Implenia AG

euro adhoc: Implenia AG
Hauptversammlungen/Vorstandssitzungen / Implenia-Generalversammlung schafft Klarheit Ausserordentliche Generalversammlung bestätigt die statutarischen Eintragungsbeschränkungen mit überwältigendem Mehr

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Unternehmen

14.12.2007

D i e t l i k o n, 14. Dezember 2007.  Eine ausserordentli¬che Generalversammlung des Schwei-zer Baudienstleis¬tungskonzerns Implenia AG hat mit überwältigendem Mehr beschlossen, die bisher gültigen Eintragungsbeschränkungen für ausländische Aktionäre unverändert beizube-halten. Mit einem Stimmenanteil von 86,8 Prozent widersetzten sich die 241 anwesenden Akti-onäre dem Ansinnen der britischen Finanzgesellschaft Laxey Partners, die in ihrem am 5. No-vember lancierten Übernahmeangebot die Abschaffung der geltenden Vinkulierungsordnung zur Bedingung gemacht hatte.

Gemäss der sogenannten "Lex Koller" bzw. einer vom Bezirksrat Bülach darauf Bezug neh-menden Verfügung dürfen ausländische Akti¬onäre über maximal 20 Prozent der Stimmrechte an Implenia verfügen. Falls die¬ser Wert überschritten wird, würde Implenia als ausländisch be-herrscht gelten und damit ein für das ganze Geschäftsmodell von Implenia wesentlicher und ertragreicher Teil des Geschäftes weg brechen und Unternehmenswert in grossem Umfang vernichtet. Der Verwaltungsrat empfahl daher den Aktionä¬ren mit Nachdruck, eine Abschaffung der entsprechenden Eintragungsbeschrän¬kung für ausländische Aktionäre abzulehnen.

Diesem Antrag folgten die versammelten Aktionäre praktisch geschlossen. Selbst wenn Laxey mit allen von ihr gehaltenen, aus Gründen der Lex Koller aber zurzeit nur mit 4.9 Prozent einge-tragenen und damit stimmberechtigten Aktien hätte stimmen können, hätte dies nicht zur erfor-derlichen Mehrheit für die Aufhebung der Vinkulierung geführt. Von den übrigen an der a.o. Ge-neralversammlung vertretenen Aktionären stimmten 98,5 Prozent im Sinne des Antrages des Verwaltungsrates. Verwaltungsratspräsident Anton Affentranger sprach denn auch von einem "klaren Entscheid der höchsten Instanz der Gesellschaft im Kampf gegen die ausschliesslich auf die eigenen Interessen schielende Laxey". Er kündigte an, dass sich der Verwaltungsrat gestärkt durch diesen Entscheid weiterhin vehement für die Interessen aller Aktionäre und der Gesellschaft einsetzen werde.

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