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Kommentar zu Kultur
Kleist

Osnabrück (ots)

Er bleibt eine Herausforderung

Vor 200 Jahren fand Heinrich von Kleist ein trauriges Ende. Ihm sei auf Erden nicht zu helfen gewesen, befand der verzweifelte Dichter. Heute erweist sich sein Werk als überraschend vital. Was Kleist in seinem eigenen Leben zum Problem werden musste, liefert nach wie vor spannenden Stoff zum Nachdenken, Geschichten, die von unaufhebbaren Widersprüchen der menschlichen Existenz handeln.

Das Jubiläumsjahr zeigt ganz deutlich, dass Kleist mehr ist als ein Dichter für Staatsakte. Kleist wird gerade wieder entdeckt, in vielen kleinen Projekten, Lesungen, eigenwilligen Ausstellungen. Die teilweise ungewöhnlichen Zugangsweisen zeigen, dass Kleists Erzählungen und Dramen keine fernen Erinnerungen sind, sondern Kunstwerke, die uns in ihrer Sperrigkeit herausfordern. Mit Kleist die Welt gewinnen. Ja, das geht.

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