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Ulmart plant Börsengang im Jahr 2016 - Suche nach idealem Platzierungsstandort beginnt

Moskau (ots/PRNewswire) - Spitzenführungskräfte von Ulmart, Russlands führendem E-Commerce-Unternehmen, begaben sich in dieser Woche auf den Weg nach New York City, um sich mit Vertretern der weltweit führenden Aktienbörsen NYSE und NASDAQ zu treffen.

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Mit dieser Reise bezweckt Ulmart zu bestimmen, welche Börse den eigenen Anforderungen am besten entspricht, während sich das Unternehmen auf den für Anfang 2016 geplanten Börsengang vorbereitet. In den kommenden Monaten werden weitere Besuche bei den Börsen in London und Hongkong folgen. Ziel ist es, bis Mitte bzw. Ende des Sommers eine Entscheidung bekannt zu geben.

Im November des vergangenen Jahres war die Geschäftsleitung von Ulmart bereits bei der Moskauer Börse zu Gast, da das Unternehmen auch ein Doppellisting in Erwägung zieht.

Auch wenn führende E-Commerce-Unternehmen wie Alibaba und JD.com den USA gegenüber Hongkong und London den Vorzug gegeben haben, ist derzeit noch unklar, ob Ulmart sich für eine Platzierung in den USA entscheidet.

Ulmarts Mehrheitsaktionär und Vorstandsvorsitzender Dmitry Kostygin analysiert die Situation wie folgt: "Die Höhe der Gesamtbewertung wird bei unserer Auswahl des Platzierungsstandorts eine sehr grosse Rolle spielen. Wenn sie hoch genug ausfällt - sagen wir ein Vielfaches unseres Umsatzes - dann könnte London unserer Ansicht nach besser zu uns passen. Bei kontinentaleuropäischen Investoren besteht die Tendenz, optimistisch auf grössere Listings zu reagieren. Eine geringere Bewertung, die unter unserem Umsatzergebnis liegt, könnte uns hingegen in die USA führen, da kleinere Listings dort recht gut aufgenommen werden."

Trotz des konjunkturellen Abschwungs und der angespannten geopolitischen Situation ist wieder eine Art Komfortzone entstanden. Wegen der rückläufigen Preise und der relativ stabilen makroökonomischen Gesamtsituation im Vergleich zu Mitgliedern der Europäischen Union kaufen zahlreiche Investoren wieder russische Aktien.

"Der Einzelhandel ist ein Ausdauersport. E-Commerce ist sogar noch zäher und Russland setzt dem Ganzen die Krone auf. Diese drei Dinge sind jedoch nicht vergänglich und werden aufgrund der aktuellen Entwicklungen nicht einfach von der Bildfläche verschwinden. Der Ölmarkt wird sich erholen, der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine wird deutlich abkühlen und für Russland bestimmte Gelder werden in kürzester Zeit wieder zu guten Geschäften führen, da es sich nach wie vor um einen führenden Schwellenmarkt handelt. Bei Privatunternehmen bietet Ulmart nun einmal die beste Aussicht auf Erfolg und dieser Börsengang ist das nächste Grossereignis im E-Commerce-Bereich", erklärt Brian Kean, Leiter der Geschäftsbereiche Kommunikation und Investor Relations des Unternehmens.

Da Ulmart beabsichtigt, die Infrastruktur seiner dreigliedrigen Fulfillment-Zentrale um zusätzliche 1 Million Quadratmeter zu erweitern, könnte die Erstemission bis zu 1,5 Milliarden USD in die Kassen spülen.


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Brian Kean - +7-921-947-81-40 - kin.b.p@ulmart.ru



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