Tous Actualités
Suivre
Abonner Bundesamt für Statistik

Bundesamt für Statistik

Strassenverkehrsunfälle 2002 Sicherheit im Strassenverkehr 2002: Erneut weniger Tote

Neuchâtel (ots)

11	Transports et communications
Verkehr und Nachrichtenwesen
Trasporti e comunicazioni	Neuchâtel, 20. Mai 2003
Nr. 0350-0304-50
Strassenverkehrsunfälle 2002
Sicherheit im Strassenverkehr 2002: Erneut weniger Tote
Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) haben die 
Strassenverkehrsunfälle in der Schweiz im Jahr 2002 weniger Tote und 
schwer Verletzte verursacht als 2001. 2002 wurden 23'647 Unfälle mit 
Personenschaden registriert. Diese Zahl liegt lediglich 0,1% unter 
dem Stand von 2001 (23'890 Unfälle) und 0,4% unter jenem des Jahres 
2000 (23'737). Stark rückläufig ist hingegen die Zahl der 
Todesopfer: 2002 zählte man 513 Tote, verglichen mit deren 544 im 
Jahr 2001 (-5,7%) und deren 592 im Jahr 2000 (-13,3%). Im selben 
Jahr zählte man 6191 schwer verletzte Personen, im Jahr 2001 waren 
es 6194 und im Jahr 2002 deren 5931. Sicherheit der nicht 
motorisierten Verkehrsteilnehmenden nimmt seit zwei Jahren zu Unter 
den Todesopfern auf den Schweizer Strassen finden sich allen voran 
Insassen von Personenwagen (53%), Benützer von motorisierten 
Zweirädern (19%) sowie nicht motorisierte Verkehrsteilnehmende 
(25%). In der letztgenannten Kategorie sind vor allem die Fussgänger 
(19% der Todesopfer) sowie die Fahrradfahrer (5%) exponiert. Bei den 
nicht motorisierten Verkehrsteilnehmenden hat sich in den letzten 
zwei Jahren ein spektakulärer Rückgang der Anzahl Todesopfer 
ereignet: 183 Opfer im Jahr 2000, 149 im Jahr 2001 und 127 im Jahr 
2002 – durchschnittlich 16,7% weniger pro Jahr! Eine ähnliche 
Entwicklung war bereits zwischen 1995 und 1996 beobachtet worden, 
aber leider setzte sie sich in den nachfolgenden vier Jahren nicht 
fort. Autobahnen gefährlicher, innerorts mehr Sicherheit Auf den 
Schweizer Autobahnen verloren 2002 insgesamt 76 Personen ihr Leben; 
2001 waren es 71 und im Jahr 2000 deren 43 gewesen. (Das 
letztgenannte Ergebnis stellt bei weitem den Tiefstwert der letzten 
zehn Jahre dar.) Demgegenüber ist die Zahl der schwer Verletzten auf 
Autobahnen rückläufig: Hatte man 2001 noch 491 Opfer gezählt, waren 
es 2002 lediglich noch deren 418. Dies ist umso bemerkenswerter, als 
die Ergebnisse ab 1998 auf eine Verschlechterung der Situation oder 
bestenfalls eine Stabilisierung der Anzahl schwer Verletzter bei 
ungefähr 500 Personen hindeuteten. In den letzten fünf Jahren ist 
zudem die Zahl der Strassenverkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang 
innerorts deutlich gesunken, wie folgende Bilanz zeigt: 222 Getötete 
1998, 204 Getötete 2001 und 164 Getötete 2002. Gegenwärtig machen 
die innerorts Getöteten 32% aller Strassenverkehrstoten aus, 
verglichen mit 37% im Jahr 1998. Weniger günstig präsentiert sich 
das Bild bei den schwer Verletzten: Zwischen 2001 (3535 schwer 
Verletzte) und 2002 (3485 schwer Verletzte) wurde nur ein Rückgang 
von 1,4% erreicht, und seit 1998 (3718 schwer Verletzte) sind es im 
Mittel lediglich 2,3% pro Jahr. Zunehmendes Risiko für 
Kleinmotorradfahrer und -fahrerinnen Die Zahl der schwer 
Verunfallten (Getötete und schwer Verletzte) ist bei den Fahrern von 
Kleinmotorrädern von 87 (1997) auf 336 Personen (2002) gestiegen. 
Diese Entwicklung ist nur teilweise auf die Zunahme des 
Motorfahrzeugbestands zurückzuführen (1997: 38'600 Fahrzeuge; 2002: 
106'000 Fahrzeuge). Diesbezüglich hat sich übrigens die Zahl der 
schwer Verletzten je 10'000 Fahrzeuge von 23 (1997) auf 32 (2002) 
erhöht. Im Vergleich dazu ist dieses Verhältnis bei den Benützern 
anderer Fahrzeugarten konstanter geblieben: 30 bei den übrigen 
Motorrädern, und 8 bei den Personenwagen. Punkto Risiko haben 
demnach die Kleinmotorräder die anderen Motorräder überholt.
BUNDESAMT FÜR STATISTIK
	Informationsdienst
Auskunft:
Icen Annemarie, Bundesamt für Statistik, Sektion Verkehr, Tel. 032 
713 65 66
Mediendienst, Bundesamt für Strassen, Tel. 031 324 14 91
Publikationsbestellungen: Tel. 032 713 60 60, Fax: 032 713 60 61, E-
Mail:  Ruedi.Jost@bfs.admin.ch
Erscheint demnächst:
BFS, Strassenverkehrsunfälle in der Schweiz 2002, Neuchâtel 2003, 
Bestellnummer: 097-0200, Preis: 29 Fr.
Weiterführende Informationen finden Sie  auf der Homepage des BFS 
http://www.statistique.admin.ch
20.05.2003

Plus de actualités: Bundesamt für Statistik
Plus de actualités: Bundesamt für Statistik
  • 16.05.2003 – 09:15

    Produzenten- und Importpreisindex im April 2003 Sinkende Mineralölpreise

    Neuchâtel (ots) - Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im April 2003 gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent und erreichte den Stand von 95,7 Punkten (Basis Mai 1993 = 100). Verantwortlich dafür waren die um 1,3 Prozent gesunkenen Importpreise, hauptsächlich in Folge von tieferen Preisen für ...

  • 15.05.2003 – 10:30

    Volkszählung 2000 Pendlermobilität und Verstädterung sind anhaltend gewachsen

    Neuchâtel (ots) - Gemäss den Resultaten der Volkszählung haben 6 von 10 Erwerbstätigen im Jahr 2000 ausserhalb ihrer Wohngemeinde gearbeitet, gegenüber 5 von 10 Personen im Jahre 1990. Trotz dieser Zunahme ist die für den Arbeitsweg aufgewendete Zeit seit 1970 praktisch stabil geblieben, präzisiert ...