Zürcher Tierschutz

Zürcher Tierschutz unterstützt Jelmoli beim Pelzausstieg

Das traditionsreiche Modehaus Jelmoli wird pelzfrei! Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/de/nr/100057078 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Zürcher Tierschutz/© Jelmoli"
Das traditionsreiche Modehaus Jelmoli wird pelzfrei! Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/de/nr/100057078 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Zürcher Tierschutz/© Jelmoli"

Zürich (ots) - Seit 2014 kämpft der Zürcher Tierschutz mit der Kampagne «echt Pelz - echt grausam» gegen tierquälerische Pelzmode. Im Frühling 2019 wird nun der renommierte Department Store Jelmoli pelzfrei. Nach anfänglicher Kritik konnte der Zürcher Tierschutz das Traditionsunternehmen durch kompetente Beratung zu einer konsequenten, schrittweisen Reduktion des Pelzangebotes motivieren. Der Zürcher Tierschutz lobt die gute Zusammenarbeit und das klare Bekenntnis von Jelmoli zu mehr Tierschutz.

Im Rahmen seiner Kampagne kritisiert der Zürcher Tierschutz Deklarationsmängel in Modehäusern und sucht das Gespräch mit den Geschäftsleitungen. Das Ziel ist ein freiwilliger Verzicht auf tierquälerischen Echtpelz aus grausamer Käfighaltung oder brutalem Fallenfang.

Nach öffentlicher Kritik durch den Zürcher Tierschutz von 2014 bis 2016 war Jelmoli im November 2016 offen für Gespräche. In zweijähriger vertrauensvoller Zusammenarbeit fanden Sitzungen statt, an denen Jelmoli völlig transparent sein Pelzsortiment erläuterte. Der Zürcher Tierschutz konnte dieses kritisch durchleuchten und Verbesserungsvorschläge einbringen. Jelmoli erlaubte dem Zürcher Tierschutz zudem, Ladenkontrollen durchzuführen und Deklarationsmängel zu melden. Dadurch gelang es Jelmoli, die verbleibenden Pelzartikel ab 2017 fehlerfrei und gesetzeskonform nach Tierart, Herkunft und Gewinnungsart zu deklarieren.

Ende 2016 entschied sich Jelmoli für eine schrittweise Reduktion des Pelzangebotes. Ab 2017 wurde vollständig auf Echtpelz aus China verzichtet, weil die Pelzproduktion dort besonders brutal und qualvoll ist. Zudem wurde Echtpelz aus der Kinderabteilung verbannt. Nach diesem klaren Bekenntnis zu mehr Tierschutz folgte im September 2018 der Entscheid, ab April 2019 vollständig auf Echtpelz zu verzichten. Für Franco Savastano, CEO von Jelmoli, ist dies die letzte Konsequenz eines schrittweisen Prozesses: «Wir tragen die Verantwortung, nachhaltig zu agieren und unseren Kunden ein Umfeld zu bieten, mit dem sie sich zu 100 Prozent identifizieren können. Der Pelzausstieg ist ein wichtiger Meilenstein im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie.»

Mit diesem zukunftsweisenden Entscheid nimmt Jelmoli landesweit eine Vorbildfunktion ein. Nadja Brodmann vom Zürcher Tierschutz freut sich sehr über diesen grossen Erfolg und ist zuversichtlich, dass Echtpelz bald der Vergangenheit angehört: «Mit dem wegweisenden Pelzausstieg von Jelmoli steigt der Druck auf andere Modehäuser, endlich Farbe zu bekennen und tierquälerische Pelzwaren auszulisten.»

LINK: http://ots.ch/FYK3Ns

Kontakt:

Nadja Brodmann, Geschäftsleitung Zürcher Tierschutz
Tel. Handy: 0041 - 79 334 91 70 / Büro: 0041 - 44 261 43 36
E-Mail: nbrodmann@zuerchertierschutz.ch


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