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ikr: Hurrikan Matthew: Liechtenstein leistet Soforthilfe für Haiti

Vaduz (ots/ikr) -

Nach dem verheerenden Hurrikan Matthew leistet Liechtenstein einen Beitrag von 100'000 Franken als Soforthilfe für Haiti. Der Betrag kommt dem Welternährungsprogramm (WFP) sowie der Nothilfeorganisation MEDAIR zu Gute.

Am Abend des 3. Oktobers 2016 traf der Hurrikan Matthew an der Südwestküste Haitis auf Land. Auf seinem Weg in Richtung Kuba und die Bahamas hinterliess er eine Spur der Verwüstung und führte in Haiti zur schwersten Katastrophe seit dem verheerenden Erdbeben von 2010. Die Vereinten Nationen gehen aktuell von 1.4 Millionen Nothilfebedürftigen aus. Auch wenn sichere Zahlen noch immer fehlen, muss mit über 1'000 Todesopfern und einem Mehrfachen davon an Verletzten gerechnet werden. Mindestens 350'000 Personen sind laut Schätzungen der Regierung obdachlos geworden. Die liechtensteinische Regierung hat sich nach dem Erdbeben von 2010 mit einer Gesamtsumme von knapp 1.4 Millionen Franken an Nothilfe- und Wiederaufbauprojekten in Haiti beteiligt. Mit dem aktuellen Soforthilfe-Beitrag wird das Engagement für das ärmste Land des amerikanischen Kontinents fortgesetzt.

Sowohl das Welternährungsprogramm als auch die Schweizer Nothilfe-Organisation MEDAIR haben unmittelbar nach dem Hurrikan Nothilfeprogramme gestartet. MEDAIR beabsichtigt mindestens 2'000 Familien mit Nothilfe zu versorgen und Bausätze für Notunterkünfte, Trinkwasser und Hygienesets sowie medizinische Vorbereitungen im Falle von Epidemien bereitzustellen. WFP konzentriert sich insbesondere auf die Bereitstellung von Nahrung und kann damit die Versorgung von mehr als 300'000 Menschen sicherstellen.

Kontakt:

Ministerium für Äusseres, Bildung und Kultur
Manuel Frick, Amt für Auswärtige Angelegenheiten
T +423 236 76 84

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