Pro Senectute

Über 30'000 Cupholder - noch wird emsig weitergestrickt

Messebesucherinnen stricken für die Aktion #vollpersönlich - Stricken gegen das Vergessen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/de/nr/100002565 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Pro Senectute/Marc Rubli"
Messebesucherinnen stricken für die Aktion #vollpersönlich - Stricken gegen das Vergessen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/de/nr/100002565 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Pro Senectute/Marc Rubli"

Zürich und Luzern (ots) - Seit September haben Freiwillige Tausende bunte Cupholders für die Kampagne «#vollpersönlich - Stricken gegen das Vergessen» gestrickt. Bis heute sind über 30'000 Cupholder eingetroffen - und es wird weiter emsig gestrickt: Im Pro Senectute-Strickstübli an der Luzerner Messe ZUKUNFT ALTER waren es nochmals 1098 Stück. Ab 22. Januar werden die Cupholder in Bäckereien-Confiserien beim Kauf eines «Coffee-to-go» abgegeben, mit dem Ziel für einen offenen Umgang mit Demenzkranken im Alltag zu sensibilisieren.

Junge und alte Menschen, zahlreiche Prominente, Schulklassen, Bloggerinnen und Influencer haben Cupholder gestrickt. Im Schlusssprint griffen an der Messe ZUKUNFT ALTER in Luzern nochmals unzählige Freiwillige im Strickstübli von Pro Senectute zu den Nadeln. Der Leiter der Messe ZUKUNFT ALTER, Josef Odermatt, ist vom Engagement der Messebesuchenden überwältigt: «Ich hätte nie erwartet, dass sich so viele Messebesucher für diese sympathische und wichtige Sensibilisierungs-Aktion Zeit nehmen und mitstricken. Dies zeigt, dass Messen ein grosses - bis anhin nicht ausgeschöpftes - Potenzial für die Mobilisierung der Bevölkerung haben.»

In Bäckereien-Confiserien

Die bunten Cupholder werden ab 22. Januar für kurze Zeit in Bäckereien-Confiserien in der ganzen Schweiz an Kunden, die einen «Coffee-to-go» kaufen, gratis überreicht. Dank der in den Geschäften prominent platzierten MEMO-BOX, einem Dispenser mit Infokarten, wird die Kundschaft informiert und sensibilisiert und erhält wertvolle Tipps für den täglichen Umgang mit Demenz-betroffenen Menschen.

Und dies ist nach wie vor notwendig, wie Ruedi Haegele von Pro Senectute Kanton Luzern ausführt: «Die Leute wissen, dass es Demenz gibt, haben aber oft Hemmungen auf Betroffene zuzugehen. Die Kampagne vermittelt hier praktisches Wissen für den alltäglichen Umgang mit Demenzkranken. Die Bäcker und Confiseure machen zudem gleich vor, wie es geht: Sie begegnen demenzkranken Kunden offen und respektvoll.»

Jetzt Cupholder einsenden

Die gestrickten Cupholder können bis 6. Dezember an Pro Senectute, Postfach, 5634 Merenschwand eingeschickt werden. Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter www.memo-info.ch.

Was ist eigentlich Demenz? In der Schweiz leben heute rund 148'000 Menschen mit Demenz. Demenz ist der Oberbegriff für mehr als 100 verschiedene Krankheitsformen. Die Krankheit kann das Denken, das Gedächtnis, die Erinnerung und die Sprache einschränken. Betroffene verlieren sukzessive die Orientierung - räumlich, zeitlich und sozial.

Kontakt:

Pro Senectute Schweiz
Judith Bucher, 044 283 89 57, medien@prosenectute.ch
Alzheimer Schweiz
Nani Moras, 058 058 80 41 oder 075 434 98 10, nani.moras@alz.ch
Schweizerischer Bäcker-Confiseurmeister-Verband
Sarah Stettler, 031 388 14 14, sarah.stettler@swissbaker.ch



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