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15.06.2005 – 15:25

BfB / Cipi

Beratungsstelle für Brandverhütung BfB: Tipps für ein sicheres und unfallfreies Grillvergnügen

Bern (ots)

Grillieren auf dem Balkon, der Terrasse oder im
Garten macht Spass, und die feinen Würste und Steaks schmecken Gross
und Klein. Damit es nicht zu Unfällen und Bränden kommt, gibt die
Beratungsstelle für Brandverhütung BfB Tipps für ein sicheres und
unfallfreies Grillvergnügen.
Aus Unachtsamkeit oder fehlerhaftem Hantieren ereignen sich in der
Schweiz Jahr für Jahr Unfälle und Brände mit Holzkohlen- und
Gasgrills. Besonders gefährlich sind Grills für Kinder, wenn wichtige
Vorsichtsmassnahmen ausser Acht gelassen wer-den. Damit die
Grillsaison uneingeschränkt Freude macht, gibt die Beratungsstelle
für Brandverhütung BfB folgende Empfehlungen ab:
1. Aufgrund der hohen Verletzungs- und Brandgefahr sollen sich  
      Kinder nicht in der Nähe des Grills aufhalten.
2. Den Grill im Freien auf einer ebenen und standfesten Unterlage,
      die nicht in Brand geraten kann, aufstellen. In einem Umkreis 
      von einem Meter sollen sich keinen brennbaren Materialien - 
      Gartenmöbel, Sonnenschirme, Holzfassaden etc. - befinden.
3. Für den Holzkohlengrill einen rohrförmigen Anzündekamin, der im
      Fachhandel erhältlich ist, benutzen. Weil Explosionsgefahr 
      besteht, darf Anzündeflüssigkeit niemals nachgegossen werden. 
      Auch dann nicht, wenn der erste Anzündeversuch missglückt ist.
4. Asche im Holzkohlegrill glüht noch bis zu einem Tag weiter. 
      Deshalb die Holzkohle nach Gebrauch immer mit Wasser löschen.
5. Bei Gasgrills ist nach der Winterpause zu prüfen, ob die 
      Verbindungsleitungen noch dicht sind: Die Leitungen mit 
      Seifenwasser bestreichen. Seifenblasen weisen auf undichte 
      Stellen hin.
6. Gasgeruch ist ein Alarmzeichen: Der Hahn der Gasflasche muss   
      sofort zugedreht werden. Auch bei einem brennenden Gasgrill 
      ist die Gaszufuhr sofort zu schliessen. Es besteht in beiden 
      Fällen akute Explosionsgefahr.
7. Wenn es trotz aller Vorsichtsmassnahmen zu einem Brand kommt,  
      dann heisst es: Alarmieren (Feuerwehr 118) - Retten - Löschen.
Mit "brandheissen" Tipps informiert die Beratungsstelle für
Brandverhütung BfB in ihrer neuesten Broschüre über die häufigsten
Brandgefahren im Haushalt und zeigt wie Brände wirkungsvoll vermieden
werden können. Die Broschüre kann ab sofort kostenlos bezogen werden
bei der Beratungsstelle für Brandverhütung BfB, Postfach 8576, 3001
Bern, oder über die BfB-Website www.bfb-cipi.ch.
"Helft Brände verhüten" ist Motto und Kernauftrag der
Beratungsstelle für Brandve-rhütung BfB. Die gesamtschweizerisch
tätige Beratungsstelle mit Sitz in Bern wird von der Vereinigung
Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) und dem Schweizerischen
Versiche-rungsverband (SVV) getragen. Mit Kampagnen und
Aufklärungsarbeit bei Fachpersonen und in der breiten Öffentlichkeit
sensibilisiert die BfB für die Gefahren des Feuers mit dem Ziel,
Brände zu verhüten. www.bfb-cipi.ch

Kontakt:

Medienstelle der Beratungsstelle für Brandverhütung BfB
Tel. +41/41/723'20'77
E-Mail: media@bfb-cipi.ch.