Laden, Kabel, Wallbox: Was gehört beim E-Auto wirklich dazu – und was nicht?
Wer heute ein Elektroauto zum Verkauf anbietet, stolpert fast immer über dieselbe Frage: Was ist beim Fahrzeug „dabei“ – und was gehört eigentlich gar nicht dazu? Gerade rund ums Laden entstehen schnell Missverständnisse. Dabei lässt sich das Thema mit ein paar klaren Angaben ganz einfach lösen.
Trimmis, Schweiz - Januar: Damit beim Auto Ankauf keine unnötigen Rückfragen entstehen, lohnt es sich, Ladekabel, Adapter und Wallbox sauber zu trennen – und im Inserat oder im Gespräch transparent aufzulisten.
Die wichtigsten Begriffe – kurz und verständlich
AC-Laden
Das „normale“ Laden, zum Beispiel zu Hause oder an vielen öffentlichen AC-Ladesäulen.
DC-Schnellladen
Schnelles Laden unterwegs – typischerweise an Schnellladern entlang der Autobahn oder an grossen Ladehubs.
Typ-2 (AC-Stecker)
Der Standard für AC-Laden in Europa und in der Schweiz – sehr verbreitet.
CCS (DC-Stecker)
Der Standard fürs DC-Schnellladen bei den meisten E-Autos – ebenfalls sehr verbreitet.
Was typischerweise zum Fahrzeug gehört (aber bitte immer konkret nennen)
Je nach Marke, Modell und Ausstattung kann das variieren. Darum gilt beim Auto verkaufen: lieber einmal zu viel auflisten als einmal zu wenig.
Typisch „fahrzeugnah“ sind:
- Typ-2 Ladekabel (AC-Kabel): oft dabei, manchmal optional
- Notladegerät/Schuko-Ladeziegel (Mode-2-Kabel): teils dabei, teils nicht
- Adapter (falls nötig): eher selten, aber möglich
- Tasche/Case fürs Kabel: häufig dabei
Unser Tipp von Ankauf-ab-Platz: Mach ein kurzes Foto der Stecker und des Kabels – das schafft Vertrauen und beschleunigt den Autoankauf.
Was meistens nicht automatisch dazugehört
Wallbox (Heimladestation)
Eine Wallbox gehört in der Regel zur Immobilie (Haus/Wohnung) – nicht zum Auto. Sie kann natürlich separat mitverkauft werden, sollte dann aber ausdrücklich als „inklusive Wallbox“ aufgeführt werden. Gerade im Autoankauf durch einen Autohändler ist diese Klarheit Gold wert.
Installation & Elektroarbeiten
Elektrikerleistung, Sicherungen, Lastmanagement oder Leitungsanpassungen sind nie „Teil des Autos“.
Ladekarten & Abos
Diese sind meist persönlich und häufig nicht übertragbar. Beim Autoverkauf am besten erwähnen: „Ladekarten/Abos nicht Bestandteil des Verkaufs“.
Was Käufer besonders gern schwarz auf weiss sehen
Damit der Autoverkauf schnell und stressfrei über die Bühne geht, helfen drei Punkte enorm:
- Klare Liste aller Kabel/Adapter, die wirklich mitgegeben werden
- Fotos von Steckern und Anschlüssen (Typ-2, CCS-Port am Auto, Kabel)
- Hinweis zur Ladeleistung, falls bekannt (z. B. „AC bis X kW, DC bis Y kW“)
Mini-Textbaustein fürs Inserat
„Mit dabei: Typ-2 AC-Ladekabel (x m), [optional] Mode-2-Notladekabel, [optional] Adapter.
Nicht dabei: Wallbox/Installation (separat nach Absprache).“
Das gehört beim Auto dazu:
Wer beim Auto verkaufen gleich transparent angibt, welche Ladeausrüstung wirklich zum Fahrzeug gehört – und was nicht –, spart Zeit, vermeidet Diskussionen und macht den Auto Ankauf für alle Seiten einfacher. Genau diese Klarheit sorgt dafür, dass ein Autoverkauf professionell und ein Autoankauf entspannt abläuft.
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