Bundesamt fĂŒr Statistik

Produzenten- und Importpreisindex im Oktober 2005

      (ots) - Produzenten- und Importpreisindex im Oktober 2005

Im Durchschnitt stabile Preise – Jahresteuerung fĂ€llt auf 1 Prozent

Der vom Bundesamt fĂŒr Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise blieb im Oktober 2005 gegenĂŒber dem Vormonat insgesamt stabil. WĂ€hrend die Produzentenpreise um 0,1 Prozent stiegen, sanken die Importpreise um 0,1 Prozent. Der Stand des Gesamtindexes betrĂ€gt 103,0 Punkte (Basis Mai 2003 = 100). Innert Jahresfrist stieg das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 1,0 Prozent. Damit erreichte die Jahresteuerung im Oktober wieder den Wert vom August 2005, nachdem sie im September, vor allem aufgrund der höheren Erdölpreise, noch 1,5 Prozent betragen hatte. Leicht höhere Inlandpreise Der vom Bundesamt fĂŒr Statistik berechnete Produzentenpreisindex erhöhte sich im Oktober 2005 um 0,1 Prozent gegenĂŒber dem Vormonat. Sein Stand betrĂ€gt 102,7 Punkte (Basis Mai 2003 = 100). Im Vergleich zum Vorjahr lag das Preisniveau um 0,9 Prozent höher. Der Index zeigt die Entwicklung der Ab-Werk-Preise fĂŒr die im Inland hergestellten Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht berĂŒcksichtigt. Preiserhöhungen gegenĂŒber dem Vormonat registrierte man fĂŒr SchlachtkĂ€lber, Armierungsstahl, Werkzeuge, Drahtwaren und die meisten Positionen der Maschinenindustrie (Maschinen fĂŒr die Erzeugung und Nutzung mechanischer Energie, Maschinen fĂŒr allgemeine Verwendung, landwirtschaftliche Maschinen, Werkzeugmaschinen und elektrische HaushaltgerĂ€te). Dasselbe gilt fĂŒr Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren, isolierte Elektrokabel, Fahrzeuge und


      Fahrzeugteile sowie Gas. Tiefere Preise verzeichneten dagegen vor
allem GemĂŒse, Schlachtschweine, Schweinefleisch, Hobelwaren und
Mineralölprodukte. Billiger wurden auch Maschinen fĂŒr einzelne
Wirtschaftszweige, GerÀte der Radio-, Fernseh- und
Nachrichtentechnik, medizinische GerÀte, orthopÀdische Vorrichtungen
und Schrott. Geringer RĂŒckgang der Importpreise Der vom Bundesamt
fĂŒr Statistik berechnete Importpreisindex zeigte im Oktober 2005
einen leichten RĂŒckgang um 0,1 Prozent gegenĂŒber dem Vormonat. Sein
Stand liegt bei 103,5 Punkten (Basis Mai 2003 = 100). GegenĂŒber dem
Vorjahr lag das Preisniveau um 1,4 Prozent höher. Der
Importpreisindex zeigt die Entwicklung der Ab-Zoll-Preise fĂŒr
importierte Produkte. PreisrĂŒckgĂ€nge gegenĂŒber dem Vormonat stellte
man fest fĂŒr GemĂŒse, FrĂŒchte, Erdöl (roh), Erdgas und Benzin.
Dasselbe gilt fĂŒr Edelstahl, Werkzeuge, sonstige Metallwaren, GerĂ€te
der Radio-, Fernseh- und Nachrichtentechnik sowie medizinische und
optische GerĂ€te. Höhere Preise zeigten demgegenĂŒber Fleisch,
Holzplatten, Flugpetrol, Heizöl sowie Aluminium und Kupfer (inkl.
Produkte daraus). Preissteigerungen beobachtete man auch bei
Maschinen fĂŒr einzelne Wirtschaftszweige, elektrischen
HaushaltgerÀten sowie GerÀten zur ElektrizitÀtserzeugung und
-verteilung.

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