Schweizerische Weinzeitung

2. Schweizer Schnapsmeisterschaft: Die Sieger

Zürich (ots) - An der 2. Schweizer Schnapsmeisterschaft der Schweizerischen Weinzeitung haben drei Brände 19,5/20 Punkten, einer gar das Maximum erhalten. Diese Spitzenbewertungen zeigen, dass die einheimischen Produkte weiter an Qualität zulegen. Klassische Brände und Innovatives halten sich die Waage.

Die vier höchsten Bewertungen entfallen auf zwei Marc und je eine Himbeere und einen Getreidebrand. Dies widerspiegelt die Produktevielfalt an der diesjährigen Schweizer Schnapsprämierung. Klassisches aus Trester und Traube und Aussergewöhnliches wie rare Himbeere waren etwa zu gleichen Teilen vertreten. Zum Wettbewerb eingeladen wurden alle von der eidgenössischen Alkoholverwaltung registrierten Brennereien. Mitgemacht haben zudem Weinbaubetriebe, die ihre Trester ausser Haus brennen lassen. Die Qualität ihrer Grappe, Marc oder Tresterbrände ist alles in allem beeindruckend. Spitzenproduzenten wie Gian-Battista von Tscharner, Urs Pircher, Raymond Paccot oder Johannes Meier vom Schlossgut Bachtobel lassen auch beim Marc nichts anbrennen. Unter den über 100 eingereichten Produkten befinden sich auch hervorragende Schweizer Klassiker, etwa ein charaktervoller Chrüter von Gaby und Hansruedi Thoma aus Watt, ein Kirsch von Stefan Fraefel aus Henau oder eine Vieille Williams von Adrian Mathier aus Salgesch.

Zu den Raritäten zählen Brände wie Damassine. Fleury-Perret in Porrentruy gehört seit Jahren zu den ersten Adressen für das Destillat aus der kleinen, besonders aromareichen Pflaumensorte. Gelbmöstler, eine traditionelle Mostbirne, wird von Patricia und Urs Streuli in Horgen zu einem intensiven Fruchtbrand destilliert. Ihnen ist auch ein beeindruckender Kiwibrand gelungen. Hervorragenden Quittenschnaps findet man bei Hans und Peter Zogg in Grabserberg. Seit der Zulassung von stärkehaltigem Rohstoff im Jahr 1999 werden auch Kartoffeln, Getreide oder Kastanien gebrannt. Hans Erismanns Bintje-Härdöpfler ist ein Geschmackserlebnis, Luciano Beretta brannte für Beat Casutt aus Celerina erfolgreich rauchgetrocknete Kastanien aus Castasegna, und Ernst Baader zählt mit seinen Hollen Single Malt Whiskys bereits zu den - jungen - Klassikern.

Die Liste der Top-90-Brände ist in der aktuellen Ausgabe der Schweizerischen Weinzeitung publiziert.

Kontakt:

Schweizerische Weinzeitung
Stefan Keller
stefan.keller@schweizerische-weinzeitung.ch
079/709'52'17



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