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Mount Agung auf Bali vor Ausbruch - Flugverkehr eingestellt. Wie verhalte ich mich richtig?

Bern (ots)

Der Mount Agung hält Bali in Atem. Die Warnstufe eines drohenden Vulkanausbruchs wurde wieder auf die höchste Gefahrenstufe vier angehoben. Der Vulkan spuckt seit einigen Tagen Asche und vereinzelt auch Lava. Die Rauchsäule über dem Mount Agung ist bis zu vier Kilometer hoch und beeinträchtigt den Flugverkehr. Nach aktueller Schätzung dürften sich ca. 250 Schweizerinnen und Schweizer auf Bali befinden. Die ETI Einsatzzentrale leistete bisher in 25 Fällen Hilfe für eine vorzeitige Rückreise, Verlängerung des Aufenthalts, Änderung der Reiseroute oder Annullationen. Der Flughafen Denpasar bleibt mindestens bis zum 29. November 07.00 (Lokalzeit) geschlossen. An die 100'000 Menschen in Bali müssen wegen des drohenden Vulkanausbruchs evakuiert werden. Die Sperrzone rund um den Mount Agung wurde auf 10 Kilometer ausgedehnt.

Balis Notfallplan

Balis Behörden trifft der bevorstehende Ausbruch nicht unvorbereitet. Es gibt einen Notfallplan. Dieser sieht rund 100 Busse vor, die Touristen vom Flughafen Denpasar zu den Anlegestellen der Fähren transportieren sollen. Dies ist die einzige Möglichkeit, wie Touristen Bali ohne Flugzeug verlassen können. Gestrandete Touristen sollen mit den Fähren nach Java gebracht werden und von dort auf dem Landweg zu den nächstgelegenen Flughäfen reisen.

Wie verhalte ich mich richtig?

- Informieren Sie sich laufend über die neusten Entwicklungen und die
Anweisungen der Behörden im Radio, TV, Internet und auf Social Media 
Plattformen.
- Befolgen Sie dringend die Anweisungen der lokalen Behörden.
- Beobachten Sie die Entwicklung aktiv und prüfen Sie die 
Verfügbarkeiten der Flughäfen sowie die Angebote Ihrer Airline.
- Bei Annullierung des Fluges mit der Airline oder dem Reiseanbieter 
Kontakt aufnehmen (Hotline, E-Mail, Telefon) und sich über den 
weiteren Verlauf informieren.
- Keine Flugumbuchungen auf eigene Faust vornehmen.
- Wer eine Reiseversicherung abgeschlossen hat und auf Bali 
gestrandet ist, sollte sich umgehend mit dieser in Verbindung setzen.
Es gilt abzuklären, welche Leistungen gedeckt sind.
- Betroffene TCS Mitglieder können sich rund um die Uhr an die ETI 
Einsatzzentrale wenden:  058/ 827 22 20.

Rechtliche Situation

- Ein Vulkanausbruch gilt als Naturkatastrophe bzw. wird als höhere 
Gewalt eingestuft. Wird ein Flughafen oder gar der gesamte Luftraum 
geschlossen, sind Airlines von ihrer Schadenersatzpflicht entlastet. 
Sie sind jedoch verpflichtet ihre Passagiere zum nächstmöglichen 
Zeitpunkt zu transportieren.
- Die meisten Airlines bieten in solchen Fällen in der Regel 
kostenlose Umbuchungen/Stornierungen oder auch den Bus- oder 
Fährentransporte zu einem alternativen Flughafen an und helfen ihren 
Kunden bei der Buchung von Hotels und der Suche nach alternativen 
Unterkünften.

Kontakt:

Kontakt für die Medien
Daniel Graf, Mediensprecher TCS, 058 827 34 03, daniel.graf@tcs.ch

Die TCS-Bilder sind auf Flickr -
www.flickr.com/photos/touring_club/collections.
Die TCS-Videos sind auf Youtube - www.youtube.com/tcs.

www.pressetcs.ch

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