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Medienmitteilung: Städte erlassen Strassenbeizen-Gebühren wegen Corona

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Comparis-Vergleich: Gebühren für Boulevardgastronomie

Städte erlassen Strassenbeizen-Gebühren wegen Corona

Wegen Corona erlassen die Regierungen der grossen Schweizer Städte in diesem Sommer den Beizern teils oder sogar ganz die Gebühren für Strassenbestuhlung. Das zeigt ein Vergleich von comparis.ch. Nach der Aufhebung der Corona-Massnahmen wird wieder der Normaltarif gelten. Und der ist je nach Stadt happig. Im Stadtzentrum von Zürich kostet die Trottoirbestuhlung fast sieben Mal mehr als an Erstklasslage in Genf. «Mit ökonomischen Argumenten allein lässt sich dieser Unterschied nicht erklären. In Genf geht die Politik grosszügiger mit ihren Wirten um als in Zürich», sagt Comparis-Gebührenexperte Leo Hug.

Zürich, 25. Mai 2021 – Zu, auf und wieder zu: Wegen Corona haben es die Schweizer Restaurants schwer. Ab 31. Mai dürfen die Restaurants wieder ganz offen sein – allerdings mit Restriktionen. Für diesen Sommer gelten bezüglich Strassenbestuhlung in den grossen Schweizer Städten deshalb Ausnahmeregelungen. Wegen der Abstandsregel dürfen die Beizer die Aussenbestuhlungsflächen auch dieses Jahr ohne Kostenfolge ausdehnen, soweit es die Verkehrssituation zulässt.

Entgegenkommen in der Corona-Krise

Basel verzichtet dieses Jahr nicht nur auf die sogenannten «Allmendgebühren» für die Dauer der jeweiligen Schliessungen, sondern bewilligt sogar zusätzliche Aussensitzplätze. Andere Städte ziehen die Bewilligung zusätzlicher Sitzplätze in Erwägung.

Ein totaler Gebührenerlass für Aussenwirtschaften bis Ende 2021 bzw. bis zum Saisonende gilt in Freiburg, La Chaux-de-Fonds, Lausanne und Winterthur. Luzern und Chur sehen eine Reduktion von 50 Prozent vor. Genf hat bisher einen Gebührenerlass bis zum 30. Juni bekannt gegeben.

Zürich, Bern, Thun, St.Gallen, Lugano und Schaffhausen planen vollständige oder teilweise Gebührenerlasse über die erste Jahreshälfte hinaus. Sie müssen diese aber erst noch von ihrem Stadtparlament genehmigen lassen. «Was dann in den Parlamenten tatsächlich entschieden wird, dürfte stark vom Verlauf der Pandemie in den nächsten Wochen abhängen», sagt Comparis-Gebührenexperte Leo Hug.

59 Franken Gebühren pro Quadratmeter an der Zürcher Bahnhofstrasse

Nach der Aufhebung der Corona-Einschränkungen werden wieder die ordentlichen Strassencafé-Gebühren gelten. Und diese sind teilweise happig. Comparis hat die Taxen für die Boulevardgastronomie der grössten Schweizer Gemeinden verglichen. Am teuersten ist der Quadratmeter Trottoirgastronomie an zentraler Lage in Zürich. Er beläuft sich während der Sommersaison auf monatlich 59 Franken pro Quadratmeter. In Aussenquartieren sind es 12 Franken. Zu den teuren Städten zählen auch Winterthur, Lugano, Bern, Schaffhausen und Chur.

Nur 8.50 Franken pro Quadratmeter in Genf

Es geht aber auch anders: Genf – alles andere als ein günstiges Pflaster – verlangt in Zentrumslage pro Quadratmeter nur 8.50 Franken, also fast sieben Mal weniger als in Zürich. In schwächer besuchten Lagen sind es in Zürich 12 Franken und in Genf 5.38 Franken je Quadratmeter.

La-Chaux-de-Fonds ist am günstigsten

Unter den 16 grössten Schweizer Städten ist La Chaux-de-Fonds mit 2.31 Franken am günstigsten. Ein Sonderfall ist Köniz, zwölftgrösste Gemeinde der Schweiz: Die Könizer Wirte betreiben ihre Aussengastronomie ausschliesslich auf privatem Boden. Gesuche für Strassencafés seien in Köniz nicht gestellt worden. Die Frage nach einem Preis für die Trottoirgastronomie stelle sich gar nicht, teilte die Gemeindeverwaltung mit.

«Orte mit hohen Steuersätzen haben meist tiefe Gebührenansätze»

«Bei den Gebühren für die Boulevardgastronomie wiederholt sich ein bekanntes Schema: Orte mit sehr hohen Steuersätzen haben in der Regel tiefe Gebührenansätze», fasst Leo Hug den Gebührenvergleich zusammen. Eine Sonderstellung nehme die Hochsteuerstadt Bern mit relativ hohen Gebühren für Boulevardgastronomie ein.

Weitere Informationen
Leo Hug
Gebührenexperte
Telefon: +41 44 360 53 91
E-Mail:  media@comparis.ch
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