Neue grosse Sonderausstellung im Textilmuseum St.Gallen: „Mise en Scène. Modefotografie von der Belle Epoque bis heute“ ab dem 3. Juli 2026
Im Fokus: Couture und Schweizer Stoffe. Die Ausstellung „Mise en Scène“, die ab dem 3. Juli im Textilmuseum St.Gallen zu sehen sein wird, verbindet internationale Fotokunst mit regionaler Textilwirtschaft und illustriert mehr als 120 Jahre Mode-, Fotografie- und Sozialgeschichte.
Modefotografien erzählen nicht nur von Kleidern, sondern auch von Körperbildern und Rollenverständnissen: von der befreiten Silhouette der 1920er-Jahre über die glamouröse Weiblichkeit der Nachkriegszeit bis zu den selbstbewussten, diversen Darstellungen der Gegenwart. So wird Modefotografie zum Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen – und zum Schaufenster für die Schweizer Textilindustrie, deren Produkte über Jahrzehnte auf den internationalen Fashion Events präsent waren.
„ Mise en Scène“ versammelt Werke renommierter Fotografen und Studios wie Atelier d’Ora Benda, Helmut Newton, Peter Knapp, Jeanloup Sieff und Iwan Baan. Ergänzt durch Textilien und Mode von Forster Rohner, Jakob Schlaepfer, Akris und anderen Schweizer Unternehmen eröffnet die Ausstellung einen spannenden Dialog zwischen internationaler Fotokunst und Ostschweizer Textiltradition.
Eine andere Seite der Modeindustrie beleuchtet die zeitgleich im Textilmuseum ausgestellte Fotoserie „ Porträt einer Schweizer Firma“ von Barbara Davatz, die 1972 eindrucksvolle Bildnisse von Textilarbeiterinnen und -arbeitern schuf.
Am Donnerstag, den 2. Juli wird es um 10 Uhr eine gemeinsame Medienorientierung für beide Ausstellungen geben.
Textilmuseum St. Gallen Vadianstrasse 2 9000 St. Gallen Schweiz info@textilmuseum.ch www.textilmuseum.ch







