Vergünstigungen auf zwei weiteren Bus-alpin-Strecken
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Bus alpin erschliesst Freizeit- und Ausflugsziele, welche sonst nur für den motorisierten Individualverkehr erreichbar wären. Die Angebote insbesondere in der Bündner Surselva und im Naturpark Beverin werden verbessert. Auf den Strecken Rabius – Runcahez und Andeer, Rofflaschlucht – Festung Crestawald – Sufers – Lai da Vons fahren Inhaberinnen und Inhaber von ÖV-Abonnementen ab der kommenden Sommersaison zum halben Preis. Vergünstigungen gibt es seit der letzten Saison bereits auf fünf weiteren Strecken.
Dass sich ein Anschluss von touristischen ÖV-Ergänzungsangeboten wie dem Bus alpin an den sogenannten «nationalen Direkten Verkehr» (nDV) lohnt, konnte in den bisher beteiligten fünf Bus-alpin-Regionen beobachtet werden. Dank Beiträgen aus dem ÖV und Nachfragesteigerungen auf den einzelnen Strecken fällt die finanzielle Bilanz positiv aus. Beim nDV gilt für Inhaberinnen und Inhaber von ÖV-Abonnementen maximal der halbe Tarif. Tickets können an jeder beliebigen Verkaufsstelle oder auch online bezogen werden.
Die Konditionen gelten während der Sommersaison auf den Bus-alpin-Linien in den Regionen Alp Flix, Bergün-Albulapass (zwei Linien), Beverin (zwei Linien) und Greina (zwei Linien). Auf der Linie Vrin – Parvalsauns wird das Generalabonnement sogar voll anerkannt. Dank stetiger Angebotsverbesserungen und attraktiver Konditionen für Bus-alpin-Kundinnen und -kunden konnten letzten Sommer in den insgesamt 18 Mitgliedsregionen mehr als 110'000 Personen transportiert werden. Dies entspricht einem Plus von 5,5 Prozent gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2023.
Entscheidendes Jahr für Bus-alpin-Linien in den Kantonen Freiburg und Obwalden
Für die Linien Charmey – Gros Mont (seit Sommer 2023) und Alpnach Dorf – Alp Lütholdsmatt (seit Sommer 2024) ist der Sommer 2026 entscheidend: Wenn die bisherigen positiven Erfahrungen bestätigt werden, können beide Angebote fix aufgenommen werden. Beim Angebot in Charmey zeichnet sich sogar eine Aufnahme ins kantonale Grundangebot ab, sofern die Nachfrage noch leicht gesteigert werden kann. Auch beim Lütholdsmatt-Bus im Pilatusgebiet ist eine gute Nachfrage das entscheidende Kriterium, ob die Trägerschaft bestehend aus Einwohnergemeinde Alpnach, Korporation Alpnach sowie weiteren Partnern grünes Licht für den dauerhaften Betrieb gibt.
Informationen zum Bus-alpin-Angebot mit Ausflugsideen und Fahrplänen in allen 18 Regionen unter www.busalpin.ch
Für weitere Auskünfte stehen zur Verfügung:
- Thomas Egger, Direktor Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete SAB, Präsident des Vereins Bus alpin, 031 382 10 10, thomas.egger@sab.ch
- Samuel Bernhard, Geschäftsleiter Bus alpin, 044 430 19 31; busalpin@busalpin.ch
Bus alpin schafft in Schweizer Bergregionen ÖV-Angebote zur Förderung des naturnahen Tourismus. Dadurch wird die Wertschöpfung in finanzschwachen Randregionen gesteigert und die Umwelt durch eine nachhaltigere Anreise der Gäste geschont. Die Mitgliedsregionen werden unterstützt bei Betriebsaufbau, Vermarktung und Finanzierung der ÖV-Angebote. Insgesamt werden in den Bus alpin-Regionen über 100‘000 Fahrgäste transportiert. Aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte profitiert der ÖV im Berggebiet oftmals nicht von öffentlichen Abgeltungen.
Nationale Träger des Vereins sind: Netzwerk Schweizer Pärke, PostAuto AG, Schweizer Alpen-Club SAC, Schweizer Wanderwege, Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete SAB, Verband öffentlicher Verkehr VöV und VCS Verkehrs-Club der Schweiz.
VCS Verkehrs-Club der Schweiz | Aarbergergasse 61 | Postfach | 3001 Bern Medienstelle 079 708 05 36 | medien@verkehrsclub.ch