Touring Club Schweiz/Suisse/Svizzero - TCS

Nach den Alpen auch das Mittelland

Bern (ots) - Der TCS freut sich über die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels als wichtigste Infrastruktureinrichtung für den Güterverkehr zwischen Nord- und Südeuropa. Nun ist jedoch der Zeitpunkt gekommen, der Ost-West-Achse des Strassenverkehrs mehr Beachtung zu schenken. Diese muss Teil des zukünftigen Programms zur Entwicklung des Strassenverkehrs im Rahmen des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) sein.

Als führender Mobilitätsclub der Schweiz hat der TCS die grossen Bahnprojekte von Anfang an begrüsst und die Idee stets unterstützt, den Langstrecken-Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern. Zu diesem Zweck sind in den letzten Jahrzehnten enorme Beträge investiert worden, vor allem in die Nord-Süd-Achse des Bahnverkehrs.

Von FABI zu NAF

Nach dem Start des FABI-Programms (42 Milliarden CHF bis 2040) zur Entwicklung der Bahninfrastruktur und zum Ausbau der grossen Alpentransitstrecken (Lötschberg, Gotthard und Monte Ceneri), erwartet der TCS von der Eidgenossenschaft nun ein grösseres Engagement für die Ost-West-Strassenachse, welche die wichtigsten Ballungsgebiete verbindet und den grössten Anteil des Personenverkehrs aufnimmt. Nach zwanzig Jahren lückenhafter Planung und ungenügenden Investitionen im Mittelland verspricht sich der TCS viel vom zukünftigen NAF-Projekt. Dieses ermöglicht mehr und gezieltere Investitionen für den Ausbau der Strassenkapazitäten sowie gegen die für unsere Wirtschaft äusserst schädliche Lähmung des Verkehrs und soll deshalb nun von der Bundesversammlung genehmigt werden.

Kontakt:

Peter Goetschi, TCS Zentralpräsident, 079 247 23 04,
peter.goetschi@tcs.ch



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