalten.
Zur Sicherstellung der Rettungswege für die Ereignisdienste werden
alle Lichtsignalanlagen mit "Notfallempfängern" ausgerüstet. So
erhalten die Fahrzeuge der Ereignisdienste (Feuerwehr, Polizei und
Sanität) den schnellen und ungehinderten Zugang zum Areal.
Um klare Aussagen über die Anzahl Zu- und Wegfahrten zum
Pilatusmarkt zu machen, sind alle Ein- und Ausfahrten mit
Zählschleifen ausgerüstet.

Kontakt:

Andreas Heller
Abteilungsleiter Verkehrstechnik
Dienststelle Verkehr und Infrastruktur
Tel. +41/41/318'11'55

Bilder:
http://www.lu.ch/download/sk/mm_photo/2996_Areal_Pilatusmarkt.jpg

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