pharmaSuisse - Schweizerischer Apotheker Verband / Société suisse des Pharmaciens

Bevölkerung befürwortet die Verschreibungskompetenz der Apotheker

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Bern-Liebefeld (ots) - Apotheker werden mehr und mehr als Spezialisten für fast alle Gesundheitsfragen angesehen. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Umfrage. Und mehr noch: Rund die Hälfte der Befragten, die regelmässig die gleiche Apotheke besuchen, kann sich sogar vorstellen, ein Krankenkassenmodell zu wählen, das bei gesundheitlichen Problemen die Apotheke als ersten Ansprechpartner vorsieht.

Schnell, unkompliziert, kompetent und vertrauenswürdig. So sehen die Menschen in der Schweiz ihre Apotheker und genau das schätzen sie an ihnen. Die Apotheke wird deshalb immer stärker als Eingangstor ins Gesundheitswesen wahrgenommen und insbesondere einfache Gesundheitsdienstleistungen wie das Impfen sowie Blutdruck- oder Cholesterinmessungen werden für die Kunden immer interessanter. Dies hat der Apothekenmonitor 2015 ergeben, eine repräsentative Bevölkerungsumfrage, für die das Forschungsinstitut gfs.bern im Auftrag des Apothekerverbands 1212 Personen in der ganzen Schweiz befragt hat.

Bemerkenswert ist, dass eine klare Mehrheit der Befragten damit einverstanden ist, dass Apotheker selber - ohne ärztliche Verordnung - rezeptpflichtige Medikamente verschreiben und abgeben dürfen. Rund die Hälfte der Befragten, die regelmässig die gleiche Apotheke besuchen, kann sich vorstellen, in der Grundversicherung ein «Hausapotheker-Modell» zu wählen - ein Modell, in dem der Stammapotheker die erste Anlaufstelle bei Gesundheitsfragen ist. Im Vorjahr waren es noch 40 Prozent. «Auf Basis des vorhandenen Vertrauens in die Apotheker als gut ausgebildete Arzneimittel-Profis und mit neuen Dienstleistungen wie der Abgabe rezeptpflichtiger Medikamente kann die Rolle der Apotheken im Schweizer Gesundheitswesen gestärkt werden», sagt Studienautor Lukas Golder.

Ganz besonders erfreulich ist, dass Menschen, die erst kürzlich eine Apotheke aufgesucht haben, noch grösseres Vertrauen in diese Berufsgruppe haben als solche, bei denen der letzte Gang in die Apotheke schon länger zurückliegt. Die Studie sieht dank der aktuellen politischen Diskussion und aufgrund des vorhandenen Vertrauens eine Chance, die Stellung von Apotheken bei der Bevölkerung in den nächsten Jahren weiter zu festigen: «Wir sind auf dem richtigen Weg: Die Apotheke stärkt ihre Rolle als niederschwelliges Tor zu einem qualitativ hervorragendem Schweizer Gesundheitssystem», sagt Verbandspräsident Fabian Vaucher.

Den Schlussbericht/WIK zum Apothekenmonitor 2015 finden Sie auf http://ots.ch/JSfTN.

pharmaSuisse setzt sich als Dachorganisation der Apothekerinnen und Apotheker schweizweit für optimale Rahmenbedingungen ein und informiert die Öffentlichkeit über Themen des Gesundheitswesens. Zudem sorgt der Verband für apotheker- und bevölkerungsbezogene Dienstleistungen wie beispielsweise eine fachgerechte pharmazeutische Beratung. Dem Verband gehören rund 5'500 Mitglieder an und sind 1'350 Apotheken angeschlossen. www.pharmasuisse.org

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