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Offener Brief an Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann: Auch der Sozialbereich braucht eine sinnvolle Fachkräfteinitiative

Olten (ots) - SAVOIRSOCIAL, die Schweizerische Dachorganisation der Arbeitswelt Soziales, ein Zusammenschluss aller wichtigen nationalen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände im Sozialbereich sowie der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren, fordert in einem offenen Brief Bundesrat Johann Schneider-Amann auf, auf den vermehrten Einsatz von Zivildienstleistenden in der familienergänzenden Kinderbetreuung als Massnahme gegen den Fachkräftemangel zu verzichten.

Die Sozialbranche leidet wie anderen Branchen auch unter einem beträchtlichen Fachkräftemangel. Damit ist die quantitative und qualitative Versorgungssicherheit im Sozialbereich akut gefährdet.

Die Sicherstellung genügender Fachkräfteressourcen hat für die Branche deshalb höchste Priorität. SAVOIRSOCIAL und seine Mitgliederverbände engagieren sich seit 10 Jahren für die Weiterentwicklung sozialer Berufe und deren eidgenössische Reglementierung. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag an die Sicherung des beruflichen Nachwuchses. Die Branche ist dabei darauf angewiesen, von der Politik mittels sinnvoller Massnahmen in ihren Bestrebungen zur Behebung des Fachkräftemangels unterstützt zu werden.

Wenn der Bundesrat der Branche nun den vermehrten Einsatz von fachlich nicht für eine soziale Tätigkeit qualifizierten Zivildienstleistenden als Massnahme gegen den Fachkräftemangel verkaufen will, ist dies für SAVOIRSOCIAL inakzeptabel.

Der offene Brief kann auf der Website von SAVOIRSOCIAL http://ots.ch/hbYqm eingesehen werden.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:


Monika Weder, Präsidentin von SAVOIRSOCIAL
Tel. direkt: 041 419 01 82, Email: m.weder@curaviva.ch

Karin Fehr, Geschäftsleiterin von SAVOIRSOCIAL
Tel. 031 371 36 25, Email: karin.fehr@savoirsocial.ch



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