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Die Agrarökologie – eine Lösung für die Wut der Bäuerinnen und Bauern?

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Lausanne, den 15. April 2024 – Die Wut der Bäuerinnen und Bauern, die sich in ganz Europa ausgebreitet hat, macht sich auch in der Schweiz bemerkbar und bringt die Schwierigkeiten der in der Landwirtschaft tätigen Menschen und die Schwachstellen unserer Lebensmittelsysteme zutage. In zahlreichen südlichen Ländern müssen sich die Bäuerinnen und Bauern ebenfalls grossen Herausforderungen stellen, unter anderem dem Klimawandel. Kann die Agrarökologie dazu beitragen, die Lage zu verbessern? Und, wenn ja, auf welche Weise? SWISSAID lädt Sie ein, am Donnerstag, dem 25. April 2024, um 12.30 Uhr mit Expertinnen und Experten online darüber zu diskutieren.

Seit mehreren Wochen breitet sich die Wut der Bäuerinnen und Bauern in Europa aus. Auch wenn die Proteste in der Schweiz weniger heftig ausfielen als in den Nachbarländern, gab es sie dennoch, und es wurden auf dem Land, auf den Strassen und in Bern verschiedene Aktionen durchgeführt. Bürokratische Belastung, Druck durch die grossen Handelsketten, Konkurrenz durch ausländische Produkte, Umweltnormen und Klimawandel zählen zu den vorrangigen Sorgen.

In vielen benachteiligten Ländern der südlichen Hemisphäre wird der ländliche Raum ebenfalls mit zahlreichen Schwierigkeiten konfrontiert, wie z. B. mit Billigimporten landwirtschaftlicher Produkte und dem Klimawandel. Letzterer führt zu einer Verschärfung extremer Wetterereignisse wie starken Dürreperioden, gefolgt von heftigen Regenfällen, die die Ernten zerstören. Die Bäuerinnen und Bauern finden sich deshalb in einer sehr prekären Situation wieder, obwohl sie kaum zum Klimawandel beigetragen haben.

Es gibt Lösungsansätze, um die Situation zu verändern: lokale Produktion und lokaler Konsum, Begünstigung kurzer und natürlicher Kreisläufe, Förderung der Verwendung des lokalen Saatguts der landwirtschaftlichen Betriebe, tiefgreifende Reformen unserer Lebensmittelsysteme und Förderung des Übergangs zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft. Im Rahmen der Diskussion, zu der wir Sie einladen, werden wir uns im Besonderen mit der Agrarökologie beschäftigen. Kann diese Methode, die eine der Säulen der Tätigkeit von SWISSAID darstellt, die Krise lösen, in der sich derzeit die Landwirtinnen und Landwirte befinden? Und kann sie unsere Erde und ihre wachsende Bevölkerung ernähren?

Um hierüber zu sprechen, empfangen wir folgende Gäste:

  • Bernard Lehmann, ehemaliger Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft und aktueller Stiftungsratspräsident des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL)
  • Anne Chenevard, Bäuerin aus dem Waadt und Präsidentin der Genossenschaft «Die faire Milch»
  • Aïssé Barry, Programmverantwortliche von SWISSAID in Guinea-Bissau

Die Diskussion wird von Laurent Sierro moderiert, dem Korrespondenten der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bei den internationalen Organisationen in Genf.

Dieses Thema interessiert Sie? Sie möchten gerne Fragen stellen?

Dann treffen Sie uns online am Donnerstag, dem 25. April 2024, von 12.30 bis 13.30 Uhr (GMT+2).

Informationen und Anmeldungen hier.

Der Austausch wird auf Französisch stattfinden. Eine Simultanübersetzung ins Deutsche wird zur Verfügung stehen.

Kontaktperson:

Delphine Neyaga, Verantwortliche Medienarbeit und Kampagnen in der Westschweiz, SWISSAID

d.neyaga@swissaid.ch, 076/582 76 66

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Delphine Neyaga, Medien und Kampagnen
 media@swissaid.ch
076/582 76 66
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