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07.05.2018 – 17:49

AT & S Austria Technologie und Systemtechnik Aktiengesellschaft

EANS-News: AT & S Austria Technologie und Systemtechnik Aktiengesellschaft / Vorläufiges Ergebnis für das Geschäftsjahr 2017/18: Rekordwerte bei Umsatz und EBITDA - ANHANG

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  Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent
  verantwortlich.
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Jahresergebnis

Leoben -

* AT&S knapp an der Umsatzmilliarde: Werke in China trugen wesentlich zum
  Wachstum bei
* EBITDA mit 226,0 Mio. EUR liegt auf Rekordniveau
* Dividende von 0,36 EUR (VJ: 0,10 EUR) vorgeschlagen
* Eigenkapitalquote durch Begebung Hybridanleihe auf 46,5 % gestiegen
* Ausblick 2018/19: Umsatzwachstum bis zu 6 % und EBITDA-Marge zwischen 20 bis
  23 % angestrebt


AT&S, globaler Technologieführer für High-End-Leiterplatten, konnte das
Geschäftsjahr 2017/18 mit Spitzenwerten abschließen. "AT&S hat 2017/18
Rekordwerte bei Umsatz und EBITDA erzielt. Unsere Investitionen der letzten
Jahre tragen Früchte und die erfolgreich am Markt eingeführten
Technologiegenerationen haben zum Wachstum beigetragen", sagte Andreas
Gerstenmayer, CEO von AT&S.

Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Trotz des herausfordernden Markt- und Währungsumfelds konnte AT&S im
Geschäftsjahr 2017/18 den Konzernumsatz um 21,7 % auf 991,8 Mio. EUR (Vorjahr:
814,9 Mio. EUR) steigern. Eine hohe Nachfrage in den Bereichen Automotive,
Industrial, Medical sowie nach High-End Leiterplatten für mobile Endgeräte,
insbesondere nach der neuen Technologiegenerationen mSAP und IC-Substrate trugen
zum Umsatzwachstum bei. Negative Wechselkurseffekte, die auf die zunehmende
Abschwächung des US-Dollar zurückzuführen waren, beeinflussten den Konzernumsatz
in der Höhe von -46,8 Mio. EUR.

AT&S erzielte im Geschäftsjahr 2017/18 ein um 72,6 % höheres EBITDA von 226,0
Mio. EUR (Vorjahr: 130,9 Mio. EUR). Der Anstieg resultierte in erster Linie aus
einer generell hohen operativen Leistung (Auslastung, Yield, Effizienz) sowie
der erfolgreichen Einführung und schnellen Optimierung der neuen
Technologiegeneration mSAP, bei der sich AT&S eine führende Marktposition
erarbeiten konnte. Negative Wechselkurseffekte aus Translation und
Bewertungseffekte beeinflussten das EBITDA mit -28,5 Mio. EUR. Die EBITDA-Marge
erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozentpunkte von 16,1 % auf 22,8
%.

Die quartalsweise Ergebnisbetrachtung zeigt, dass das Geschäftsjahr 2017/18 -
vor allem im vierten Quartal - durch eine ausgeprägte, jedoch nicht unübliche
Saisonalität gekennzeichnet war, dennoch konnte das Ergebnis in allen Quartalen
die Vorjahreswerte übertreffen.

Die Abschreibungen in Höhe von 135,7 Mio. EUR (Vorjahr: 124,7 Mio. EUR) erhöhten
sich vorwiegend aufgrund der zusätzlichen Linien im Werk Chongqing. Das EBIT
stieg aufgrund der guten operativen Entwicklung und des vorteilhaften Produktmix
auf 90,3 Mio. EUR (Vorjahr: 6,6 Mio. EUR). Die EBIT-Marge verbesserte sich
analog auf 9,1 % (Vorjahr: 0,8 %).

Das Finanzergebnis verbesserte sich von -17,5 Mio. EUR auf -14,8 Mio. EUR und
lag damit weiterhin auf niedrigem Niveau. Der Steueraufwand erhöhte sich in der
Berichtsperiode ergebnisbedingt auf 19,0 Mio. EUR (Vorjahr: 12,0 Mio. EUR).
Rückwirkend für das Kalenderjahr 2017 erhielt AT&S (China) Company Limited den
begünstigen Steuerstatus als "High and New-Technology Enterprise (HNTE)".

Folglich konnte das Konzernjahresergebnis von -22,9 Mio. EUR im Vorjahr auf 56,5
Mio. EUR gesteigert werden. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich auf 1,38 EUR
(Vorjahr: -0,59 EUR).

Cashflow und Bilanz
Bedingt durch die signifikanten Ergebnisverbesserungen in den chinesischen
Werken konnte der Cashflow aus dem Ergebnis von 90,5 Mio. EUR auf 192,1 Mio. EUR
gesteigert werden. Aufgrund des sehr guten operativen Entwicklung konnte AT&S
sämtliche Investitionen in Sachanlagen aus dem laufenden Geschäft finanzieren.

Das Eigenkapital erhöhte sich auf 711,4 Mio. EUR (Vorjahr: 540,1 Mio. EUR). Der
Anstieg resultiert aus dem Nettoerlös der platzierten Hybridanleihe und dem
positiven Konzernergebnis. Negativ beeinflusst wurde das Eigenkapital durch
Währungsdifferenzen.

Die Nettoverschuldung verminderte sich aufgrund der Begebung der Hybridanleihe
und eines starken Cashflows aus dem Ergebnis auf 209,2 Mio. EUR (Vorjahr: 380,6
Mio. EUR). Der Verschuldungsgrad sank somit auf 29,4 % und lag damit deutlich
unter dem Vorjahresniveau von 70,5 %. Die Kennzahl Nettoverschuldung/EBITDA, die
eine fiktive Entschuldungsdauer widerspiegelt, verbesserte sich von 2,9 Jahren
auf 0,9 Jahren und lag damit deutlich unter dem internen Limit von 3,0 Jahren.

Die wesentlichen Kennzahlen:
 ______________________________________________________________________________
|Gem. IFRS;        |      2016/17      |      2017/18      |    Veränderung    |
|in Mio. EUR       |    01.04.2016-    |    01.04.2017-    |                   |
|__________________|____31.03.2017_____|____31.03.2018_____|___________________|
|Umsatzerlöse______|______________814,9|______________991,8|_____________21,7_%|
|EBITDA____________|______________130,9|______________226,0|_____________72,6_%|
|EBITDA-Marge (in  |               16,1|               22,8|                  -|
|%)________________|___________________|___________________|___________________|
|EBIT______________|________________6,6|_______________90,3|__________1.257,9_%|
|EBIT-Marge_(in_%)_|________________0,8|________________9,1|__________________-|
|Konzernergebnis___|______________-22,9|_______________56,5|__________________-|
|Cashflow aus dem  |               90,5|              192,1|            112,3 %|
|Ergebnis__________|___________________|___________________|___________________|
|Netto-            |                   |                   |                   |
|Investitionen (Net|              240,7|              141,7|            -41,1 %|
|CAPEX)____________|___________________|___________________|___________________|
|Eigenkapitalquote |               37,6|               46,5|                  -|
|(in_%)____________|___________________|___________________|___________________|
|Nettoverschuldung_|______________380,5|______________209,2|____________-45,0_%|
|Gewinn pro        |                   |                   |                   |
|gewichteter       |                   |                   |                   |
|Durchschnitt der  |              -0,59|               1,38|                  -|
|Aktienanzahl (in  |                   |                   |                   |
|EUR)______________|___________________|___________________|___________________|
|Dividende         |                0,1|               0,36|            260,0 %|
|(nvorschlag)______|___________________|___________________|___________________|


Segment Mobile Devices & Substrates mit signifikantem Umsatz- und
Ergebniswachstum
Dank der erfolgreichen Einführung der neuen mSAP Technologie und der
gesteigerten Ausbringung von IC-Substraten konnte der Segmentumsatz signifikant
gesteigert werden. Zudem liefen die Standorte in Chongqing und Shanghai auf
einem hohen Auslastungsniveau. Der Umsatz lag mit 738,9 Mio. EUR um 29,0 % über
dem Wert des Vorjahres von 573,0 Mio. EUR, wenn auch vor allem die negative US-
Dollar-Kursentwicklung den Umsatz um 46,7 Mio. EUR minderte.

Das EBITDA des Segments lag mit 179,0 Mio. EUR über dem Vorjahreswert von 68,5
Mio. EUR. Der EBITDA-Anstieg resultierte aus der hohen Auslastung und der guten
operativen Performance der Standorte in Shanghai und Chongqing. Belastet wurde
das Ergebnis durch den anhaltenden Preisdruck für IC-Substrate, negative
Wechselkursentwicklungen und höhere Rohstoffpreise. Die EBITDA-Marge des
Segments Mobile Devices & Substrates lag mit 24,2 % deutlich über dem
Vorjahreswert von 12,0 %

Segment Automotive, Industrial, Medical
Mit einem Umsatz von 364,9 Mio. EUR (Vorjahr: 351,5 Mio. EUR) konnte das Segment
Automotive, Industrial, Medical seinen Vorjahreswert um 3,8 % weiter steigern.
Die positive Entwicklung konnte in allen Geschäftsbereichen erzielt werden und
spiegelt die erfolgreiche Strategie als High-End-Anbieter wider. Das EBITDA
reduzierte sich um 4,7 Mio. EUR auf 46,8 Mio. EUR (Vorjahr: 51,5 Mio. EUR). Die
EBITDA-Marge verringerte sich um 1,8 Prozentpunkte auf einen Wert von 12,8 %
(Vorjahr: 14,6 %). Bereinigt man das Vorjahres-EBITDA um den darin enthaltenen
Einmaleffekt (Auflösung der Restrukturierungsrückstellung von 7,2 Mio. EUR)
hätte man einen Ergebnisanstieg von 2,5 Mio. EUR bzw. 5,6 %.

Mittelfriststrategie
AT&S setzt sich unter der Strategie "More than AT&S" ehrgeizige Ziele. Mit einer
klaren Fokussierung auf neue Verbindungslösungen durch die Kombination von
bestehenden und neuen Technologien soll der Umsatz auf 1,5 Mrd. EUR erhöht
werden.

Mit dem angestrebten 1,5 Mrd. EUR Umsatz, einer angestrebten EBITDA-Marge von 20
bis 25 % will AT&S den erfolgreich beschrittenen Weg des wertsteigernden
Wachstums konsequent fortsetzen. "AT&S differenziert sich erfolgreich durch
Technologie, Qualität und Spezialisierung. Wir werden alles daransetzen, unsere
führende Position hinsichtlich Technologie, Qualität und Ergebnis weiter
auszubauen. In den bestehenden Segmenten wollen wir durch die Ausweitung des
Leistungsportfolios wachsen - Stichwort "More than AT&S" und das Geschäft mit
innovativen Verbindungslösungen für elektrische, elektronische und mechanische
Komponenten im Sinne der ("All-in-One") Integration immer leistungsfähigere
Module mit immer mehr Funktionalität weiter forcieren. Aus der Kombination von
zusätzlichen Services (wie Design und Test) und der Technologie-Toolbox können
wir uns als Lösungsanbieter für komplexe Verbindungslösungen positionieren", so
Andreas Gerstenmayer, CEO der AT&S. Die Zielmarke von 1,5 Milliarden EUR würde
ein durchschnittliches Umsatzwachstum von rund 9 % pro Jahr bedeuten, liegt
damit deutlich über dem Branchenschnitt.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2018/19
Die in der laufenden Periode geplanten Investitionen dienen schwerpunktmäßig der
Technologieerweiterung und dem Kapazitätsaufbau von Hochfrequenz-Leiterplatten
im Bereich autonomes Fahren an den bestehenden Standorten Nanjangud, Indien
(nahe Bangalore) und Fehring, Österreich (Südoststeiermark). Für
Erhaltungsinvestitionen und kleinere Technologie-Upgrades für das laufende
Geschäft sind Investitionen in der Dimension von rund 70 bis 100 Mio. EUR
geplant. Abhängig von der Marktentwicklung können sich die Investitionen in
Kapazitäts- und Technologieerweiterungen um weitere 100 Mio. EUR erhöhen.

Für das Geschäftsjahr 2018/19 erwartet AT&S auf Basis eines stark saisonal
geprägten ersten Quartals, eines stabilen Markt- und makroökonomischen Umfeldes
sowie im Vergleich zum 31.03.2018 unveränderter Wechselkurse ein Umsatzwachstum
von bis zu 6 %. Auf Basis eines weiterhin stabilen, optimalen Produktmix wird
eine EBITDA-Marge in der Bandbreite von 20 - 23 % erwartet.






Rückfragehinweis:
Gerda Königstorfer, Director Investor Relations & Communications 
Tel: +43 3842 200-5925; Mobil: +43 676 8955 5925; g.koenigstorfer@ats.net 

Marina Konrad, Head of Corporate Communications
Tel: +43 3842 200-5423; Mobil: +43 676 8955 5423; m.konrad@ats.net

Ende der Mitteilung                               euro adhoc
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Anhänge zur Meldung:
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http://resources.euroadhoc.com/documents/3447/5/10145983/0/AT_S_Press_Release_FY_2017_18_07052018.pdf
http://resources.euroadhoc.com/documents/3447/5/10145983/0/AT_S_Pressemitteilung_GJ_2017_18_07052018.pdf


Emittent:    AT & S Austria Technologie und Systemtechnik Aktiengesellschaft
             Fabriksgasse  13
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