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05.11.2009 – 16:41

Schott AG

Neuartige Laserkodierungs-Technologie für pharmazeutische Glasverpackungen

St. Gallen (ots)

Glasspritzen können nun individuell kodiert werden /
Sicherer Prozess ohne Mikrorisse / Verlässliche Rückverfolgung (Track
& Trace)
Ein vollkommen neues und innovatives Laserkodierungssystem 
ermöglicht den Herstellern von Glasspritzen für parenterale 
Anwendungen die eindeutige Kennzeichnung von Glasbehältern und damit 
die exakte Rückverfolgbarkeit vom Hersteller bis zum Endkunden. Mit 
dieser Innovation können pharmazeutische Unternehmen ein 
verlässliches Rückverfolgungssystem (Track & Trace) entwickeln und 
das Risiko einer Verwechslung von Spritzen und Chargen weiter 
verringern. Gleichzeitig ist die Laserkodierungstechnologie ein 
wirksames Mittel gegen Medikamentenfälscher.
Der Vorteil: die Sicherheit des Patienten für pharmazeutische und 
diagnostische Produkte ist gewährleistet. Die laserkodierten Behälter
erfüllen Reinraumstandards; für die Kodierung werden keine 
zusätzlichen Chemikalien oder Materialien benötigt. Das 
Laserkodierungssystem kann zudem leicht in bestehende Abfüllsysteme 
integriert werden und bietet damit einen stabilen, 
hochreproduzierbaren und sicheren Prozess.
Der Laserkodierungsprozess wurde von einem Team aus Experten der 
pharmazeutischen Industrie, der Glasrohrproduktion, 
Pharmaverpackungen und von Lieferanten für Software- und visuelle 
Prüfung entwickelt und unter Produktionsbedingungen getestet. 
Beteiligt waren die Unternehmen Roche Diagnostics GmbH, SCHOTT forma 
vitrum AG, SCHOTT-Rohrglas GmbH, Seidenader Vision GmbH und Vesdo AG.
Der Machbarkeitsnachweis für die Großserienproduktion liegt nun vor 
und der Prozess kann implementiert werden.
Verschiedene Tests haben bewiesen, dass die Laserkodierung 
keinerlei Mikrorisse verursacht und keinen Effekt auf die mechanische
Stabilität des Glases hat. Im Prozess wird jeder Behälter mit einem 
zu 100 % lesbaren individuellen 2D Datenmatrix-Code versehen. Um 
vollständige Lesbarkeit auch auf der gewölbten Glasoberfläche der 
Spritzen zu garantieren, hat das Team spezielle Algorithmen und 
Testmethoden entwickelt.
Das Laserkodierungs-Konzept bietet außerdem ein 
Dokumentationsinstrument, das einen Pfad für jeden Behälter anlegt, 
in dem Informationen wie Produktionsort, Fülldatum, Verfallsdatum 
oder Anwendungszeitpunkt gespeichert werden können. Der Code ist 
winzig, nur 2 x 2 mm. Der auf den Behälter aufgebrachte 2D 
Datenmatrix-Code ist für das menschliche Auge kaum wahrzunehmen, aber
er gestattet die Indizierung eines Datenbank-Eintrags mit 
spezifischen Daten des jeweiligen Produktes, so zum Beispiel 
Medikamentenspezifikationen, Dosierung, Produktionslinie oder Charge.
Dieser Eintrag kann innerhalb der Lebensdauer des Produktes um 
zusätzliche Daten erweitert werden.
Der Prozess kann sowohl für Spritzen als auch für Fläschchen, 
Karpulen und Ampullen eingesetzt werden.
Weitere Informationen: www.schott.com/pharmaceutical_systems
Download-Link für Bildmaterial http://tinyurl.com/lasercoding
Weitere Pressebilder: www.schott-pictures.net

Kontakt:

SCHOTT AG
Matthias Reinig
PR Manager
Corporate Public Relations
Tel. : +49 (0) 6131 / 66-4094
Fax +49 (0) 6131 / 66-4041
E-Mail: matthias.reinig@schott.com Internet
www.schott.com