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scienceindustries fordert Verzicht auf neue staatliche Regelungen

Zürich (ots) - scienceindustries fordert für einen starken Wirtschaftsstandort Schweiz von der Politik, auf unnötige Belastungen im Rahmen der Energiestrategie 2050 zu verzichten, die Wechselkursuntergrenze zum Euro standhaft zu verteidigen und die Innovationsfähigkeit durch öffentliche Forschung und Bildung zu stärken.

An der 130. Generalversammlung des Wirtschaftsverbandes Chemie Pharma Biotech bei Néstle AG in Vers-chez-les-Blanc zeigte sich der Präsident von scienceindustries Christoph Mäder unter Anwesenheit von Staatssekretärin und Direktorin des SECO Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch besorgt über die aktuelle Entwicklung der Exportindustrien in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres. «Nicht weniger als 8 der 10 grössten Exportbranchen der Schweiz entwickelten sich negativ. Einzig die Science Industries und die Uhrenindustrie sind im Plus.»

Damit die Industrie weiterhin positiv zum Wohlstand in der Schweiz beitragen kann, fordert Christoph Mäder von der Politik,«keine neuen zusätzlichen Belastungen im Rahmen der Energiestrategie 2050 und in der Umweltpolitik zu schaffen, die dem Wirtschaftsstandort Schweiz schaden.» Christoph Mäder weist darauf hin, dass «der Auslagerungsdruck auf Forschung und Produktion anhaltend hoch ist, der starke Franken und der weltweite Druck auf die Arzneimittelpreise die Industrie zunehmend belasten.»

Christoph Mäder zeigt sich gegenüber der Energiestrategie 2050 kritisch und fordert, dass «die Produktionskosten nicht ohne Not künstlich verteuert werden, sondern im Gegenteil gesenkt werden.» scienceindustries steht voll hinter der Schweizerischen Nationalbank, welche die Wechselkursuntergrenze zum Euro standhaft verteidigen soll.

Die Aussenbeziehungen zur EU und Staaten wie Indien, China und Brasilien stehen im besonderen Interesse der grössten Exportindustrie. «Dass das Parlament die Agrarfreihandelsverhandlung mit der EU sistierte, ist ein schlechtes Zeichen für die Zukunft. Bei neuen Freihandelsabkommen ist auf den vollständigen und sofortigen Zollabbau und einen verbesserten Schutz des Geistigen Eigentums zu achten» so Christoph Mäder.

Die grösste Forschungsindustrie der Schweiz erwartet von der Politik, auch «die öffentliche Forschung und Bildung zu stärken, den weltweiten Wettbewerb der Talente mit offenen Personengrenzen anzugehen und den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs auf allen Schulstufen aktiv zu fördern.»

Anlässlich der Generalversammlung wurden Pascal Brenneisen, Country President Novartis Switzerland, Dr. David Ebsworth, CEO Galenica Group SA und Dr. Toralf Haag, CFO Lonza AG neu in den Vorstand von scienceindustries gewählt. Der Vorstand wählte Dr. Gottlieb Keller von F. Hoffmann-La Roche AG zum Vize-Präsidenten von scienceindustries.

Den vollständigen Text der Präsidialansprache sowie weitere Informationen zu scienceindustries finden Sie auf www.scienceindustries.ch

Kontakt:

Marcel Sennhauser
Leiter Kommunikation scienceindustries
E-Mail: marcel.sennhauser@scienceindustries.ch
Tel.: +41/44/368'17'44



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