Alle Storys
Folgen
Keine Story von VCS Verkehrs-Club der Schweiz mehr verpassen.

VCS Verkehrs-Club der Schweiz

VCS-Delegiertenversammlung mit Ersatzwahlen und einem klaren Bekenntnis gegen neue AKW

An ihrer jährlichen Versammlung haben die Delegierten des VCS Verkehrs-Club der Schweiz am Samstag im Kloster Ilanz (GR) getagt. Im Zentrum standen die Bestätigungs- und Ergänzungswahlen für den Zentralvorstand. Mit Blick auf die jüngsten politischen Beschlüsse bekräftigte die Verbandsleitung ihre Haltung hinsichtlich neuer AKW: der VCS wird das Referendum gegen diesen Fehlentscheid unterstützen.

Im Rahmen der Erneuerungswahlen für den Zentralvorstand haben die 65 VCS-Delegierten das bisherige Co-Präsidium Jelena Filipovic (BE) und David Raedler (VD) bestätigt; ebenso wurde Vize-Präsident Thomas Ruckstuhl (TI) wiedergewählt. Auch die übrigen Zentralvorstandsmitglieder Evelyne Bezat-Grillet (VS), Heinz Flück (SO), Raphael Fuhrer (BS), Isabelle Pasquier-Eichenberger (GE), Michael Töngi (LU) und Brenda Tuosto (VD) wurden im Amt bestätigt.

Der bisherige Vertreter des jungVCS Dominik Avdić tritt aus der strategischen Leitung des VCS aus und wird vom 25-jährigen Rui Bechtold aus Wil (SG) ersetzt. Ebenso wurde die Bündner Vertreterin Cristina Bitschnau gewählt, die auf Martin Perrez folgt.

Klares Bekenntnis des VCVS-Zentralvorstands gegen neue AKW

Aus aktuellem Anlass war überdies die AKW-Debatte von National- und Ständerat während der soeben abgeschlossenen Sommersession Thema. Für den Zentralvorstand des VCS ist klar: die Aufhebung des AKW-Bauverbots ist inakzeptabel. Dieses Verbot wurde im Rahmen der ausgewogenen Energiestrategie 2017 demokratisch beschlossen. Eine Aufhebung dessen ist unnötig und falsch. Stattdessen braucht es verlässlichen Strom aus erneuerbaren Quellen, kombiniert mit Energieeffizienz und einem umfassenden Netzausbau.

Mit dem jüngsten Parlamentsbeschluss wird der extremen Blackout-Initiative nun ein indirekter Gegenvorschlag gegenübergestellt, der in den zentralen Punkten die Anliegen der Initiative 1:1 übernimmt. Der VCS wehrt sich entschieden gegen diesen Fehlentscheid. Er wird darum das angekündigte Referendum gegen den AKW-Beschluss unterstützen und sich aktiv an der Unterschriftensammlung beteiligen.

Für weitere Auskünfte stehen zur Verfügung:

  • Jelena Filipovic, Co-Präsidentin VCS Schweiz, 079 289 06 41
  • Stéphanie Penher, VCS-Geschäftsführerin, 079 711 19 15
  • Medienstelle VCS, 079 708 05 36, medien@verkehrsclub.ch
Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz engagiert sich für eine nachhaltige Verkehrspolitik und befürwortet ein optimales Zusammenspiel der verschiedenen Verkehrsträger. Mit 85 000 Mitgliedern ist der VCS schweizweit der grösste Verkehrsverband, der sich für eine nachhaltige Mobilität einsetzt.
Weitere Informationen:  www.verkehrsclub.ch
VCS Verkehrs-Club der Schweiz | Aarbergergasse 61 | Postfach | 3001 Bern
Medienstelle 079 708 05 36 |  medien@verkehrsclub.ch
Weitere Storys: VCS Verkehrs-Club der Schweiz
Weitere Storys: VCS Verkehrs-Club der Schweiz
  • 19.06.2026 – 13:19

    «Verkehr ’45»: Bundesrat will überholte Verkehrspolitik zementieren

    Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz beurteilt die Vernehmlassungsvorlage zum Projekt «Verkehr ’45» kritisch. Zwar kündigt der Bundesrat eine koordinierte Weiterentwicklung von Strasse, Schiene und Agglomerationsverkehr an, doch wird die Vorlage erneut Milliarden in Autobahnprojekte lenken, statt konsequent auf klimaverträgliche, platzsparende und mehrheitsfähige ...

  • 07.06.2026 – 11:00

    Neue AKW sind ein Irrweg – VCS fordert Fokus auf Erneuerbare und Verkehrswende

    Der Nationalrat berät ab morgen die Aufhebung des Verbots für den Bau neuer Atomkraftwerke. Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz lehnt diesen Kurswechsel ab. Neue AKW sind kein Beitrag zur Lösung der heutigen energiepolitischen Herausforderungen, sondern ein teures und riskantes Ablenkungsmanöver. «Der Nationalrat muss den Irrweg, welchen der Ständerat vorgespurt ...