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Schweizer Nothilfe für die Bewohner der palästinensischen Gebiete

Bern (ots)

Mit zusätzlicher humanitärer Hilfe im Wert von einer
Million Franken unterstützt die Schweiz bedürftige Bewohnerinnen und
Bewohner der palästinensischen Gebiete. Die Schweiz reagiert damit
auf eine eskalierende Entwicklung, die im Nahen Osten die ohnehin
schwierige Situation gravierend verschlimmert hat.
Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA übergibt die
jetzt gesprochene Million Franken an den Hauptpartner der
Humanitären Hilfe des Bundes im Nahen Osten, die UNO-Organisation
UNRWA (United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees
in the Near East).
Die UNRWA führt seit 1950 im Auftrag der Generalversammlung der
Vereinten Nationen Unterstützungs- und Aufbauprogramme für die
Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten durch. Im Vordergrund stehen
Projekte in den Bereichen der Ausbildung, der Gesundheit und der
Sozialhilfe. Rund 3.7 Millionen Flüchtlinge sind gegenwärtig bei der
UNRWA registriert, 39% davon in Gaza und der Westbank, 38% in
Jordanien, 12% im Libanon und 11% in Syrien. Rund ein Drittel dieser
Flüchtlinge leben, zum Teil unter miserablen Bedingungen, in Lagern.
Seit ihrer Gründung im Jahre 1950 erhielt die UNRWA Bundesbeiträge
von mehr als 100 Millionen US Dollar. Die jährlichen Beiträge der
DEZA beliefen sich im Durchschnitt der letzten Jahre auf rund 9
Millionen Franken. Damit gehört die Schweiz zu den zwölf
bedeutendsten Gebern dieser Organisation.
Nebst der UNRWA unterstützt die DEZA im Nahen Osten auch Programme
des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), von
palästinensischen Institutionen sowie von lokalen
Nichtregierungsorganisationen (NGO's). Mit dem heute gesprochenen
Beitrag über eine Million Franken für die UNWRA beläuft sich im
laufenden Jahr das Engagement der Humanitären Hilfe im
palästinensischen Kontext auf 12,8 Millionen Franken. Im Bereich der
Entwicklungszusammenarbeit sind überdies 9,3 Millionen Franken
budgetiert.

Kontakt:

DIREKTION FÜR ENTWICKLUNG
UND ZUSAMMENARBEIT (DEZA)
Medien und Kommunikation

Joachim Ahrens,
DEZA-Sprecher
Tel. +41/31/322'35'59

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