SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG

euro adhoc: SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG
Quartals- und Halbjahresbilanzen
SW Umwelttechnik: 1. Quartal 2005

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25.05.2005

* Schlechte Witterungsbedingungen im März * Auftragsstand +52% * Umsatzprognose für Gesamtjahr +15%

Im ersten Quartal 2005 lag der Umsatz der SW Umwelttechnik mit 8,1 Mio. (Vorjahr 8,6 Mio. EUR) leicht unter dem Vorjahreswert. Diese Umsatzreduktion resultiert aus den extrem schlechten Witterungsbedingungen im März in Zentral- und Osteuropa, die zur Einstellung der Bautätigkeit geführt hat.

Generell hat das 1. Quartal bezogen auf das Gesamtjahr nur sehr geringe Aussagekraft, weil saisonbedingt nur 8-15 % der Geschäftstätigkeit des Gesamtjahres darauf entfällt und es sehr stark von den Witterungsbedingungen in den jeweiligen Märkten abhängt. Die Ergebnissituation im ersten Quartal ist aufgrund der unterschiedlichen saisonalen Ertrags- und Aufwandsverteilung stets negativ.

Die ersten Konsolidierungserfolge in Österreich und die schlechten Witterungsbedingungen im ersten Quartal in Ungarn spiegeln sich auch in der regionalen Umsatzaufteilung wider: Auf Ungarn entfallen 66% der Umsätze (VJ: 80%), auf Österreich 29% (VJ: 17%) und auf weitere EU- und Nicht-EU-Länder 5% (VJ: 3%). Bei der Aufteilung nach Geschäftsbereichen entfallen 26% (VJ: 24%) auf den Bereich Wasserschutz, 22% (VJ: 13%) auf den Bereich Projektgeschäft und 52% (VJ: 63%) auf den Bereich Infrastruktur.

Aufgrund der Umsatzentwicklung reduzierte sich auch das EBIT von -2,0 Mio. EUR auf -3,4 Mio. EUR und das EBITDA von -1,1 Mio. EUR auf -2,4 Mio. EUR. Diese Ergebnisverschlechterung im ersten Quartal ist auf den witterungsbedingten Ausfall der Auslieferungen im März zurückzuführen. Das Finanzergebnis verschlechterte sich aufgrund der Kursabwertung des ungarischen Forint in Relation zum Euro von 0,6 Mio. EUR auf -0,4 Mio . EUR. Dies führte zu einem EGT von -3,7 Mio. EUR nach -1,4 Mio. EUR im Vorjahresvergleichszeitraum.

Der Mitarbeiterstand der SW Umwelttechnik erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresvergleichzeitraum um 4,5 % von 691 auf 722 Personen. Inkludiert sind hier bereits 38 Mitarbeiter aus Rumänien, die derzeit in Ungarn für ihren Einsatz in den neuen Werken in Rumänien aus- und weitergebildet werden. Investitionen - Schwerpunkt Rumänien

Auch im laufenden Geschäftsjahr wird mit mehr als 75% der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit in den CEE Ländern liegen. In Budapest Süd wird das modernste Rohrwerk Ungarns gebaut, das im dritten Quartal 2005 in Betrieb gehen soll. In Rumänien erfolgen noch dieses Jahr die Errichtung eines neuen Werkes in Timisoara und die Vorbereitungen für ein neues Werk im Raum Bukarest. Ein dritter Strandort wird derzeit geprüft.

Vom gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelten Gesamtjahresbudget von 7,8 Mio. EUR wurden im ersten Quartal 1,2 Mio. EUR investiert. Davon flossen 1 Mio EUR nach Ungarn in den weiteren Ausbau des Standortes Budapest Süd und 0,2 Mio. EUR nach Österreich.

Ausblick - Optimistischer Ausblick 2005

Für das Gesamtjahr gibt das Management einen optimistischen Ausblick und rechnet mit einem Umsatzanstieg von rd. 15%.

* Die Umsatzrückgänge des 1. Quartals konnten bereits mit einer 15%-igen Umsatzsteigerung im April aufgeholt werden.

* Der Auftragsstand hat sich per 31.3. gegenüber dem Vorjahr um 55% auf 44 Mio. EUR erhöht. Sehr positiv entwickelte sich auch Rumänien, wo im März weitere Aufträge zur Errichtung von zwei Kläranlagen mit einem Auftragswert von rd. 2 Mio. EUR verzeichnet werden konnten.

* In Österreich wird mit anhaltend schwierigen Marktbedingungen in margenengen Standardprodukten gerechnet. Durch die Stärkung der Produktbereiche Abscheidetechnik, Tunnelabwasserreinigungsanlagen, Gewässerschutzanlagen und Stützensysteme wird jedoch mit einer Kompensation der Marktrückgänge gerechnet.

* In Ungarn erfolgt mit der Errichtung des neuen Rohrwerkes in Budapest eine Verbesserung der Markposition im Tiefbau, dessen Bedeutung aufgrund des Rückgangs bei staatlichen Investitionen im Hochbau steigen wird.

* In Rumänien wird die Vertriebsstruktur weiter aufgebaut und das key personal für die neuen Werke bereits in Ungarn geschult. Noch in diesem Jahr soll mit der Produktion im neuen Werk in Timisoara begonnen werden.

Ende der Mitteilung                                euro adhoc 25.05.2005 07:00:00
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Rückfragehinweis: DI Heinz Wolschner, Vorstand der SW Umwelttechnik Tel.: 0043/463/32109-0, Fax: 0043/463/37667 MMag. Christian Riel, Finanzen/Investor Relations Tel.: 0043/664/4337105, Fax: 0043/1/3688686, mailto:christian.riel@sw-umwelttechnik.at Website: http://www.sw-umwelttechnik.at

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