Bericht und Antrag zum EFTA-Freihandelsabkommen mit Thailand genehmigt
Vaduz (ots)
Die Regierung hat in der Sitzung vom Dienstag, 3. Februar 2026 den Bericht und Antrag zum EFTA-Freihandelsabkommen mit dem Königreich Thailand verabschiedet. Dies ist das erste Freihandelsabkommen, das Thailand mit europäischen Staaten abschliesst.
Das breit angelegte Freihandelsabkommen (FHA) zwischen den EFTA-Staaten Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein und dem Königreich Thailand deckt u.a. den Handel mit Waren und mit Dienstleistungen, Investitionen, Rechte an geistigem Eigentum sowie öffentliches Beschaffungswesen ab und beinhaltet auch ein Kapitel betreffend Handel und nachhaltige Entwicklung. Zudem enthält es je ein Kapitel über kleine und mittlere Unternehmen sowie die Zusammenarbeit und den Kapazitätsaufbau. Spätestens binnen 15 Jahren nach Inkrafttreten des Abkommens sollen Zölle auf rund 97% des aktuellen Handelsvolumens der Schweiz und Liechtensteins mit Thailand abgebaut werden.
Es handelt sich um das erste FHA, das Thailand mit europäischen Staaten abgeschlossen hat. Die Freihandelsverhandlungen mit der EU laufen aktuell noch. Dadurch liefert das FHA den Wirtschaftsakteuren aus den EFTA-Staaten gegenüber ihren europäischen Mitbewerbern einen (vorübergehenden) Wettbewerbsvorteil.
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