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05.09.2020 – 20:30

CGTN

Warum China den Krieg gegen die japanische Aggression nicht vergessen hat

Peking (ots/PRNewswire)

Der Widerstandskrieg des chinesischen Volkes gegen die japanische Aggression, der von 1931 bis 1945 andauerte, veränderte China und die Beziehungen zwischen China und Japan für immer.

Auch 75 Jahre nach Ende des Krieges erinnert sich China immer noch an ihn.

Früher am Donnerstag (3. September) besuchte der chinesische Staatspräsident Xi Jinping, ebenfalls Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und Vorsitzender der Zentralen Militärkommission (ZMK), ein Museum in einem Vorort von Peking, um dem Jahrestag zu gedenken.

Nach einer Schweigeminute für die gefallenen Helden legten Xi und andere führende Mitglieder des Zentralkomitees der KPCh Kränze für die Märtyrer nieder.

Bei einer Rede auf einem später an diesem Tag stattfindenden Symposium, bei dem Veteranen, die den Krieg überlebt hatten, zugegen waren, pries Xi den großartigen Geist der chinesischen Nation und betonte deren Patriotismus und Heroismus bei dem Bestreben, Chinas nationale Verjüngung zu erzielen.

Er sagte, dass die gesamte chinesische Nation den Krieg mit einem großartigen patriotischen und heldenhaften Geist geführt und gewonnen hat, was heute von unschätzbarem Wert ist und das chinesische Volk dazu motivieren kann, alle Schwierigkeiten und Hindernisse zu überwinden und danach zu streben, eine nationale Verjüngung zu erzielen.

Die COVID-19-Pandemie hat die bereits angespannten Beziehungen zwischen China und den USA in eine rapide Abwärtsspirale getrieben.

Trotz der schnellen und effektiven Kontrolle der Epidemie in China griffen die USA China fortwährend für die Handhabung des Coronavirus an. In den vergangenen Monaten spitzten sich auch die Angriffe der US-Regierung auf die KPCh zu, die sie als "globale Bedrohung und Feind" ansieht.

Unter der Führung der KPCh hat das chinesische Volk nicht nur den Krieg gegen den japanischen Faschismus gewonnen, sondern seitdem auch bemerkenswerte Errungenschaften in der wirtschaftlichen und der sozialen Entwicklung erzielt, betonte Xi auf dem Symposium.

Die Reform und die Öffnung Chinas haben dessen Wirtschaft komplett überholt, die Gesellschaft urbanisiert und die Lebensstandards verbessert. China ist jetzt nach den USA die zweitgrößte Weltwirtschaft, und vor Ende 2020 wird das Land alle Menschen aus der Armut holen.

Um Chinas nationale Verjüngung zu erzielen, sagte Xi, dass das Land an der Führung der KPCh, dem Weg des Sozialismus mit chinesischen Merkmalen, dem volkszentrierten Ansatz sowie der friedlichen Entwicklung festhalten muss.

"Das chinesische Volk wird niemals einer Person oder Macht zustimmen, die versucht, die Geschichte der KPCh zu verfälschen und die Natur der KPCh zu stigmatisieren", so Xi.

"Das chinesische Volk wird niemals einer Person oder Macht zustimmen, die versucht, den Weg des Sozialismus mit chinesischen Merkmalen zu verfälschen und umzuleiten und die versucht, die großartige Errungenschaft unter diesem Weg zu leugnen und zu stigmatisieren. Das chinesische Volk wird niemals einer Person oder Macht zustimmen, die versucht, die KPCh und das chinesische Volk zu spalten."

Er lehnte auch die Versuche ab, China zu tyrannisieren und dem Land seinen Willen aufzuzwingen sowie die Kommunikation der Chinesen mit Menschen in anderen Ländern zu verhindern.

Wenig bekannte Fakten über das Ausmaß des Kriegs in China

Es ist wichtig, sich an das Leid und die Verluste des Zweiten Weltkriegs zu erinnern, aber man darf den Umfang, die Konsequenzen und das Erbe des Krieges in China nicht vergessen.

Menschen aus dem ganzen Land fanden sich in den Widerstandskrieg des chinesischen Volkes gegen die japanische Aggression (1931 - 1945) verwickelt.

China war das Hauptschlachtfeld gegen den japanischen Faschismus. Vor dem Pazifikkrieg (1941 - 1943) entsendete Japan rund 80 - 94 Prozent seiner Truppen nach China, und nach 1941 waren immer noch über 50 Prozent der japanischen Soldaten in China stationiert.

Als Japan kapitulierte, waren insgesamt 1,86 Millionen japanische Soldaten in China stationiert, beinahe 52 Prozent der Gesamtzahl der ins Ausland entsendeten Kämpfer.

Während des Kriegs starben in China über 1,5 Millionen japanische Soldaten, während während des Kriegs über 35 Millionen chinesische Soldaten und Zivilisten ums Leben kamen, beinahe 8 Prozent der Gesamtbevölkerung Chinas im Jahr 1928.

China sagt, dass es direkte wirtschaftliche Schäden von über 100 Milliarden US-Dollar und indirekte wirtschaftliche Schäden von über 500 Milliarden US-Dollar (zum Kurs im Jahr 1937) erlitt.

Eine Gelegenheit zur Reflexion

In den vergangenen Jahrzehnten hat die Beziehung zwischen China und Japan Höhen und Tiefen erlebt.

Während des Gipfeltreffens, das letzten Juni in Osaka stattfand, hatten die Regierungschefs beider Länder einen 10-Punkte-Konsens erzielt, um gemeinsam eine gesunde Entwicklung der bilateralen Beziehungen zu fördern. Xi stimmte auch prinzipiell zu, Japan einen Staatsbesuch abzustatten, was aufgrund von COVID-19 aufgeschoben wurde und eine Wende zwischen den Beziehungen der beiden Länder einleitete.

China und Japan sind nahe Nachbarn, und die Menschen aus beiden Ländern sowie die Stabilität Asiens und der Welt profitieren von einer langfristigen friedlichen Beziehung, sagte Xi, während er über den Krieg reflektierte.

Eine ordnungsgemäße prüfende Betrachtung des japanischen Faschismus und dessen Aggression gegen sowie dessen Invasion von China ist eine wichtige politische Grundlage für die Etablierung und das Wachstum der chinesisch-japanischen Beziehungen, sagte Xi.

Wir sollten die Gelegenheit nutzen, uns an die Geschichte zu erinnern und sie prüfend zu betrachten, während wir den Frieden und die Freundschaft zwischen den beiden Ländern hegen, sagte er.

Original-Artikel:

https://news.cgtn.com/news/2020-09-03/Xi-delivers-speech-at-symposium-to-mark-WWII-victory-anniversary-Tud3lrn8Y0/index.html

Video - https://www.youtube.com/watch?v=e48L1K4Kgf0 
Video - https://www.youtube.com/watch?v=GEAO3ONZLJY 
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Pressekontakt:

Jiang Simin
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