Wettbewerbskommission (Weko)

Die Weko gibt grünes Licht für die Übernahme von Arthur Andersen Schweiz durch Ernst & Young Schweiz

    Bern (ots) - Die Vorprüfung des Zusammenschlusses zwischen Ernst & Young Schweiz und Arthur Andersen Schweiz hat keine Anhaltspunkte für die Begründung oder Verstärkung einer marktbeherrschenden Stellung ergeben.     Die Ereignisse um Arthur Andersen in den USA haben zum Zusammenbruch des internationalen Netzwerks von Arthur Andersen geführt. Das führte unvermeidlich zu einer Verminderung der Zahl der global tätig Wirtschaftsprüfungsgesellschaften von fünf auf vier.       Ohne Einbindung in ein internationales Netzwerk kann Arthur Andersen Schweiz keine Mandate von international tätigen Unternehmen betreuen. Um dies weiterhin tun zu können, muss sich Arthur Andersen einer anderen global tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft anschliessen können. Die Wettbewerbssituation veränderte sich durch die Ereignisse in den USA, nicht durch den Zusammenschluss von Arthur Andersen Schweiz mit Ernst & Young Schweiz.

    Die Weko verzichtet deshalb auf eine vertiefte Prüfung des Zusammenschlusses. Durch den Zusammenschluss avanciert Ernst & Young zur zweitgrössten Revisionsgesellschaft in der Schweiz.     Bereits am 28. Mai 2002 hat die Weko dem teilweisen vorzeitigen Vollzug des Zusammenschlusses aus wichtigen Gründen zugestimmt.     Dieser Text ist auf unserer Website zugänglich.

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