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TrueStar Group unterstellt Unregelmäßigkeiten und fordert neue Ausschreibung im eskalierenden Streit um Gepäckversiegelung am Flughafen von Miami

Miami (ots/PRNewswire) - TrueStar Group, ein Unternehmen, das Gepäckversiegelungs- und -schutzdienste anbietet, unterstellt Unregelmäßigkeiten und hat den Landkreis Miami-Dade sowie das Unternehmen Safe Wrap of Florida verklagt, um eine neue Ausschreibung für den exklusiven Gepäckversiegelungsvertrag am internationalen Flughafen von Miami zu erzwingen.

TrueStar hatte bisher zwei Ausschreibungen für den Servicevertrag am internationalen Flughafen von Miami erhalten. 2013 verlor das Unternehmen jedoch den Exklusivvertrag an den Mitbewerber Safe Wrap. Fabio Talin, CEO von TrueStar, beschreibt die Situation als "offenkundig dubiose politische Geschäfte wie in der Fernsehserie House of Cards".

TrueStar bringt in dieser neuen Anklage eine Reihe von Unregelmäßigkeiten vor sowie "eine eindeutige Fehleinschätzung und Handlungen ohne jegliche Berücksichtigung relevanter Faktoren".

"Nach jahrelangem Service für die Passagiere des Flughafens von Miami haben wir die Ausschreibung gemäß den Ausschreibungsbedingungen auf faire Weise gewonnen. Die Kommission änderte daraufhin jedoch durch Stornierung der Ausschreibung die üblichen Regeln und vergab den Vertrag direkt an die Verlierer. Dies ergibt keinerlei Sinn, da wir ein deutlich besseres Angebot gemacht und dementsprechend gewonnen hatten. Uns den Vertrag zu verweigern war eine unbegründete und willkürliche Entscheidung, die von den Behörden untersucht und aufgehoben werden sollte", so Talin.

Talin bezeichnete diese Kehrtwende als "ausgesprochen mysteriöse und merkwürdige Entscheidung" und ist der Meinung, dass eine "umfassende und transparente Ermittlung der Ereignisse, einschließlich des Verdachts politischer Einflussnahme auf das übliche Vergabeverfahren für Konzessionen" im besten Interesse der Bürger von Miami sei.

Seit der Vertragsvergabe an Safe Wrap 2013 hat Miami-Dade in einem Gesetzgebungs-Eilverfahren, bei dem die übliche Anhörung vor dem Ausschuss umgangen wurde, die erforderliche Mindestpacht für die Gepäckversiegelungs-Konzession am internationalen Flughafen von Miami um 65 % reduziert, von 9,6 auf 3,5 Millionen US-Dollar. Des Weiteren wurde die Auflage für den Finanzausgleich von 52 % auf 35 % reduziert. Zudem erließ der Flughafen Miami Safe Wrap die ausstehende Pacht in Höhe von 1,8 Millionen US-Dollar, die ihm das Unternehmen schuldete.

Talin sagt, TrueStar habe während der 3 Jahre seiner Konzession (2010 bis 2013) mehr als 25 Millionen US-Dollar Pacht bezahlt. Safe Wrap habe seit 2013 nur 4 Millionen US-Dollar gezahlt.

"Mit anderen Worten: Die Steuerzahler und Bürger des Landkreises Miami-Dade County nehmen etwa 40 Millionen US-Dollar weniger ein als ihnen eigentlich zustünde. Diese Situation ist absurd, unfair und verdächtig", sagt Talin.

"Warum wurde der Vertrag an ein Unternehmen vergeben, das dem Flughafen Millionen weniger zahlt?" fragt Talin. "Dies ist weder im Interesse des Landkreises, noch seiner Bürger. Dem Landkreis Miami-Dade gehen im Laufe mehrerer Jahre viele Millionen Dollar verloren, solange Safe Wrap die Gepäckversiegelung in Miami anstelle von TrueStar erledigt. Wie kann man denn so etwas auf die Dauer zulassen?"

Die Klage erreicht gerade ihre Endphase. Es wird erwartet, dass Richterin Jennifer Bailey basierend auf der Anhörung von Zeugen später diesen Sommer entscheiden wird, ob der Fall vor Gericht gebracht wird.

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