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12.11.2021 – 00:30

comparis.ch AG

Medienmitteilung: Comparis zeigt als einziges Vergleichsportal die tatsächlichen Krankenkassenprämien 2022 an

Medienmitteilung: Comparis zeigt als einziges Vergleichsportal  die tatsächlichen Krankenkassenprämien 2022 an
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Medienmitteilung

Comparis-Portal baut Krankenkassen-Reservenabbau in Prämienvergleich ein

Comparis zeigt als einziges Vergleichsportal die tatsächlichen Krankenkassenprämien 2022 an

Als bisher einziges Vergleichsportal zeigt Comparis die tatsächlichen Krankenkassenprämien 2022 an. Auf dem Comparis-Portal finden User neu zusätzlich zu den genehmigten Prämien auch die vom Bundesamt für Gesundheit genehmigten Prämienreduktionen für den Reservenabbau der Krankenkassen.

Zürich, 12. November 2021 – Die Grundversicherungsprämien 2022 sinken im Durchschnitt um

1,4 Prozent. Der Grund: Die Krankenkassen dürfen wegen der revidierten *Krankenversicherungsaufsichtsverordnung die Prämien knapper kalkulieren als das Aufsichtsgesetz erlaubt, um Reserven abzubauen. Das ergibt eine durchschnittliche Prämiensenkung von 0,2 Prozent gemäss Gesetz. Zusätzlich werden im kommenden Jahr diverse Krankenversicherungen über Rückzahlungen an die Versicherten ihre Reserven abbauen. Dadurch sinken die Prämien im Schnitt nochmals um rund 1,2 Prozent gemäss Verordnung.

Anzeige von monatlichen Rückzahlungen oder Einmalrückerstattung

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat nur die genehmigten Prämien pro Produkt kommuniziert, nicht aber den unter Umständen grösseren zusätzlichen Reservenabbau über Rückzahlungen an die Versicherten. Somit sehen Wechselwillige auf den Vergleichsportalen nicht den tatsächlich von den Kassen verrechneten Betrag 2022. Comparis zeigt deshalb nun als einziges Vergleichsportal pro Versicherung und Produkt die genehmigte Prämie und den zusätzlichen Reservenabbau an. User erfahren dabei auch, ob die jeweilige Krankenkasse die Prämien 2022 monatlich oder einmal pro Jahr reduziert.

Der Reservenabbau im Überblick

Krankenkassen bilden Reserven, um so mittelfristige Leistungsschwankungen abfedern zu können und langfristig die Leistungsvergütung sicherzustellen. Hohe Reservebestände dürfen sie entweder über die Rückerstattung der von den Versicherten im Vorjahr zu viel bezahlten Prämien (Prämienrückerstattung) abbauen oder über die Rückerstattung von übermässigen Reserven (einmalige oder in mehrere Tranchen aufgeteilte Rückvergütungen) zurückzahlen. Davon machen viele Krankenkassen besonders im kommenden Jahr Gebrauch. Alle Versicherten einer Versicherung können vom Reservenabbau profitieren – auch Neukunden.

Die grössten Versicherungen in der Schweiz gehen wie folgt vor:

Nicht berücksichtigt in dieser Übersicht und auf dem Vergleichsportal sind die 2021 allenfalls zu viel bezahlten Prämien. Diese können zusätzlich zum oben beschriebenen Reservenabbau ebenfalls 2022 zurückbezahlt werden. Von diesen Prämienrückerstattungen profitieren ausschliesslich Bestandskunden aus dem Jahr 2021. Das BAG wird diese Beiträge erst im Verlauf des nächsten Jahres genehmigen.

Weitere Informationen:

Felix Schneuwly 
Krankenkassen-Experte 
Mobil: 079 600 19 12 
E-Mail: felix.schneuwly@comparis.ch
comparis.ch 

Über comparis.ch

Mit über 80 Millionen Besuchen im Jahr zählt comparis.ch zu den meistgenutzten Schweizer Websites. Das Unternehmen vergleicht Tarife und Leistungen von Krankenkassen, Versicherungen, Banken sowie Telecom-Anbietern und bietet das grösste Schweizer Online-Angebot für Autos und Immobilien. Dank umfassender Vergleiche und Bewertungen bringt das Unternehmen Transparenz in den Markt. Dadurch stärkt comparis.ch die Entscheidungskompetenz von Konsumentinnen und Konsumenten. Gegründet 1996 vom Ökonomen Richard Eisler beschäftigt das Unternehmen heute über 200 Mitarbeitende in Zürich.